Beim folgenden Text handelt es sich um automatisch generierte Zeilen des von Veit Lindau eingesprochenen Podcasts. Diese wurden mit Hilfe von künstlicher Intelligenz korrigiert, sodass sie weitgehend korrekt sind. Für etwaige Fehler entschuldigen wir uns. Den Originalpodcast kannst du über die untere Player-Leiste hören.
Hallo, ich wünsche dir erst mal einen guten Tag.Ich weiß nicht, aus welchem Grund du zu diesem Video eingeschaltet hast, ob du aus Zufall hier vorbeigesippt bist oder aber meiner Einladung gefolgt bist.
Das ist kein normales Inspirationsvideo, das ist auch kein Coachingvideo, sondern das ist tatsächlich eine Beerdigung.Bist du davon betroffen?Wenn du jemand bist, der bis hierher im Internet Social-Media-Content createt hat, wenn du jemand bist, der als Selbstständiger arbeitet und voller Herzblut sein Business liebt oder wenn du vielleicht als Unternehmer oder Unternehmerin unterwegs bist, dann bist du hier auf dieser Beerdigung richtig.
Du fragst dich vielleicht, was wir heute beerdigen und vielleicht ahnst du’s schon.Ich wette, du spürst es auch.Die alte Art und Weise, wie wir Marketing bis jetzt betrieben haben, ist tot.So, ich möchte heute mit euch gemeinsam offiziell Marketing beerdigen.
So, die Art und Weise, wie viele von uns Marketing begriffen haben, sich fleißig bemüht haben, dem gerecht zu werden.Zum Beispiel indem wir uns permanent um die Aufmerksamkeit unserer Kunden und Kundinnen bemüht haben, indem wir versucht haben, die Algorithmen zu verstehen, sie auszutricksen und sie man, zu manipulieren und dann jedes Mal, wenn sich da Algo, Algorithmen verändert haben, wir uns wieder vor ihnen verbeugt haben.
Überhaupt die Idee, dass wir uns mit unserem Marketing, mit dem, was wir anzubieten haben, mit unseren kostbaren Produkten und Dienstleistungen und ganz häufig auch mit unserem eigenen Wesen, wenn du als Therapeutin oder Coach unterwegs bist, dass wir uns verkaufen müssten.
Dieses Marketing ist tot.Und das ist tatsächlich nicht wirklich ein Grund zum Trauern, sondern es ist ein Grund zum Feiern.Und dazu möchte ich dich heute gern einladen.Ganz kurz zu mir, falls du mich nicht kennst.
Ich bin jetzt seit über dreißig Jahren auf dem Coachingmarkt unterwegs, so könnte man das nennen.Ich glaube, Andrea, meine Frau, und ich, wir haben’s relativ weit getrieben.Wir sind ziemlich erfolgreich und seit zwölf Jahren hab ich auch leidenschaftlich gern das Thema authentisches Marketing unterrichtet.
Und in dem Thema hab ich mittlerweile mehr als fünftausend Menschen begleitet und zum Teil auch persönlich gecoacht.Ich hab auch irgendwann mal den Taiga Award als Onlinemarketeer des Jahres gewonnen.
Für mich persönlich ist Marketing niemals ein Mittel zum Verkauf gewesen, sondern der Verkauf eines Produktes ist immer ein guter, gutes Nebensymptom gewesen.Warum ich Marketing liebe, warum es mich fasziniert, warum ich es total gern unterrichtet habe, ist, weil wenn wir Marketing auf der tiefsten Ebene begreifen, ist es ein wundervoller Weg der Selbsterkenntnis.
Um wirklich, um wirklich Marketing zu begreifen und auf eine Art und Weise zu leben, die dir wirklich liegt, musst du wissen, wer du wirklich bist.Du musst verstehen, was du tust und warum du’s tust.Und wenn du das herausgefunden hast, dann ist Marketing aus meiner Sicht, wenn wir es auf eine natürliche, gesunde Art und Weise betreiben, ein wunderbarer Weg des Selbstausdrucks, eine Möglichkeit, im Leben eines anderen Menschen einen echten Unterschied zu bewirken.
Und deswegen habe ich es wirklich geliebt, anderen Menschen dabei zu helfen, ihr Marketing auf ein neues Level zu heben.Aber so vor circa drei Jahren hat sich bei mir angefangen, etwas zu verändern.Und es begann damit, dass ich gemerkt habe, ich poste nicht mehr wirklich gern auf Instagram oder Facebook.
Ich fang mich an, dazu motivieren zu müssen.Dann ging’s weiter damit, dass ich gemerkt habe, ich hab im Laufe der Jahre angefangen, mich in meinem Selbstausdruck den Marketingprinzipien anzupassen und das hat sich immer mehr angefühlt wie ein Korsett.
Und ich hab mich öfter dabei ertappt, dass ich gedacht hab: „Hey, wenn ich jetzt gar keine Geldsorgen hätte, wenn ich gar keine Angst hätte, wenn ich auch gar keinen Hype auf Erfolg hätte, dann würde ich das jetzt gerade so auf diese Art und Weise niemals tun.
Das heißt, ich hab irgendwann festgestellt, es gab ’ne Diskrepanz zwischen meiner natürlichen Menschlichkeit, meiner Würde und dem, was ich als Marketing verstanden habe.Und ich möchte dich gern fragen, damit sich dieser Abend für dich lohnt: Kennst du das?
Betrifft dich das?Selbst wenn du sagst, halt, ich bin gar nicht selbst selbstständig unterwegs, ich bin Angestellter, ich muss mich mit Marketing gar nicht rumschlagen, möchte ich dich einladen, das Thema zu nutzen und dich mal zu fragen: Wie erlebst du denn, wenn andere Menschen oder Companies dir gegenüber Marketing betreiben?
Hat sich da eventuell in den letzten Jahren etwas verändert?Bist du skeptischer geworden?Bist du müder geworden?Und all diejenigen unter euch, die etwas anzubieten haben, euch möchte ich heute gern fragen: Wie geht es euch im Augenblick mit eurem Marketing?
Wenn ihr mal alle Ideen beiseitelasst, eure Ziele von Umsatzzahlen et cetera, dem, was euch vielleicht Marketingagenturen beigebracht haben, oder dem, was ihr als neuesten Trend irgendwo gelesen habt, wenn du das alles mal beiseitelässt und einfach tief durchatmest, und das ist meine Einladung heute Abend an dich: Wie geht es dir mit deinem Marketing?Fühlst du dich damit hundertprozentig wohl?
Wie viel natürliche Freude bereitet dir dein Marketing?Und wenn du nur der Freude folgen würdest, was würdest du sofort über Bord werfen?Wie oft hast du das Gefühl, in einen leeren Raum zu sprechen?So, ich begleite seit vielen Jahren Coaches.
Ich bilde Coaches aus und ich kenne viele dieser wunderbaren Menschen persönlich und ich weiß, wie viel Herzblut in euren Ausbildungen steckt.Ich weiß, dass viele von euch ganz, ganz viel Lebenserfahrung mit sich bringen, ganz viel Passion, ganz viel Liebe für das, was ihr tut.
Und mir bricht manchmal das Herz, wenn ich mit diesen Menschen unter vier Augen rede und sie mir einfach erzählen, wie sie das, was sie für wirklich als wesentlich erachten, einen Post vorbereiten, mit viel Mühe, vielleicht auch mit viel Überwindung den dann rausbringen, im Grunde genommen alles richtig gemacht haben und trotzdem das Gefühl haben, vor einem leeren Raum zu sprechen.
So, das schmerzhafteste Bild für mich diesbezüglich ist, wenn ich das manchmal in Hotels erlebe, wenn Musiker eingeladen werden, engagiert werden, am Abend zu spielen.Man kriegt nach einer Weile mit, niemand hört wirklich zu.
Und ich stelle mir dann immer vor: Hey, die haben das studiert, die lieben ihre Songs, die bringen Seele in dieses Lied rein und trotzdem ist es so, als wenn sie gegen eine Wand singen.Wo und wie in deinem Marketing hast du das Gefühl, dass du dich verbiegst?
Und hast du Bock, mal mit mir gemeinsam so ganz ehrlich von der Baseline aus auf das Thema Marketing zu schauen und zu schauen, was davon für dich überhaupt noch funktioniert und was nicht.So, in den letzten zehn, zwanzig Jahren gab es drei große Götter, Götterprinzipien könnte man sagen, im Marketing, die uns beigebracht worden sind und die viele von uns angehimmelt haben.
So, das erste Prinzip war Reichweite.Plötzlich ging es im Marketing darum, möglichst viel Reichweite zu erzeugen, viele Plakate zu bekleben, vielleicht sogar Werbung ins Fernsehen zu bringen, im Internet dabei zu sein.
Wir haben uns gegenseitig gefragt: „Hey, wie viele, wie viele Menschen hast du in deinem Verteiler?“, um abzuchecken, ob es sich lohnt, vielleicht die Verteilerlisten auszutauschen.Reichweite, Reichweite, Reichweite.
Und was dahinter stand, war die Sehnsucht nach der sagenumwobenen Skalierung.So, der zweite Gott, der danach aufgetreten ist, war Aufmerksamkeit.Okay, wir haben jetzt die Reichweite, aber jetzt müssen wir die Aufmerksamkeit binden.
Und die Meisterjünger dieses Gottes sind für mich die Social-Media-Plattformen, besonders Meta, das Meta-Universum und TikTok.Weil hier geht es schon lange nicht mehr darum, dass du und ich, dass wir dort wirklich etwas finden, was uns glücklich macht, sondern es sind perfide Technologien, die nur auf eins ausgerichtet sind: Deine und meine Aufmerksamkeit so lange wie möglich zu binden.
Und der dritte Gott war die sogenannte Conversion.So, wenn du dich schon mal ein bisschen mit Marketing beschäftigt hast, dann weißt du, was damit gemeint ist.So, das erklärte Ziel, jemanden, der auf deine Webseite kommt, der vielleicht den Newsletter abonniert, der sich vielleicht irgendeinen kostenlosen Download von dir runterholt, diesen Menschen – und das klingt pervers, aber so nüchtern wird dabei wirklich gedacht im schnöden Marketing – diesen Menschen in einen zahlenden Kunden zu konvertieren.
Und jetzt frage ich dich einfach mal als Mensch: Wie menschlich und würdevoll fühlt sich das wirklich an?Für manche von euch hat es vielleicht sogar funktioniert und dann ist die Herausforderung vielleicht noch größer, wenn man Erfolg damit hat, sich ehrlich einzugestehen: Ja, ich bin zwar erfolgreich, aber irgendetwas daran fühlt sich nicht wirklich erfüllend an.
Leichter ist es an der Stelle tatsächlich, wenn du vielleicht nie Erfolg damit hattest.So hat, haben sich diese Prinzipien, falls du die je versucht hast, irgendwo anzuwenden, für dich je wirklich authentisch angefühlt, so wie ein echtes freundschaftliches Gespräch auf Augenhöhe?
Oder hattest du da nicht manchmal das Gefühl: „Hey, irgendwas ist schräg daran, an diesem Kalkül.“?Und würden wir das jemals so machen, wenn wir nicht glauben würden, dass wir das müssen?Würden wir jemals, wenn wir zutiefst im Vertrauen wären, wenn wir keine Angst hätten, wenn wir nicht anfällig wären für Gier, wenn wir keine Angst hätten, irgendetwas zu verpassen, würden wir uns jemals einem anderen Menschen gegenüber so verhalten?
So, schauen wir uns das ein bisschen näher an, warum dieses Marketing tot ist.Erst mal die Reichweitenlüge.Diejenigen unter euch, die in Social Media unterwegs sind, haben sicher in den letzten zwei, drei Jahren einen bemerkenswerten, schmerzhaften Unterschied festgestellt.
Du postest immer noch regelmäßig, du hast hochwertigen Content, aber du siehst es an den Zahlen, dass du immer weniger Menschen erreichst.Es gibt Statistiken, die sagen, dass die organische Reichweite, also deine Reichweite, für die du nicht bezahlst, sondern die dir natürlich zur Verfügung steht, zum Beispiel auf Instagram für Business Accounts, gerade mal zwei bis drei Prozent betrifft.So, das zieh dir mal rein.
Das heißt, wenn du zum Beispiel tausend Follower hast, dann sehen grad mal zwanzig oder dreißig von denen in ihrem Feed tatsächlich das, was du postest.Es sei denn, du bezahlst viel Geld dafür, dass die Prozentzahl nach oben geht.
So sechsundvierzig Prozent aller Creator und Creatorinnen bekommen weniger als tausend Views pro Post.Und tausend Views klingt vielleicht erst mal viel, aber wenn du dir selbst mal dabei zuschaust, wie du im Internet scrollst, dann weißt du, wie schnell du einfach über irgendetwas hinweggegangen bist, selbst wenn du es toll fandest.
Frage an euch: Wie viele Stunden in eurem Leben – und ihr könnt euch wirklich mal die Mühe machen, das zusammenzurechnen – habt ihr darin investiert, Content zu kreieren?Und unterm Strich, wie fühlt sich das für dich an?
So ganz viele Menschen, die ich berate oder begleite, fangen eigentlich wo ganz anders an.Sie fangen an mit einem echten Herzensimpuls.Sie fangen an mit einem Thema, was sie wirklich bewegt, mit einer Fähigkeit, die sie zu einer gewissen Meisterschaft hinweg entwickelt haben.
Und dann steht plötzlich die Frage im Raum: Okay, wie kann ich damit Geld verdienen?Und dann kommen diese Marketingprinzipien ins Spiel und plötzlich bist du, obwohl du eigentlich nur das machen willst, wofür du brennst, dabei permanent Content zu produzieren, die im Endeffekt sehr wahrscheinlich viel zu wenig Menschen sehen.
Es gibt eine Studie von Billion Dollar Boy aus dem Juli 2025 unter tausend, äh, Content-Creatoren, die besagt, dass zweiundfünfzig Prozent all dieser Menschen unter Burnout-Syndrom leiden und nicht mehr wirklich Lust auf das haben, was sie da machen, aber weitermachen, weitermachen, weitermachen, weil sie Angst davor haben, dass sie ansonsten den Anschluss verpassen.
Wie würdevoll und kreativ fühlt sich das für dich noch an?So, ich habe zum Beispiel beschleunigt dadurch, dass ich dann auch noch vor drei Jahren in einem Burnout gecrasht bin, irgendwann einfach gesagt: Ich möchte nur noch posten, wenn ich wirklich will, wenn ich wirklich etwas zu sagen habe.
Ich möchte auf eine Art und Weise posten, die echt mir entspricht.Auf eine Art und Weise, so wie ich’s dir auch ins Gesicht sagen würde, wenn ich dich treffen würde, mit dem Risiko, dass es unbequem ist, mit dem Risiko, dass sich manche Menschen abwenden.
Jetzt bin ich in der luxuriösen Situation, dass wir sozusagen angefangen haben, ins Internet zu gehen und in Social Media zu gehen, als es noch relativ easy war, Reichweite zu erzielen.Das heißt, ich zehre sozusagen von dem, was wir davor aufgebaut haben.
Aber ich sehe auch, dass bei uns Authentizität nicht mehr wirklich durch Reichweite belohnt wird.Wie oft hast du zum Beispiel versucht oder dir gewünscht, viral zu gehen?Wie oft hast du vielleicht versucht, die Prinzipien eines viralen Videos herauszufinden und hast dann, anstatt dich einfach vor die Kamera zu stellen und ganz natürlich über das zu sprechen, was dich bewegt, die Sache irgendwie verzerrt und verdreht, in der Hoffnung, dass daraus ein virales Video entsteht.
Wenn wir das mal mit Abstand betrachten, dann ist es krass, wo wir gelandet sind, dass wir Menschen versuchen, ein Virus zu sein.Aber wir sind kein Virus, der viral gehen muss, sondern – und das mag jetzt für manche von euch kitschig klingen, die mich noch nicht kennen – glaub mir, ich bin ein sehr bodenständiger Mensch und ich weiß, dass im Endeffekt auch die Zahlen stimmen müssen.
Aber in der Tiefe bist du für mich ein Wesen, was hier ist, um seine Wahrheit herauszufinden, herauszufinden, was wirklich deine Gaben sind, was dein einzigartiges Licht ist und das dann scheinen zu lassen.
Scheiß drauf, was die Algorithmen sagen.Wir sind Zombies von Algorithmen geworden, die uns letztendlich alle ausbeuten, die Anbieterinnen und die Kunden.So, das alles zusammen hat zu einer Vertrauenskrise geführt, die die meisten von uns spüren.
Wie gesagt, auf wirklich beiden Seiten.Einundachtzig Prozent der Deutschen misstrauen mittlerweile Social-Media-Inhalten und ich kann das total verstehen.Für mich ist mittlerweile nicht mehr wirklich möglich, KI von richtig zu unterscheiden.
Und ich habe den großen Vorteil, dass ich in der Coaching- und Speakerszene viel unterwegs bin und manche der Menschen, die plötzlich wie so scheinbare Shootingstars von hinten um die Ecke kommen und leuchten und zumindestens auf den ersten Blick alles draufhaben, persönlich zu kennen und deswegen weiß ich, dass an vielerlei Stelle Skepsis angebracht ist.
Wir sind einfach müde, wir sind misstrauisch, wir sind reizüberflutet und wir haben an vielen Stellen, wenn wir mal ganz ehrlich sind, wir haben keinen Bock mehr, wirklich zuzuhören.Nur siebenunddreißig Prozent aller Menschen vertrauen überhaupt noch der Werbung von Influencerinnen und sechsundvierzig Prozent aller Menschen ver-vertrauen einer Marke weniger, wenn KI eingesetzt wird.
So, das ist die nächste große oder vielleicht die große disruptive Welle, die ultimativ alles, was wir je über Marketing gelernt haben, hinwegschwemmen wird.Wir sind gerade dabei, in immer ausgefeiltere Technologien, zum Beispiel was Sound oder Videos oder Fotos betrifft, zu investieren und-Um Vertrauen aufzubauen, aber genau diese Technologien zerstören eigentlich Vertrauen.
Vielleicht hast du schon mal was von der Theorie des sogenannten toten Internet gehört.Dahinter steckt eine ganz einfache Rechnung.51 % des aktuellen Internet-Traffics stammt bereits von Bots, also nicht mehr von Menschen.
Zieh dir das mal rein.Über die Hälfte stammt von Maschinen und an manchen Stellen so eloquent formuliert, dass du den Unterschied nicht mehr merkst.Das heißt, die Wahrscheinlichkeit ist relativ groß, dass wir anfangen, uns an bestimmten Stellen mit Maschinen zu unterhalten.
Oder aber wir installieren auf unserer Seite wiederum Maschinen, die die Maschinen antworten und letzten Endes führt das dazu und das ist mit dem toten Internet gemeint, dass nicht mehr Menschen kommunizieren, sondern nur noch Maschinen.
Hier noch ’ne Statistik, die ich rausgesucht hab: 2020 sind gerade mal 5 % aller neuen Artikel mit KI geschrieben worden.2025 waren’s bereits 48 % und es gibt eine Prognose von Europol, die davon ausgeht, dass bis 2026, also bis zum Ende, 90 % des gesamten Textinhalts im Internet synthetischer Natur sein wird.
Das heißt auf gut Deutsch gesagt: Immer mehr Schein als Sein.Ich drück’s mal ganz hart aus: Jeder Dödel, jeder Dösel, der nichts draufhat, der aber lernt, wie man eine KI bedient, kann die brillantesten Texte formulieren, die brillantesten Angebote.
Der kann sich sogar verstecken hinter einem freundlichen Gesicht und der hat eigentlich nicht wirklich etwas zu sagen.Und jetzt frage ich dich: Was macht das mit dir als einem Menschen, der mit vollem Herzblut und Schweiß an seiner Sache dran ist, der weiß, dass sie unvollkommen ist und der auch weiß und sehr wahrscheinlich spürt, dass die Art und Weise, wie du kommunizierst, wie du Inhalte kreierst, allein vom Tempo her keine Chance hat gegenüber von KI.
So, das heißt, unsere Menschlichkeit Konkuren, konkurriert immer mehr mit diesen syste, synthetischen Inhalten.Und es kann sein, dass manche von uns sagen: „Ja, wart mal, wart mal kurz, Veit, ich hab ja schon gesehen, dass auch du manchmal im Internet KI-Bilder verwendest.» Und ich geb das ganz ehrlich zu, ich bin, was das Thema betrifft, im Augenblick noch sehr ambivalent.
Weil es gibt auch den Techie in mir und ich mag es zum Beispiel, dass Sachen, auf die ich niemals Bock hatte, die KI übernehmen kann.Ich mag es, wenn ich ’ne Bildidee im Kopf habe, dass ich nicht mehr stundenlang suchen muss, um das passende Bild zu finden oder tausend Euro für ’n Grafiker bezahlen muss, dass er mir das erstellt, sondern dass ich das Bild mithilfe von KI selbst kreieren kann.
Und ich sehe aber eben auch die Ambivalenz.Und ich glaube, dass wir grade alle vor der ultimativen Herausforderung stehen, uns zu fragen: Was macht uns eigentlich als Menschen aus?Die Tendenz ist deswegen auch sehr klar: Es gibt mittlerweile eine regelrechte analoge Rebellion, vor allen Dingen in den jüngeren Generationen, die sagen: „Ich habe einfach auf dieses Internetgedöns keinen Bock mehr, auf die Reizüberflutung, auf die Schnelligkeit, auf die Algorithmen et cetera.» Die Menschen gehen wirklich wieder raus, die Menschen kündigen Apps, die Menschen sehnen sich wieder danach, in die Natur zu gehen.
Das heißt, im Endeffekt kann es sein, dass diese krassen technologischen Entwicklungen, die wir gerade haben, uns wieder mehr mit unserer menschlichen Natur verbinden.Ich möchte gern ein fünftes Element ansprechen, warum Marketing, so wie es die meisten von uns gelernt haben, heutzutage nicht mehr funktionieren kann.
So, ich hab Marketing noch in einer Zeit gelernt, da wär die Welt relativ normal.Es gab immer Kriege, es gab immer Unsicherheiten, aber es gab noch ’ne gewisse Kontinuität.Es gab zum Beispiel die Möglichkeit zu sagen: „Ich erstelle einen Dreijahresplan in meinem Marketing und ich zieh den jetzt einfach so durch.» Und das hat relativ gut funktioniert.
Aber wir leben in einer Zeit, in der wir aus den Erschütterungen gar nicht mehr rauskommen.Wir haben bis jetzt das, was in Corona in uns erschüttert wurde, noch lange nicht zutiefst begriffen und verarbeitet.
Wir leben in einem Post-Truth-Zeitalter, in dem sich die Menschen mittlerweile daran gewöhnt haben, dass die mächtigsten Menschen dieser Welt lügen und zum Teil diese Lügen einfach weitergeben, obwohl sie wissen, dass es Lügen sind.
Hauptsache, es bestätigt ihre Gefühle.Alles entwickelt sich mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit, die von niemandem von uns mehr verarbeitbar ist.Es ist unmöglich, selbst wenn du der taffeste Typ bist, mit einem menschlichen Gehirn auf Kohlenstoffbasis und mit unserem Nervensystem, was über Millionen von Jahre ein ganz anderes, wesentlich gemächlicheres Tempo hatte, die Entwicklung der heutigen Zeit in irgendeiner Art und Weise noch adäquat zu verarbeiten.
Wir erleben in vielen Bereichen eine massive Disruption dessen, wovon wir gedacht haben, so geht es ewig weiter.So ein Thema, was heute den Rahmen sprengen würde, aber was mich echt umtreibt: Ich hab das Gefühl, dass die führenden Institutionen unseres Landes noch lange nicht wirklich gecheckt haben, wie sehr künstliche Intelligenz die meisten Arbeitsplätze zumindest drastisch verändern, wenn nicht sogar abschaffen wird.
Und wir beschäftigen uns viel zu wenig damit.Klima, Kriege und so weiter.So, ich bin heute Abend nicht hier, um dich zu deprimieren.Ich will nur eins sagen: Wir leben in einer Zeit, in der nichts mehr normal ist und es wird auch nie wieder normal sein.
Das heißt, wir müssen uns daran gewöhnen, dass die kommenden Zeiten ganz, ganz viele Schwankungen, ganz, ganz viele Veränderungen, ganz, ganz viele Herausforderungen mit sich bringen.Das heißt zum Beispiel, dass deine Kunden und Kundinnen, das heißt die Menschen, die dir am Herzen liegen, sehr wahrscheinlich jetzt bereits chronischen Stress haben, sehr wahrscheinlich jetzt bereits bewusst oder unbewusst zutiefst verunsichert sind und allein durch den vielen Input sich in ihren Bedürfnissen, in ihren Pain Points, in ihren Fragen zunehmend schneller verändern.
Das heißt zum Beispiel, es macht überhaupt keinen Sinn, mit einer klassischen Zielgruppendefinition zu arbeiten, die du vielleicht vor fünf Jahren mal aufgestellt hast, weil die Menschen, die du in deinem Kopf hast, die sind jetzt gerade woanders.
Und wenn du dich einmal umdrehst, wenn ein halbes Jahr vergangen ist, dann haben die sich wieder drastisch verändert.Und das betrifft auch dich.Warum sage ich das?Weil es absolut keinen Sinn macht, in dieser Zeit business as usual zu betreiben.
Also grad in der psychospirituellen Szene erlebe ich viele Menschen, die immer noch einen Kontext haben von vor zehn Jahren und die glauben, ich mache jetzt einfach so weiter.Aber um ein Bild zu bringen: Wir alle sind gerade auf Speedbooten auf einem stürmischen Ozean unterwegs und es ist wichtig, dass du in Kontakt bist mit dem Wetter, was wir alle erfahren, mit den Themen, die es in uns allen berührt, damit du für deine Leute wirklich da sein kannst.
In meiner Vorbereitung auf dieses Thema bin ich auf einen spannenden Report gestoßen von einer der ältesten und mächtigsten Werbeagenturen der Welt, von Ogilvy.Also die haben sozusagen all diese Marketingprinzipien mitgeprägt und auch die sind an dem Punkt, dass sie sagen, das alte Social-Media-Playbook ist offiziell tot.
So, das, was uns beigebracht worden ist, wie Social Media funktioniert, was die großartigen Chancen für uns alle sind, ist tot.Es funktioniert so nicht mehr.Für den Einzelanbieter genauso wenig wie für große Unternehmen.
50 % aller Menschen haben Benachrichtigungen deaktiviert, also kriegen viele Sachen gar nicht mehr mit und 20 % haben mindestens eine der führenden Social-Media-Apps wieder deinstalliert.Ogilvy ist zu dem Schluss gekommen, dass in dieser Zeit, in der alles immer künstlicher wird und das ist die gute Nachricht für dich, bitte sehr genau hinhören, human, also menschlich sein, unvollkommen sein, bio sein, zum absoluten Premiumsiegel werden wird.
So, darin liegt unsere Chance und darauf komme ich gleich noch mal an.Sie sagen, wir gehen weg aus einem Zeitalter der Aufmerksamkeitsbindung hin zu einem Zeitalter der Intention.So, Menschen werden sich immer klarer und deutlicher fragen: Was ist wirklich meine Absicht?
Warum stehe ich wirklich mit dir in Kontakt?Macht das für mich wirklich Sinn?Und auch Anbieterinnen von Produkten und Dienstleistungen sollten sich das fragen.So, wir kommen zusammen und wir haben ein Match, wenn wir dieselbe Absicht teilen.
Jetzt fragst du dich vielleicht, wenn es dich persönlich betrifft und wenn du an manchen Stellen sagst: „Fritz, ja, ich weiß das, ich fühle das.Ich bin müde, ich bin frustriert, ich habe die Schnauze voll.
Was nun?» So, hier kommt mein konstruktiver Lösungsansatz, mit dem ich mich jetzt seit drei Jahren beschäftige.So, das Erste, was ganz wichtig ist, Leute: Wir müssen uns erlauben zu trauern.Nicht nur, was Marketing betrifft.
Viele, viele Dinge, an die wir über Jahrzehnte hinweg selbstverständlich geglaubt haben, funktionieren einfach nicht mehr.Viele Versprechen des sogenannten Fortschritts werden zumindestens jetzt gerade nicht eingelöst.
Viele Werte, an die wir glauben, werden jetzt gerade an vielen Orten dieser Welt mit Füßen getreten.Wir müssen trauern, um wieder wirklich in tune zu kommen, synchron zu werden mit dem, was wirklich gerade passiert.
Und das bedeutet auch, wenn du jemand bist, der Marketing betreibt und wenn dich das berührt, was ich hier mit dir teile, dir Zeit und Raum zu nehmen und erst mal anzukommen in dem: Ja, so wie ich Marketing bis jetzt verstanden habe, so wie es mir vielleicht beigebracht worden ist, es ist einfach tot.
Und genauso wie wir in Momenten, wenn wir wirklich einen Menschen verlieren, ganz häufig diesem Trauerprozess versuchen, aus dem Weg zu gehen.Es ist wichtig, dass wir hier an dieser Stelle stehen bleiben und uns erlauben, alles zu fühlen.
Zum Beispiel möchte ich dich einladen, deine Angst zu fühlen.Ich möchte gerne noch mal betonen, ich bin, ich bin niemand, der einfach sagt: „Hey, komm, wir, wir haben jetzt einmal eine coole neue Vision und dann wird alles gut.» Ich höre mich viel um und ich weiß, dass gerade viele Menschen, besonders Selbstständige, also die, die eh schon vielleicht nicht wahnsinnig viel Polster anlegen konnten, gerade einfach Angst haben.Und es ist wichtig, dass wir uns erlauben, diese Angst zu spüren.
Es geht nicht darum, in eine Panikstarre zu verfallen, aber es ist wichtig, uns erst einmal von dieser Angst berühren zu lassen.Es ist wichtig hinzuschauen, wo du vielleicht bestimmten Themen aus dem Weg gehst, verleugnest und einfach immer weitermachst, dich immer mehr anstrengst, obwohl du, wenn du dir die Zahlen anschaust, dir einfach eingestehen musst, hey, es funktioniert nicht.
Es ist fucking wichtig, dass du dir deinen Frust erlaubst, weil viele von uns haben so viel Energie, so viel Zeit, so viel Energie, so viel Geld reingesteckt in die Art und Weise, wie wir Marketing bis jetzt betrieben haben.
Und jetzt soll das alles nicht mehr funktionieren.Es ist absolut legitim, darüber wütend zu sein.Um dann irgendwann in eine Akzeptanz zu kommen.Nicht in eine Akzeptanz von: „Ich bin hilflos», sondern eine Akzeptanz von: „Hey, so ist es und ich nehme die Herausforderung an.» Also renne bitte nicht einfach weiter.
Die gute Nachricht ist, wenn du dir die Geschichte der Menschheit anschaust, wir haben uns immer wieder neu erfunden.Es gab immer wieder Zeiten, wo Epochen zu Ende gegangen sind und wo Menschen Angst davor hatten, weil das Neue noch nicht da war.
Und dann ist es doch gekommen.Wir Menschen sind erstaunlich widerstandsfähig, wenn wir Ja sagen zu diesem Prozess.Doch um das Neue zu empfangen, was hundertprozentig irgendwo bereits in der Cloud vorhanden ist, muss das Alte erst mal sterben.
Deswegen hier die Frage an dich: Bist du bereit, dich selbst wieder einmal radikal infrage zu stellen und neu zu erfinden?Bist du bereit, dich der Sklaverei der Algorithmen zu widersetzen, wieder zur Besinnung zu kommen und deiner natürlichen Intuition dafür, was gut ist und was würdevoll ist, mehr zu vertrauen?
So egal, wie oft du vielleicht Dukaten in deinen Augen hast, ich bin mir in einem hundertprozentig sicher: Du bist kein Krämer-Ego, was aus der Angst oder aus der Gier heraus Menschen überreden will, manipulieren will, irgendetwas zu kaufen.
Deswegen fühlt sich das ja dann immer so schräg an.Sondern du bist in der Tiefe eine großzügige Seele.Du willst dich verschenken.Du bist hier, um einen wertvollen Beitrag zu leisten und dafür die Stimme deiner Seele zu finden.
Du bist nicht hier, um deine Mitmenschen zu manipulieren und du bist definitiv nicht hier, um ihnen bettelnd hinterherzurennen: „Guck mal, was ich anzubieten habe», sondern du bist in der Tiefe ein stolzes, ein würdevolles Wesen.
Und ich bin mir hundertprozentig sicher, weil die Schöpfung einfach keinen Fehler macht, dass du etwas Wesentliches in diese Welt zu bringen hast.Etwas, was diese Welt schöner macht, wenn du es mit uns teilst.
So was machen diese Worte mit dir?Die haben erst mal gar nichts mit Marketing zu tun, sondern mit grundlegenden Wahrheiten, die wir alle in uns spüren.Bist du bereit, deine Werte neu zu definieren, innezuhalten, dich zu fragen: „Warte mal ganz kurz, worum geht’s mir eigentlich wirklich?» Bist du bereit, all das, was du vielleicht in deinem Kopf hast zum Thema Marketing, noch mal völlig auseinanderzunehmen?
Die alten Griechen haben dieses Prinzip First Principle Thinking genannt.So räum alles vom Tisch, was dir beigebracht worden ist zu diesem Thema und frag dich: Okay, was ist im Kern Marketing?Was bedeutet es wirklich?
Warum tust du wirklich, was du tust?Warum tust du’s wirklich, wirklich?Und natürlich ist an der Oberfläche auch der Grund absolut legitim: Ich muss meine Miete verdienen.Ich muss meine Kinder ernähren.
Es ist auch absolut legitim zu sagen: „Ich bin geil auf Erfolg.Ich will gerne Erfolg.» Aber da gibt es noch etwas, was tiefer ist als das.Und da kommt deine eigentliche Power her.So was passiert auf der tiefsten Ebene zwischen zwei Menschen, wenn einer etwas anbietet, und sei es ein Apfel oder ein Glas Wasser, und der andere das empfängt?
So wenn wir mal alles rausnehmen, Conversion, Skalierung und sonst was, sondern einfach nur auf diesen Moment der Begegnung hingehen, was passiert da wirklich?Und was brauchen wir in diesem Moment auf beiden Seiten, um wirklich vertrauen zu können, um durchatmen zu können, um erblühen zu können?
Und wie können wir dieses Vertrauen, was uns andere Menschen entgegenbringen, ehren, hüten?Wie müsste ein Marketing aussehen, in dem alle Beteiligten sich vertrauen, in Beziehung gehen, miteinander lernen und erblühen?So, ich bin heute nicht nur hier, um mit dir gemeinsam das alte Marketing zu beerdigen, sondern um mit dir auch einen Silberstreifen am Horizont zu teilen.
Weil ich bin hundertprozentig überzeugt davon, dass die neue Version unserer Begegnung sich bereits anbahnt in vielen Geistern und vielen Herzen.Und deswegen möchte ich heute eine logische Vision mit dir teilen.
Noch mal, ich hab mich jetzt in den letzten Jahren viel damit beschäftigt und hab mich gefragt: Okay, ja, das und das ist blöd, das und das ist alt, das und das funktioniert nicht.Aber was ist denn das Neue?
Ja.So, wenn wir uns erlauben, ganz mutig zu denken, wenn wir uns erlauben, unserer Intuition zu folgen, was ist das Neue?Und das würde ich jetzt gern mit dir teilen als ’ne Inspiration für dich.So, wir nennen das Resonanz-Marketing.
Und ich möchte gern sieben Prinzipien dafür vorstellen.Erstens: Resonanz ist wichtiger, viel powervoller als Manipulation.So, Resonanz ist kein esoterisches Konzept, sondern es ist ein Urprinzip des Lebens.
So, Resonanz erlebst du zum Beispiel, wenn du eine Stimmgabel anstimmst.Resonanz erlebst du, wenn mehrere Menschen im Gleichschritt marschieren und die Brücke anfängt zu schwingen.Resonanz erlebst du, wenn du mit ’nem Menschen zusammensitzt und ihr teilt eine gemeinsame Vision und ihr vergesst für ’n Augenblick, woran ihr glaubt, wie alt ihr seid, ob ihr Anbieter oder Kunden oder was auch immer seid, aber ihr schwingt euch miteinander empor.
So, Resonanz nach Hartmut Rosa, der sich sehr viel mit dem Prinzip beschäftigt hat, braucht vier Prinzipien und besteht aus vier Prinzipien.Das ersten ist Berührbarkeit.So ganz viel von unserem alten Marketing hat auch uns, die Anbieter:innen, nicht mehr wirklich berührt.
So, Resonanz bedeutet, ich mach mich auch als Anbieter wieder richtig berührbar.Ich erlaube mir, mit den Menschen, mit denen ich gern in, in eine Business-Beziehung gehen will, miteinander zu schwingen.
Und ich weiß, dass wir dadurch ein Feld kreieren, was beide verändert.Nicht nur denjenigen, der etwas kauft, sondern auch denjenigen, der etwas anbietet.Das vierte Prinzip passt erst mal scheinbar gar nicht dazu, aber tatsächlich ist, ist es ungeheuer gesund und befreiend.
Nämlich Resonanz stößt auch immer wieder auf eine natürliche Unverfügbarkeit.So, das heißt, wenn du ’ne Stimmgabel anschwingst, dann fängt eben nicht wirklich alles an mitzuschwingen, sondern nur das, was auf dieser Schwingungsfrequenz tatsächlich auch berührbar ist.
So, was wir im Marketing gemacht haben, ja, wir haben auch unsere Stimmgabel angeschwungen, aber wir haben dann den Stein, der sich nicht bewegt hat und den Kunden, der nicht reagiert hat, angefangen zu bearbeiten und zu manipulieren.
Resonanz bedeutet, du schaffst Bedingungen, damit sich deine Frequenz – und das klingt jetzt erst mal esoterisch, aber das ist total praktisch – ausbreiten kann.Doch dann musst du eben vertrauen.Es geht eben nicht darum, jemanden in ein Feld reinzuziehen, ihm was aufzuschwatzen, sondern es geht darum, darauf zu vertrauen, dass wenn da draußen Menschen sind, die auf derselben Ebene schwingen, dass sie davon berührt werden.
So, natürliche Unverfügbarkeit bedeutet für die unter euch, die vielleicht auch immer viel Energie reingesteckt haben, mit Menschen zusammenzuarbeiten, mit denen du dich niemals wirklich wohlgefühlt hast, weil du in der Tiefe gedacht hast, eigentlich ist es ’n Missverständnis, eigentlich passen wir gar nicht zusammen, den Mut zu haben, dich zu trennen.
So, wir haben in den letzten Jahren ein paar dieser Wellen durchlaufen.Wir haben zum Beispiel so ’ne Welle durchlaufen, als wir uns zu Corona-Zeiten ganz klar eindeutig, ist egal, auf w– in welchem Lager, aber wir haben uns einfach eindeutig positioniert und das hat dazu geführt, dass zum Beispiel Menschen, die das anders gesehen haben, sich einfach aus unserem Feld verabschiedet haben.
Es hat uns businessmäßig viel gekostet, aber es hat uns gleichzeitig befreit.Dasselbe war, als wir gesagt haben, okay, wir holen gesellschaftspolitische Themen mit rein, wie zum Beispiel Rassismus, Feminismus et cetera.
Wir waren plötzlich für manche Menschen nicht mehr verfügbar oder diese Menschen waren nicht mehr verfügbar für uns.Und wir haben uns das nicht leicht gemacht, weil wir wussten, welches Risiko wir eingehen.
Aber im Endeffekt hat sich’s saumäßig gut angefühlt.Resonanz geht viel, viel tiefer als den Versuch, irgendjemanden zu überreden.Weil wenn du jemanden zu irgendetwas überredest, du musst permanent immer wieder überreden.
Du musst permanent immer wieder ackern.Du musst dich permanent immer wieder irgendwie verbiegen, dass es halbwegs passt.Das heißt, um bei dem Bild zu bleiben, du manipulierst deine eigene natürliche Schwingung, damit du den anderen irgendwo erreichst.
Resonanz, wenn sie natürlich stattfindet, erzeugt eine echte Verbindung und dadurch gemeinsames Erblühen.Das zweite Prinzip: Menschlichkeit und Authentizität.So, das, was durch diese kalten und zum Teil so scheinbar perfekten KI-Bilder und Videos und Texte von uns gefordert wirdIst eigentlich ein Geschenk für uns alle.
Es wirft uns darauf zurück, die Schönheit in unserer Unvollkommenheit zu finden.Und ich möchte dich von Herzen dazu ermutigen, aufzuhören, irgendwelche Kanten und Macken oder vielleicht auch provokanten Meinungen von dir zu verstecken, sondern anzufangen, dich den Menschen, für die du arbeiten möchtest, authentisch zuzumuten.
Weil glaub mir, die meisten Menschen werden Menschlichkeit noch mal auf eine ganz neue Art und Weise schätzen lernen.Es lohnt sich also, dich noch mal ganz neu zu fragen: Was macht dich eigentlich einzigartig?
Und das sind eben nicht nur deine Schokoladenseiten, sondern das sind auch deine Schattenseiten.Das dritte Prinzip ist Co-Kreation.Es würde heute den Rahmen sprengen.Ich liebe das Prinzip der Co-Kreation.
Im Kern besagt es, wenn zwei Menschen oder mehr Menschen in einem Anliegen zusammenkommen und ihre Verschiedenartigkeit feiern, auch ihre verschiedenen Rollen in diesem Zusammenkommen und sie verbinden sich in einer gemeinsamen Vision, dann werden Wunder möglich.
So, unsere Kunden, unsere Partnerinnen sind eben keine passiven Empfängerinnen, sondern sie sind ab jetzt echte bewusste Partnerinnen in einer freudvollen Co-Kreation.Viertens: Das Marketing der heutigen Zeit muss fucking relevant sein.
Relevant heißt, du kannst es dir nicht mehr leisten, dich in irgendeiner Blase einzulullen, die Nachrichten auszuschließen, apolitisch zu sein.Das heißt nicht, dass du jedem immer alles erzählen musst, aber du musst am Puls dieser wilden Zeit sein.
Du musst fühlen, was diese Zeit mit dir macht.Du musst fühlen, was diese Zeit mit den Menschen macht, für die du arbeiten willst.Und du musst bereit sein, dich immer wieder neu diesem Strudel der Evolution hinzugeben.
Womit wir beim fünften Prinzip wären, nämlich agil.In meinen ersten Marketingseminaren habe ich immer als, als wichtige Grundbedingung für ein solides Marketing genommen: Hey, du brauchst mindestens eine Fünf-Jahres-Vision.
Du musst wissen, wo du in fünf Jahren sein willst und dann baust du deinen Marketingplan danach auf.Ich habe selbst lange Zeit so gearbeitet und es hat auch funktioniert.Aber ich glaube, dass die Zeiten vorbei sind.
Alles wird sich immer schneller und permanent wandeln.Das heißt, wir können es uns nicht mehr leisten, als so ein stabiler, ruhiger Tanker unterwegs zu sein, sondern wir sind in einer gewissen Art und Weise möglichst entspannte, aber gleichzeitig auch toughe, agile Speedboote.
Wir müssen mitkriegen, was passiert.Wir müssen damit rechnen, dass etwas, was wir heute angesetzt haben, in drei Monaten für niemanden mehr wichtig ist.Sechstens: Resonanzmarketing braucht ganz viel innere Arbeit.
Und das klingt vielleicht jetzt erst mal wie eine Pflicht, aber eigentlich ist es was Cooles.Eigentlich ist es eine Freude.So, Resonanzmarketing bedeutet, ich kann ja nur in Resonanz mit dir gehen.Ich kann nur ein klares Resonanzfeld aufbauen, wenn ich weiß, wer ich wirklich bin.
Und auch das wird sich im Laufe der Zeit immer wieder verändern.So, wer bin ich wirklich?Wofür brennst du wirklich?Was sind deine essenziellen Werte, für die du stehst, die in allem, was du tust, in jedem Post, in jedem Produkt widergespiegelt sein müssen?
Wo stehst du eventuell mit deiner Angst oder auch deiner Gier einem natürlichen Marketing im Weg?Um was geht es dir wirklich?Wo verrätst du dich?Wo machst du dich kleiner?Wo verbiegst du dich?Wo fängst du an, andere Menschen zu manipulieren?
Und was würde es bedeuten, damit aufzuhören?Und siebentens: Weil immer mehr Menschen aus dem digitalen Raum rausgehen, wir werden wieder viel mehr echte Begegnung erleben.Echte Begegnung im analogen Raum und echte Begegnung statt Transaktion.
Das heißt, ja, natürlich wollen wir uns immer noch Sachen verkaufen.Aber stell dir einfach vor, es ist nicht mehr das Hauptprinzip, dass wir etwas verkaufen wollen, sondern das Hauptprinzip darunter ist: Hey, wir sind Menschen auf diesem kleinen, wundersamen Planeten, in diesem riesigen, so leerem All.
Wir haben uns hier gefunden.Und ja, es ist cool, wenn auch noch nebenbei eine Transaktion stattfindet, aber das Allerallerwichtigste ist, dass wir uns begegnen.So, Martin Buber hat mal gesagt: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung.» So, der andere Mensch ist ein ganzes Wesen in sich.
Der ist nicht jemand, der konvertiert werden muss in Kunde, sondern er ist ein Wunder, ein Kosmos.Und du bist ein Kosmos.Und weil du aufrichtig an einer Begegnung interessiert bist, öffnest du deinen Kosmos für eine echte Begegnung auf vielen Ebenen.
So, was wäre, wenn der Moment, in dem jemand bei dir etwas kauft-Oder du bei jemand anderen etwas kaufst, gar nicht das primäre Ziel ist, sondern ein natürlicher Ausdruck einer viel tieferen Begegnung und Connection zwischen euch.
So, wenn du merkst, okay, das, das dockt an bei dir, da kommt irgendwas, ein Kribbeln.Du ahnst, okay, das, da-das könnte die Richtung sein, das könnte die Fährte sein.Dann ist die spannende Frage: Okay, was bedeutet das jetzt für dich konkret?
Ich möcht’s gern noch mal sagen: Als Allererstes lade ich dich ein, denke wirklich mutig.Erlaube dir, das, was jetzt gerade ist und auch das, woran du glaubst, das infrage zu stellen.Erlaube dir, alles zu fühlen.
Frust, Trauer, alles, okay?Und dann fang damit an, dass du erst mal einen Status quo machst, um zu schauen, wo stehst du denn gerade mit deinem Marketing.So, wenn du möchtest, wir haben dafür einen Test vorbereitet, den findest du hier unten drunter.
Und wir haben übrigens gleich was Neues gemacht.Nämlich normalerweise in den alten Zeiten hätte ich immer gesagt: „Pass auf, ich hab hier ’n coolen Test.Ich tausch den gegen deine E-Mail-Adresse.» Und dann, wenn ich ganz ehrlich bin, hätte ich mich natürlich über deine E-Mail-Adresse gefreut und dann hätte ich natürlich im Hintergrund geschaut, okay, gibt es eine Möglichkeit, dass du dann vielleicht irgendetwas kaufst.
So, wir haben jetzt besprochen in unserem Team, wir machen das anders.Wir vertrauen einfach.So, der Test ist völlig frei, der ist wirklich gut.Nimm dir bitte Zeit dafür, wenn du ihn durchführst.Der hilft dir, erst noch mal zu sehen: Wie siehst du eigentlich gerade Marketing?
Wo stehst du?Läuft es gut?Was sind deine Strategien?Was davon ist veraltet?Was davon macht dir vielleicht noch richtig Spaß?So, falls du danach merkst, okay, es ist Zeit für dich, das neue Marketing in dir zu empfangen und auf die Welt zu bringen und du willst diesen Weg nicht alleine gehen, sondern du hast Lust auf gemeinsam, dann möchte ich dich von Herzen einladen, dich mit uns gemeinsam in ein Forschungslaboratorium zu bewegen, wo wir das auf die Erde bringen.
Wir haben nämlich um das Resonanzmarketing herum ein Seminar entwickelt, „Resonanz, das Marketing der Zukunft», in dem wir genau diese Prinzipien praktisch erforschen.Es beginnt am 6.Mai, es geht viereinhalb Tage.
Es findet online statt, live.Das heißt, du kannst von überall her dabei sein.Aber ich warne dich vor: Es ist kein typischer Marketing-Workshop, wo dir irgendjemand erklärt, was du jetzt tun sollst, sondern es ist ein Forschungsraum.
Das heißt, wir werden erst mal noch mal ganz lustvoll alle Mythen des alten Marketings platzen lassen und dann werden wir ganz in Ruhe, jeder für sich, aber wir alle gemeinsam schauen, okay, was bedeutet das jetzt wirklich für dich?
Das heißt, wir fangen wirklich bei dir an.Wir vergessen erst noch mal Marketing.Mit deinem Selbstverständnis, mit deinen Grundwerten, mit deinen Gaben, mit deinem einzigartigen Licht.Wir kommen immer wieder von der Frage, okay, was ist die kühnste und freiste Version, die du dir vorstellen kannst, wie du Menschen begegnen möchtest?
Und das Ganze endet dann aber mit einem wirklich praktischen Plan für dich, wie du dein Verständnis von Resonanzmarketing ab jetzt umsetzen kannst.Schau’s dir einfach ganz in Ruhe an, hier auf dieser Homepage oder über diesen Link: lp-homodea.com/resonanz.
Wenn du jemand bist, der es lieber zu Hause liest, wir haben dafür auch ein PDF vorbereitet.Das findest du hier unten drunter.Wenn du die Thesen, die ich angesprochen habe, die Themen und Fragen interessant findest und du hast Bock, mit uns in Kontakt zu bringen, dann freue ich mich total, wenn du unseren Newsletter abonnierst.
Auch dafür findest du hier ’n Link unten drunter.Jetzt würde ich dir wirklich gerne in die Augen schauen, um zu schauen, ob es da ’ne Resonanz gibt, ob dich das berührt.Noch mal, ich hoffe, es ist rübergekommen, ich hab auf vieles im Augenblick auch keine hundertprozentig konkrete Lösung oder Antwort.
Aber ich merke, seitdem ich mich diesem Prozess hingegeben habe, seitdem wir unser Business wieder umgeschiftet haben auf echtes „Hey, das sind wir und das ist unser Resonanzfeld.Und wenn du kommen möchtest, total gerne und dann lass uns zusammen schauen, was wir Wunderbares kreieren können.» Aber wir wollen niemandem mehr hinterherrennen.
Seitdem wir das so machen, fühlt sich mein Marketing wieder richtig lustvoll an, wie ein echtes Abenteuer, was auch mich wirklich auf ’ne gute Art und Weise herausfordert.So, das alte Marketing ist tot und es lebe die Resonanz.
Ich würde mich total freuen, wenn du mir jetzt ’n kurzen Kommentar hier darunter hinterlässt.Also berühren dich diese Themen?Siehst du’s genauso?Was ist deine wichtigste Erkenntnis?Was sind deine wichtigsten Fragen?
Was treibt dich um?Weil ich bin einfach mega daran interessiert, wo ihr gerade unterwegs seid, was euch berührt und wo unsere Resonanzüberschneidung stattfindet.Ich wünsche dir noch einen wunderschönen Abend und vor allen Dingen wünsche ich dir den Mut, dich immer wieder auf dein wundervolles Wesen zu besinnen und aufzuhören, dich zu verbiegen oder zu verkaufen.
Die Zeiten sind einfach vorbei. Ich danke dir.