Beim folgenden Text handelt es sich um automatisch generierte Zeilen des von Veit Lindau eingesprochenen Podcasts. Diese wurden mit Hilfe von künstlicher Intelligenz korrigiert, sodass sie weitgehend korrekt sind. Für etwaige Fehler entschuldigen wir uns. Den Originalpodcast kannst du über die untere Player-Leiste hören.
Hey, ich wünsch dir ganz schönen Abend, wenn Du das live siehst, einen wunderschönen Tag, wenn Du das später siehst. Herzlich willkommen zum Human Future Movement Campus. Ich weiß nicht, ob Du einer von den alten Hasen bist oder ob Du vielleicht heut zum allerersten Mal vorbeischaust. Heute ist besonderer Tag, weil wir eine neue Serie starten.
Wir kommen grad aus der Serie Sinn des Lebens und ich hoffe, dass die letzten Wochen vielen von euch die Möglichkeit gegeben haben, ihren Sinn des Lebens noch einmal viel nackter, viel ehrlicher, aber auch viel ganzheitlicher zu erforschen, das zu spüren und jetzt auch das Gefühl zu haben, okay, Du hast Lust, diesen Sinn mit uns zu teilen.
Und deswegen schließt eigentlich fast zwangsläufig jetzt die nächste Serie an, nämlich wir laden euch ein, wir, an der Stelle wirklich Andrea und ich zusammen, mit uns gemeinsam lieben zu lernen.
Wir freuen uns total darauf. Heute Abend wird auch noch Andrea hier erscheinen. Ich bin sozusagen jetzt gerade die Vorerwärmung, aber zuallererst lade ich uns wieder ein, erstmal anzukommen.
Ankommen heißt, noch mal in deinem Verstand ganz bewusst Cut zu setzen zu dem, was heute alles war, so das Fließband deiner turbulenten Gedanken, deiner To dos anzuhalten und zu sagen, okay, aus welchem Grund auch immer, ich wähle gerade jetzt hier zu sein, in dieser Begegnung.
Und es wäre einfach schade, wenn du schon mal hier bist, diese Begegnung halt zu verpassen, weil ein Part von dir nicht wirklich da ist.
Schiebe das scheiß Handy einfach weg und atme mit mir gemeinsam ein paar Mal durch. Was auch immer Du heute erlebt hast, stell dir einfach vor, Du kannst beim Ausatmen, Du kannst das einfach loslassen, beim Einatmen dein Bewusstsein noch mehr hierher bringen in dem Moment und auch wirklich mal ganz bewusst deinen Körper zu spüren. Ich mag’s mal gerne, den auch einfach mal anzufassen.
Weil ganz häufig sind wir einfach gar nicht mal so richtig drinnen in unserem Körper. Auch das hat sehr, sehr viel mit Beziehung zu tun.
Komm hier an in diesem Moment.
Wie geht es dir gerade?
Was bringt dich heute Abend hierher? Also wenn Du das jetzt gerade live siehst, würde ich mich total freuen, wenn Du ganz kurz in den Chat schreibst, warum Du heute Abend hier bist.
Vielleicht per Zufall, vielleicht hast Du unsere Einladung vom Wochenende gelesen. Da haben wir schon ganz ehrlich darüber berichtet, was wir hier mit euch vorhaben.
Vielleicht einfach, weil der Dienstagabend mittlerweile ein beliebtes Ritual bei dir geworden ist. So, was ist dein Hauptanliegen, wenn Du jetzt gerade wählst, mit uns hier Zeit zu verbringen? Hast Du Bock, das ganz kurz mal in den Chat reinzuschreiben?
Wunderbar.
Ihr Lieben, wir haben im in den letzten anderthalb Jahren zweimal eine sehr große Umfrage in unserem Netzwerk durchgeführt und viele von euch haben daran teilgenommen, auch mal vielen Dank dafür. Und wir haben in dieser, diesen Umfragen natürlich auch Fragen dazu gestellt, was bewegt euch? Also was sind eure Pain Points, Was sind eure Bedürfnisse? Und das Thema, was mit Abstand immer an allererster Stelle steht, sind Beziehungen.
Aus verschiedenen Perspektiven.
Für viele die Beziehung, die sie haben, wie könnt ihr die auf ein neues Niveau bringen, wie könnt ihr die noch lebendiger gestalten?
Aber es gibt tatsächlich auch viele Menschen in unserem Netzwerk und das berührt uns auch sehr, die sagen, ich fühle mich allein und ich habe wieder Bock auf Beziehung. Deswegen haben wir diese Serie schon eine ganze Weile geplant. Ich werde auch heute Abend kurz darüber erzählen, warum wir sie bewusst erst jetzt gestartet haben, aber es ist höchste Zeit, dass wir uns hier mal ganz konzentriert und ganz liebevoll unseren Beziehungen widmen. Und ich sag’s gleich an dieser Stelle, wenn Du jetzt gerade denkst, Du hast keine Beziehung, ich tröste dich. Erstens, wir sind alle irgendwo immer Single, auch wenn wir in Beziehung sind und ich hoffe, dass Du spätestens am Ende dieser Sendung verstanden hast, was Du dafür tun kannst, dich für die Beziehung deines Lebens noch mehr zu öffnen.
Was sind denn aktuell gerade deine wichtigsten Beziehungen?
Also welche ploppen da sofort hoch?
Denn, Andrea und mir ist es wichtig, das, was wir mit euch in den kommenden Wochen teilen, eben nicht so zwanghaft auf die eine Liebesbeziehung zu beziehen, sondern alles, was wir mit mit euch gemeinsam erforschen und praktizieren möchten, ist extrem wertvoll in der Beziehung zu deinen Kids, zu deinen Eltern, zu deinen besten Freunden und Freunden.
So, wer sind die Menschen, von denen Du sagst, mit denen stehst Du wirklich in Beziehung?
Wenn Du magst, schreib sie sogar mal auf.
Wunderbar.
Und wenn ich dich jetzt fragen würde, wenn Du an diese Menschen denkst, an diese Beziehung denkst, hast Du das Gefühl, dass Du in diesen Beziehungen voll erblühen kannst?
Also, wenn Du magst, schließ ruhig mal kurz die Augen, stell dir diesen Menschen vor und hast Du da son Gefühl von, yes, Du kannst voll aufgehen.
Okay und wenn ich jetzt mit dir gemeinsam, lass uns sagen, wir sitzen jetzt dreißig Sekunden in Stille zusammen, wir lassen das wirken und dann schaue ich dir noch mal liebevoll und tief in die Augen und ich frag dich, stimmt das wirklich?
Also hast Du wirklich das Gefühl, dass Du in diesem Beziehungsstand heute voller blühen kannst? Und könnten das auch die anderen in dieser Beziehung sagen?
So, ich will da gar nicht groß nachbohren, aber meine Erfahrung ist, dass wir ganz häufig eine oberflächliche Version unserer Beziehung haben, also das, was wir uns erzählen, was wir wollen, was sein sollten und dann gibt’s manchmal eine tiefere Ebene, die damit nicht ganz übereinstimmt und ich möchte dich einladen, damit ehrlich zu sein, weil wir möchten mit euch gemeinsam in diesen kommenden Wochen ehrlich, nackt und ehrlich auf dieses Thema schauen, auf alles, was wundervoll ist und auf alles, was ätzt, was uns nervt, was wehtut, wo wir vielleicht im Augenblick noch nicht weiter wissen.
Was ist unser Anliegen, also Andreas und meins, mit diesem Thema? Vielleicht ganz kurz an der Stelle für diejenigen unter euch, die uns noch nicht kennen, weil ich weiß, da gibt es gerade ein paar.
Wir sind jetzt seit vierunddreißig Jahren zusammen.
Und ich kann sagen, dass diese Beziehung von Anfang an eine Beziehung war, wir haben uns wirklich wie zwei Kometen aufeinander zubewegen müssen. Es war eine enorme Anziehungskraft da. Es war von Anfang ganz viel Lebendigkeit, ganz viel Freude, ganz viel Wachstum, ganz viel Action, ganz viel Aeros da und gleichzeitig, also im Grunde genommen eigentlich schon schon am Ende der ersten Woche hat’s so richtig geknallt.
Und es war aber auch klar, okay, wir kommen hier nicht voneinander weg. Also unsere Beziehung hat an vielen Stellen richtig doll wehgetan.
Unsere Beziehung hat uns an vielen Stellen immer wieder mit unseren inneren Grenzen konfrontiert.
Aber aus irgendeinem Grund, obwohl wir beide sehr starke Menschen sind und auch normalerweise gewohnt sind, wenn uns was nicht das sofort zu verändern, konnten wir, wir konnten einfach nicht weg. Sondern es war total klar, wir müssen und wir dürfen und wir wollen uns immer wieder aufeinander zubewegen.
Diese Beziehung ist die wichtigste Lernbeziehung unseres Lebens. Und gleichzeitig war auch klar, dass wir von Anfang an zusammengekommen sind, etwas miteinander zu kreieren, wovon andere Menschen etwas haben.
Das heißt, wir haben im Grunde genommen, ich glaub, seit dreiunddreißig Jahren auch immer unsere Beziehung in der Öffentlichkeit geteilt, also zum Beispiel mit Vorträgen, mit Seminaren, mit Büchern und so weiter.
Und wir haben relativ früh von Anfang an die Wahl getroffen oder besser gesagt, die Wahl hat sich getroffen. Wir hatten gar keine andere Chance, alles ehrlich zu teilen. Also, ich meine jetzt nicht wirklich das kleinste Detail, aber ehrlich mit den Menschen die Schönheit, die Tiefe, das Potenzial, die Ekstase unserer Beziehung zu teilen, aber eben auch das, was unvollkommen ist. Unsere Menschlichkeit, unsere Fehler, die wir gemacht haben.
Es ging nie anders, wir mussten das alles miteinander teilen.
Für mich persönlich ist diese Beziehung mein der, das Testfeld, das Testfeld für meine Reife. Also, ich weiß nicht, wie es dir geht, ich kann mir superschnell vorstellen, dass ich schon dort und dort bin, dass ich schon so und so weit bin, ja? Ich erfahre in Meditationen häufig tiefe Zustände von Einheit, von Liebe. Ich kann auch, glaube ich, ganz gut darüber sprechen. Ich kann gut darüber schreiben und diese Beziehung mit Andreas immer mein Prüfstein gewesen, ob ich es tatsächlich verkörpere. Und manchmal habe ich diesen Prüfstein dafür geliebt und manchmal habe ich ihn dafür gehasst.
Diese Beziehung hat immer auch etwas kreiert, ja? Also, wir würden uns jetzt gerade hier nicht sehen auf diesem Kanal, wenn es nicht diese Beziehung mit Andrej und mir gäbe. Also, seit wir zusammen sind, kreieren wir Sachen miteinander und wenn wir im Flow sind miteinander und wir sind immer mehr im Flow miteinander, dann liebe ich liebe es einfach zu sehen, was entsteht, wenn zwei Menschen sich voll aufeinander einlassen und etwas miteinander kreieren, was einfach in der Art und Weise davor nicht da war. Ich könnte jetzt noch ewig von dieser Beziehung schwärmen.
Ich werde dir auch gleich erklären, warum ich ein bisschen was von unserer Beziehung erzählen muss, weil das hat auch etwas mit dem Konzept dieser Reihe lieben lernen zu tun.
Nicht, dass unsere Beziehung so wichtig ist für euch, aber ihr müsst einfach wissen, wo wir gerade stehen und warum uns selbst dieses Thema grad noch mal ganz neu und anders bewegt als sonst. So, wir haben uns in dieser Zeit sehr viel mit der Frage beschäftigt, was ist eigentlich Beziehung? Was ist möglich in Beziehung?
Und uns ging es damit nie einfach nur Liebesbeziehungen, sondern wirklich jede Beziehung in deinem Leben, die dir wirklich wichtig ist.
Und für uns ist die Definition einer wirklich lebendigen Beziehung, dass sie ein Feld ist, in dem alle Beteiligten erblühen. Und wir glauben aufgrund unserer Erfahrung, dass die meisten Menschen sich mit viel zu wenig zufriedengeben. Und das ist tragisch, weil so gut wie alles, was wir in unserem Leben wollen, wonach wir uns sehnen, hat tatsächlich etwas mit Beziehung zu tun.
Ich möchte hier an der Stelle nur eine Studie zitieren, das ist tatsächlich eine der längsten Studien, die je zum Thema Glück durchgeführt worden ist an der Harvard Universität. Die läuft immer noch seit eintausendneunhundertachtunddreißig, werden da Familien über Generationen hinweg begleitet und immer wieder befragt. Und es ging und geht in der Studie die Frage, okay, was brauchen Menschen, glücklich zu sein und gesund?
Und der mit Abstand wichtigste Faktor für uns alle sind unsere Beziehungen, ist die Qualität unserer Beziehung.
Und wir glauben, dass das in den kommenden Jahren und Jahrzehnten sogar noch wichtiger sein wird, weil die Welt da draußen einfach gaga geht und das ist, also unsere Beziehung, wenn die lebendig sind, die sind einfach die Base. Das ist unsere Heimat, hier können wir Kraft schöpfen, hier können wir unsere Wunden lecken, hier können wir uns gegenseitig inspirieren.
Wir haben aufgrund unserer Arbeit zwölf verschiedene Qualitäten herausgefunden, die aus unserer Sicht eine wirklich lebendige Beziehung ausmachen. Ich gehe heute ganz bewusst nicht auf jede einzelne dieser Qualitäten ein, weil das würde den Rahmen sprengen, aber wir haben die euch ins PDF gepackt, was Du heute zu der Lektion dazu bekommst und ich möchte dich echt einladen, dich mal eine halbe Stunde ganz in Ruhe hinzusetzen und mal wirklich ehrlich zu sein, ja?
Und deine wichtigste Beziehung oder vielleicht sogar deine Beziehung nennen, aus dem Bauch heraus zu bewerten. Weil vielleicht geht’s dir genauso wie mir, dass ich irgendwann realisiert habe, dass es einen Unterschied gibt zwischen dem, was ich über die Beziehung mit Andrea denke und dem, wo sie wirklich stand. Weil jetzt komme ich zum traurigen Teil, Das haben wir euch ja in dem Newsletter geschrieben am Wochenende.
Obwohl wir ein Paar sind, das sich seit vierunddreißig Jahren zutiefst liebt, also das stand nie infrage, seit vierunddreißig Jahren so viele verschiedene Seminare durchlaufen hat, selbst keine Ahnung, wie viele hunderte Beziehungsseminare gegeben hat, viele, viele Menschen auf diesem Weg begleitet haben. Wir haben Bücher über dieses Thema geschrieben. Das heißt, man müsste denken, wir müssten denken, wir haben, was Beziehung betrifft, die Weisheit mit Löffeln gefressen und sie lebten bis glücklich bis zum Ende ihrer Tage. Obwohl wir so viel darüber wussten, ist unsere Beziehung tatsächlich in den letzten drei Jahren fast in die Brüche gegangen.
Wir haben uns wirklich fast verloren. Und ich sag in den letzten drei Jahren, weil ich kann nicht wirklich den Punkt nennen, diese drei Jahre waren auf vielen verschiedenen Ebenen für uns extrem herausfordernd. Viele von euch wissen das, weil darüber habe ich schon oft gesprochen, dass ich wirklich vor circa drei Jahren Burnout hatte und seitdem also wirklich eine tiefe Transformationsphase durchlaufen habe. Also es kam alles zusammen und es gab einfach einen Punkt in diesen drei Jahren, wo wir beide realisiert haben, fuck, diese Beziehung hängt nur noch am seidenen Faden.
Und ich weiß nicht, ob du dir vorstellen kannst, wie hart das für uns beide war, uns das überhaupt erst mal einzugestehen.
Weil erstens, wir lieben einander wirklich und das stand selbst in dieser Krise nicht infrage, aber wir sind einfach nicht mehr zusammengekommen.
Zweitens, ich meine, wir sind wir sind die Expertinnen für Paarbeziehung gewesen, ja? Drittens für mich, war noch immer ich in irgendeinem Visionsritual mich eingetunt habe in die in die Zukunft unserer Beziehung, habe ich uns beide immer ganz am Ende gemeinsam gesehen, still, zutiefst verbunden miteinander und das war in diesen letzten drei Jahren, das war so irritierend für mich, weil die Beziehung auf der realen Ebene einfach nicht mehr funktioniert hat und wir trotzdem das Gefühl hatten, beide jeder auf seine Art und Weise, das kann einfach, das das das kann einfach nicht sein, ja? Und
ich möchte heute so ehrlich darüber sprechen oder wir möchten, Andrea kommt ja dann noch dazu, weil wir glauben, dass es ganz vielen Paaren immer mal wieder so geht Und dass es viele Paare gibt, die schon einen langen Weg hinter sich haben und die sich schon viel beschenkt haben gegenseitig und die vielleicht auch schon durch Krisen gegangen sind. Und dann kommen wir wieder eine Weggabelung und erfahren eine tiefgreifende Transformation und es kann sein, dass es genauso aussichtslos aussieht wie bei uns.
Und das ist ein Anliegen von uns. Wir möchten euch gern Hoffnung machen und wir möchten euch gern einen Weg zeigen.
Und wir möchten all den Paaren, die das jetzt gerade vielleicht sehen und insgeheim wissen, okay, wir leben nicht unser volles Potenzial.
Da muss noch mehr möglich sein.
Das kann es nicht gewesen sein, wenn wir schon unsere kostbare Lebenszeit miteinander teilen.
Da muss noch mehr möglich sein. Wir wollen mit dieser Serie Mut machen, dieser Sehnsucht zu folgen.
Und all diejenigen unter euch, die gerade alleine sind, vielleicht weil sie jemanden verloren haben oder vielleicht, weil Du Verletzungen erfahren hast, weil Du im Stich gelassen worden bist, weil Du gehen musstest, weil es einfach nicht mehr ging, aber Du spürst tief in dir drin, egal wie vernarbt dein Herz vielleicht an manchen Stellen schon ist, dass Du immer noch dieses Wissen das Potenzial einer echten tiefen Beziehung in dir trägst und auch weißt, okay, wenn Du, wenn wenn es Weg gäbe und wenn Du den Weg sehen könntest, dann würdest Du, dann würdest Du diesen Weg gehen.
Dir möchten wir auch Mut machen, dein Herz erneut für dieses Abenteuer zu öffnen.
Ich möchte ganz kurz, wirklich heute Abend nur ganz kurz, wir werden vielleicht im Laufe der der Woche immer mal wieder darüber sprechen, kurz andeuten, also warum sind wir, obwohl wir eigentlich so viel wissen, an diesem Punkt gelandet?
Erstens, der Klassiker überhaupt. Wir haben uns gegenseitig für viel zu selbstverständlich genommen, obwohl wir sogar das Ritual hatten, einmal im Jahr unsere Beziehung aufzulösen.
Wir haben an ganz, ganz vielen Stellen hab ich Andrea viel zu selbstverständlich genommen und ich würde behaupten, sie mich auch.
So der Klassiker, was bestimmt paar von euch kennen, ist viel zu viel Arbeit.
So, wir kennen Paare, die arbeiten nicht zusammen, aber die kommen am Abend nach Hause, die sind erschöpft, die sind fertig und dann für das Heiligste, was wir überhaupt haben für unsere Beziehung, bleibt kaum noch Raum und kein keine Energie mehr. Bei uns war es sogar so, wir haben ja die ganze Zeit zusammengearbeitet, aber die letzten, ich sag jetzt mal, so seit Corona, so diese Jahre, die waren wirklich brutal hart auf der Arbeitsebene und das ist kein Klaren, wir haben das bewusst gewählt, wir lieben unsere Arbeit über alles, aber Fakt ist, und da könnte ich jetzt noch kotzen vor Wut und Traurigkeit, wir haben das Kostbarste, was wir haben, nämlich unsere Beziehung, haben wir für unsere Arbeit geopfert und das war es nicht wert. Wir haben zu wenig Raum gehabt für für das, was was uns bewegt.
So durch diese Fehlerarbeit und das Wahnsinnstempo in unserem Leben gab es permanent Stress, Stress, Stress und darüber haben wir ja in einer der letzten Serien gesprochen, Thema Nervensystem.
Also, wenn der Mensch im Stress ist, kann er, der ist nicht mehr weich, der ist hart, der kriegt einen Tunnelblick. Und auch da wünschen wir uns total, dass wir euch berühren können damit, mit dem Wissen, dass ganz viel von dem, das, was wir als Paarproblem sehen, gar nicht wirklich Paarproblem ist, sondern tatsächlich ein Stressproblem. Wenn Mensch im Stress ist, ist er wie Bundestier und dann sieht er den anderen und sich selbst einfach nicht mehr richtig.
So, weil wir so schnell unterwegs waren, haben wir etwas schleifen gelassen, was früher für uns total Usus war, nämlich immer wieder ehrlich zu überprüfen, was ist das Echte und was ist das Co-up in ihr.
In jeder Beziehung gibt es etwas, was echt ist, was frisch ist, was sich auf die Gegenwart bezieht und in den meisten Beziehungen gibt es aber eben auch alte Teile, co abhängige Teile und in unserem Fall ist es so, dass unsere co-up-igen Teile so perfekt zusammenpassen, sich gegenseitig so sehr stimulieren und die haben in dieser anstrengenden Phase sehr viel die Überhand bekommen und das, was uns tatsächlich ausmacht, also unser Wir, das ist einfach viel zu kurz gekommen.
So in diesem ganzen Stress sind unsere Reaktionsmuster, die wir von Anfang an hatten, also ich sag jetzt mal, unsere Schmerzkörper, die sind wie Tretminenfelder füreinander, für diejenigen bei den anderen.
Wir hatten, wir hatten simpel keine Bewusstheit mehr dafür, damit umzugehen, sondern es sind einfach quasi permanent kleine und große Bomben geplatzt, die zu einer Retraumatisierung auf beiden Seiten von alten Mustern geführt haben. Das heißt, obwohl wir es eigentlich gar nicht wollten, haben wir uns immer mehr verletzt. Auch das kann ich mir vorstellen, kenne einige von euch.
Wir haben an vielen Stellen, weil wir so gewohnt waren, ein Wir zu sein, keine klaren Grenzen gesetzt, also weder Andrea noch was ich, muss dazu sagen, wir sind beide extrem verschieden an der Oberfläche, was wir eigentlich auch total lieben, was eben aber auch erfordert, dass wir eigentlich sehr klare Grenzen brauchen, gut miteinander auszukommen. Und was dann quasi als Brandbeschleuniger noch dazukam, auch das ist ja so ein Klassiker, also, dass ich vor drei Jahren in die tiefste Sinnkrise meines Lebens gestolpert bin und de facto über mindestens anderthalb Jahre, wenn nicht sogar länger, ich war gar nicht mehr verfügbar auf der Beziehungsebene. Also, ich war in meiner eigenen Heldenreise in die Höhle abgestiegen und Andre hat an diese Tür geklopft und sie hat mich einfach gar nicht mehr erreichen können.
Ich will dich aber nicht frustrieren, sondern ich würde heute nicht vor euch stehen und euch zu dieser Serie einladen, wenn nicht in unserem Leben ein echtes Wunder passiert wäre.
So, seit letzten Jahres ist es für mich so, ich sprech mir jetzt einfach nur für mich, Andrea kann das ja dann selbst malen, dass ich das Gefühl habe, ich sehe meine Frau zum allerersten Mal.
Also ich habe die schon immer geliebt und natürlich habe ich sie auch früher auf eine gewisse Art und Weise gesehen, aber ich sehe sie jetzt einfach noch mal ganz neu.
Und was ich sehe, lässt mich fasziniert sein, lässt mich staunen, lässt mich auf eine neue, auf eine ganz leise Art und Weise verliebt sein, lässt mich ihr noch mal ganz anders begegnen. Viel behutsamer, viel respektvoller, fördernder. Ich hab das Gefühl, ich hab so viele Jahre gebraucht, so langsam den Unterschied zu bemerken zwischen in Liebe sein und jemanden wirklich aktiv lieben.
Also wir erfahren gerade, es ist so ein bisschen so, als wenn wir uns noch mal neu geschenkt bekommen hatten. Wir heilen grad ganz viel, auch alte Verletzungen.
Nicht nur wir, sondern auch mit unserer Tochter.
Also, es passieren grad wirklich ganz, ganz viele Wunder und wir haben, als wir so gemerkt haben, das Licht kam zurück und diese Verbindung hat sich auf neuen Ebene wieder eingestellt, haben Andrea und ich gesagt, okay, wir trauen dem Frieden noch nicht so richtig, aber wenn wir das Gefühl haben, dass es sich auf dieser neuen Ebene wieder richtig stabilisiert, dann möchten wir das gern mit euch teilen, weil es muss die Welt einfach wissen, was möglich ist. Wir wollen einfach Lust und Hoffnung und Mut machen.
Das, was uns geholfen hat, das wollen wir hier mit euch teilen, aber ich möchte es hier an der Stelle ganz kurz einmal erwähnen.
Also der Turning Point unser, unser Krise war wirklich das Ankommen in der Kapitulation. Also als wir beide an dem Punkt ankamen und gesagt haben, es geht nicht mehr und wenn die Beziehung jetzt zu Ende geht, also wir beide nehmen jetzt die Finger aus dem Getriebe, wir können einfach nicht mehr.
Und wir haben damals auf eine neue Art und Weise Selbstverantwortung übernommen.
Also Andrea, die durch und durch ein absoluter Beziehungsmensch ist, ist einfach für sich losgezogen, hat mich alleine gelassen. Ich musste mich mich kümmern. Ich musste lernen, bestimmte Dinge auch emotional, die ich immer über Andrea koreguliert habe, einfach für mich klären, mich aushalten, mich verstehen lernen.
Wir haben seit langem wieder mal so richtig Hilfe gebeten.
Ich weiß nicht, ob ihr euch das vorstellen könnt. Das ist in unserer Position gar nicht so einfach, weil wir einfach öffentliche Personen sind und weil wir, weiß auch, ich finde, es ist manchmal gar nicht so einfach, gute Hilfe zu bekommen, aber wir haben wirklich Glück gehabt. Wir haben beide Menschen gefunden, die uns geholfen haben, das erst mal auseinander zu klamüsern, so uns wirklich auseinander zu halten und uns dann jedem und jeder zu helfen, uns zu heilen, uns zu verstehen.
Was bedeutet hat, dass wir noch mal ganz neu zurück zu unseren Wurzeln gegangen sind.
Wir haben schon immer in unserer Arbeit auch Biografiearbeit gemacht, aber noch nie so intensiv.
Ich habe das Gefühl, in diesen drei Jahren mich selbst nach Hause geholt zu haben und das ist total schön, mich selbst zu verstehen, Wunden zu verstehen, noch mal viel tiefer zu verstehen aus meiner Vergangenheit und zu verstehen, wie diese Wunden dich mit drei oder früh erfahren habe, wie die meine Beziehungsdynamiken geprägt haben und wie ich eigentlich die ganzen Jahre über weg, wenn ich ehrlich bin, hart mit mir war, weil ich dachte, ich check’s nicht und ich kapier’s nicht und ich sollte doch und ich sollte schon so weit sein. Also wir haben beide ganz, ganz viel nach Hause geholt von uns selbst.
Und was ich hier kurz erwähnen möchte, was aber wichtiges Thema sein wird in unserer gemeinsamen Reise ist, wir haben etwas entdeckt, was manchen von euch bereits vertraut sein wird, die sich mit Traumata auseinandergesetzt haben bereits, also unser Nervensystem. Und das klingt jetzt vielleicht erst mal bisschen komisch.
Wir werden da ausführlich drüber reden, aber also ich hab zum allerersten Mal verstanden, wirklich zum allerersten Mal in dieser Zeit verstanden, warum meine Frau, wann immer ich sie gefragt habe, was wünschst Du dir von mir, zu mir gesagt hat, bitte sei freundlich mit mir. Ich hab’s wirklich nicht gekriegt, weil ich dachte, ich bin noch freundlich.
Und jetzt noch mal rückwirkend zu verstehen, dass eine bestimmte Art und Weise, wie ich, wenn ich selbst in meinem Problem war, im Druck und manchmal aggressiv gestresst mit ihr geredet habe und dadurch ihr Nervensystem eigentlich permanent gestresst habe und ich meine Frau immer gesehen hab als den großen Kraftboliden, die sie auch ist und aber niemals gesehen hab, dass es da drunter eben auch eine mega, mega zarte Ebene in mir gibt.
Also ich mach’s kurz, wir haben gelernt, uns auf Nervensystemebene uns selbst zu verstehen.
Und noch mal zu verstehen, dass neun von zehn Konflikten, die wir in unserer Beziehung hatten, gar keine Beziehungskonflikte waren. Wir haben mal gedacht, wir müssen das ausdiskutieren, aber tatsächlich waren es meist unsere Nervensysteme, die gesagt haben, nee, ich schalte jetzt auf Flucht oder ich schalte jetzt auf Angriff und dies, also allein das ist für mich eine so heilbringende Revolution, das muss einfach jeder Mensch wissen und verstehen. Und gerade, wenn ihr in einer Beziehung seid oder wenn ihr noch eine Familie habt und Kids habt und Stress habt und Arbeit habt, zu verstehen, dass Menschen ganz häufig auf Unterbrustenebene sich gegenseitig stressen und eng machen und wir dann denken, die Beziehung funktioniert nicht, aber das stimmt gar nicht. Wir geben uns einfach nicht den Raum zum Durchatmen.
Und basierend auf dem haben wir gelernt, noch mal ganz doll miteinander zu sprechen. Also ich hab bestimmte Themen, über die wir nie sprechen konnten, darüber können wir jetzt gerade sehr ruhig sprechen.
Und das bedeutet für uns beide auch ganz viel Heilarbeit. Und das ist echt, echt, echt, echt schön.
Und basierend auf dem ist da gerade neues und ’n viel tieferes Verständnis, also unserer eigenen Geschichte, aber auch der Geschichte unseres Partners, unserer Partnerin und ich lieb sie einfach noch mal ganz anders und das ist voll cool.
Und ich merke aber, es ist nicht mehr diese projizierende Liebe, sondern es ist eine Liebe, die da kommt, weil ich mich grad auch viel, viel mehr mag.
Und als Letztes möchte ich gern noch erwähnen, dass wir, als wir realisiert haben, wo diese Altlasten herkommen, dass wir einfach angefangen haben, ganz vorsichtig am Anfang einfach einzuzahlen, einzuzahlen, einzuteilen. Das heißt, uns gut zu tun, gut zu tun, gut zu tun, gut zu tun, bis wir das Gefühl hatten, diese Beziehung ist belastbar und die Blume blüht wieder auf, ja. Und das, was wir seitdem erleben, ist echtes Wunder und das wollen und müssen wir teilen.
Und deswegen laden wir euch zu lieben lernen ein und für uns persönlich ist das eine gemeinsame Übungsmatte. Also wir stehen hier nicht als Gurus, die das alles total gecheckt haben, auch deswegen war es mir wichtig, das so ehrlich mit euch zu teilen, sondern wir üben das genauso wie ihr.
Eri Fromm hat dieses dieses so treffende Zitat gebracht, die meisten Menschen sehen das Problem der Liebe primär als ein Problem des Geliebtwerdens, nicht des Liebens.
So, ich bin fast, ich hab meine Frau fast verloren, diesen wunderschönen Zauber von Menschen, weil ich so sehr drauf fixiert war, dass ich nicht geliebt werde.
Und mir viel zu wenig die Frage gestellt habe, liebe ich denn wirklich? Also liebe ich denn wirklich?
So, für mich ist es zum Beispiel so, ich ich will ich will an dieser einen Stelle schaffen, wenigstens einen Menschen richtig zu lieben.
So die These unserer gemeinsamen Zeit ist, dass Liebe das am meisten missbrauchte Wort ist. Vielleicht ungefähr genauso wie Gott.
Dass wir Menschen Liebe ganz häufig benutzen für etwas, was mit Liebe gar nichts zu tun hat, sondern mit biochemischer Anziehung oder weil wir grad froh sind, dass der andere irgendwas macht, aber dass wir ganz wenig über Liebe wissen und so selbstverständlich davon ausgehen, dass sie da ist.
Die zweite These ist, dass sich die meisten Menschen mit viel zu wenig zufrieden geben.
Und wen wundert’s, weil wir haben einfach gewisses Level bei unseren Eltern erfahren.
Wir sehen bestimmtes Level uns herum und Du kannst ja einfach mal mal für dich Check machen, wie viele richtig lebendige Beziehungen kennst Du, von denen Du sagst, boah, ey, das sind echte Vorbildbeziehungen.
Und weil wir das nicht kennen, gehen wir uns einfach mit viel zu wenig zufrieden, sind irgendwann froh, wenn überhaupt jemand neben uns liegt, anstatt zu sagen, nee, wenn wir jetzt schon zusammen sind, dann gehen wir für den Checkpot.
Also das ist übrigens etwas, was ich immer an unserer Beziehung geliebt habe, dass wir nie bereit waren, also nie bereit waren, irgendwie son trockenen Knochen zu fressen, was ja letzten Endes dann auch dazu geführt hat, dass wir gesagt haben, okay, also entweder wir kriegen das Ding jetzt auf das nächste Level gewuppt oder wir gehen lieber auseinander.
Die Erfahrung von Liebe ist nicht begrenzt auf positive Emotion, Aber wir, also wir würden gern mit euch den Raum weiten, dass ihr seht, das ist total okay, wenn eine Beziehung auch mal am Abkranken ist. Es ist total okay, wenn ihr traurig seid, wenn ihr wütend seid et cetera. Die Frage ist, wie gehen wir damit
Und Lieben ist eine Kunst und die verdammt gute Nachricht des Leute ist, die wir erlernen können.
Wir können die erlernen und wir müssen die auch erlernen. Wir müssen erst mal ankommen bei der Erkenntnis, dass wir sie erlernen müssen, weil wir haben kein Schulfach gehabt.
Meine Eltern haben ihr nix übers Leben beigebracht.
Und ich hab auch nicht in der Schule irgendwas darüber gelernt. Aber ich hab Bock darauf, das mit euch tiefer zu lernen.
Und egal, wie tief wir verletzt wurden, wir können uns wieder öffnen und wir können heilen. Also das würde ich gerne rüber beamen als eine Energie zu euch, egal, wo ihr gerade steht mit eurer Beziehung oder mit deinem Alleinsein, egal wo Du in deinem Leben schon durch Beziehung verletzt worden bist, ich erlebe das grad mit Andrea. Wir heilen Wunden, die sind über dreißig Jahre alt.
Wir verstehen an manchen Stellen jetzt zum allerersten Mal, dass das damals eine Wunde war und das ist so so schön.
Okay, für wen ist das Ganze? Erstens, wenn ihr ein Paar seid und die steht am Anfang, das Cleverste, was man aus unserer Sicht machen könnte, ist, mit uns gemeinsam auf die Reise zu gehen, möglichst die ganzen vielen bescheuerten Fehler vermeiden.
Wenn ihr Paar seid, was sich in der Transition Phase befindet, also erstens, entweder es ist so bisschen öde geworden oder aber ihr wisst nicht mehr so richtig, komme zusammen oder nicht.
Ich, noch mal, ich kann euch natürlich überhaupt nicht versprechen, dass ihr am Ende zusammen auf neuen Level rauskommt, aber ich glaube, dass dass diese kommenden acht Wochen das Potenzial haben, das zu klären.
Und ich möchte es gerne noch mal betonen, wenn Du gerade alleine unterwegs bist, für mich ist jeder Mensch ein Single. Ich fühle mich auch neben Andrea manchmal allein und de facto ist das sogar etwas, was wir beide in den letzten Jahren noch mal ganz neu lernen durften, nebeneinander zu stehen und allein zu sein. Und ich möchte dich von Herzen einladen, diesen Kurs zu nutzen, dir vergangene Beziehung noch mal anzuschauen, vielleicht dir eine Freundschaft anzuschauen, die dir besonders wichtig ist oder zu deinen Eltern, zu deinen Kids oder aber eben auch dir hier auf der Plattform Übungspartner zu suchen.
Wir haben übrigens vor, weil wir wissen, dass viele Menschen von euch die Fühler ausgestreckt haben nach Partnerschaft und weil wir auch wissen, dass wenn man anfängt, gewissen Bewusstseinsgrad zu haben, dass es die Luft immer, die wird immer dünner, dass wir so nach Lektion vier mit euch gemeinsam auf unserer Plattform gern eine Vernetzungsaktion machen möchten, nicht nur für Liebesbeziehung, auch für Freundschaften. Das heißt, wir lassen uns was einfallen, dass ihr euch zeigen könnt und dass ihr möglichst auf eine magische Art und Weise mit den Menschen zusammenkommt, die, wo es Potenzial gibt.
Okay, was ich ganz klar sagen möchte, ist, was lieben lernen nicht ist, okay, Andrea und Veit, die stellen sich jetzt hier hin und die erklären euch jetzt Schritt für Schritt und dann macht ihr es so und das wird gut. Wir stehen mit euch auf der Übungsmatte, okay? Und es ist kein Kurs, wir retten eine Beziehung und jede Beziehung wird gut, sondern es ist ein Kurs in, wir erforschen, was haben wir in dieser Beziehung noch nicht an Lieben investiert? Und wir bringen das mit ein in dem Vertrauen, dass diese Beziehung dann entweder blüht oder dass sie ganz natürlich loslässt.
Hier ’n kurzen Überblick über Themen, die wir miteinander ansprechen werden. Wir werden mit Selbstliebe beginnen. Wenn Du dich nicht magst, ist es unfair, das von jemand anderen zu erwarten. Wir werden uns mit Bindungsmustern beschäftigen, welche Du hast, welche alten und wie Du die verändern kannst.
Mit dem Paradox von Nähe und eigenem Stand.
Wir werden viel Zeit Konflikten widmen, weil Konflikte werden noch mal als Fehler in einer Beziehung gesehen, aber tatsächlich sind sie eigentlich so ein geiles Potenzial. Wir werden es natürlich auch mit Eros beschäftigen, mit Alleinsein und Gemeinschaft.
Wir werden uns die spirituellen Dimensionen von Liebe anschauen und am Schluss werden wir uns anschauen, okay, was hat die Welt von eurer Beziehung?
Frage an dich, wenn du das jetzt so gehört hast, also erstens berührt es dich?
Wenn ja, was wünschst du dir von dieser Serie?
So, was ist für dich wichtiger Grund, warum Du daran teilnehmen möchtest?
Und eine ganz wichtige Frage, möchtest Du allein daran teilnehmen oder gibt’s jemanden in deinem Leben, von dem Du jetzt gerade denkst, oh, es wäre so schön, wenn wir das zusammen durchgehen, ja? So, ich lad dich ein, einfach mal in Ruhe über diese Fragen nachzudenken. Ist jetzt zwanzig Uhr vierzig.
Ich würde gerne eine kurze Pause machen, wir räumen hier gleich ein bisschen was dann kommt meine Liebste mit dazu, also zwanzig Uhr, jetzt ist einundvierzig, also zwanzig Uhr sechsundvierzig komme ich hier wieder zusammen und Du bist von Herzen eingeladen, wir werden noch paar Sachen sagen zum Ablauf, aber Du bist von Herzen eingeladen, auch Fragen, die Du jetzt bereits hast zum Thema Beziehung mit uns zu teilen, kannst Du in den Chat reinschreiben. Also zwanzig Uhr sechsundvierzig wieder hier mit Andrea und mir. Wir freuen uns auf dich.
Q&A | Andrea & Veit
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Hallo ihr Lieben. Wir grüßen euch von ganzem Herzen. Den Feind habt ihr ja schon gesehen und ich bin jetzt hier Andrea. Und es ist mir wirklich eine ganz, ganz, ganz tiefe Freude jetzt hier zu stehen, weil es hätte auch locker sein können.
Wir stehen nicht mehr zu zweit hier, aber ich freue mich wirklich sehr und bin wirklich sehr, sehr tief dankbar. Ich habe jetzt halt eine halbe Stunde beim Sprechen zugehört und ganz ehrlich fand, dass jedes Wort richtig gesessen hat. Und zwar nicht, dass es so toll ist, dass wir uns wiedergefunden haben. Das ist sehr, sehr toll.
Aber was ich vor allen Dingen so gut fand, war die Ehrlichkeit, die Authentizität, schwieriges Wort immer und die das Nichtwissen, was in ganz, ganz vielen Sätzen drin war. Und ich hab mich beim Zuhören wieder in meinen Mann verliebt. So, da sind wir, ihr Lieben. Wir sind stehen euch voll zur Verfügung.
Das heißt, wenn ihr Fragen an uns habt, wenn ihr irgendetwas habt, was ihr mit uns teilen möchtet, aber vor allen Dingen Fragen natürlich, dann go for it. Wir sind da und lieben es zu antworten und werden so ehrlich antworten, wie es irgendwie nur geht.
Vielleicht noch mal ganz kurz für diejenigen unter euch, die zum ersten Mal hier dabei sind.
Wir werden nicht jedes Mal eine Frage und Antwort Runde haben, also die nächsten zwei Mal sind wirklich erst mal wirklich für euch Inhalt, dass es so ein bisschen Gärung kommen kann, aber beim über übernächsten Mal dann wieder mit Frage und Antwort Runde.
Was uns immer ganz wichtig ist zu sagen, es gibt keine blöden Fragen, ja? Und ich bitte euch, wenn jemand hier im Chat so mutig ist, sich verletzbar zu zeigen und vielleicht auch heikles Thema anzusprechen, dass wir alle sone Haltung von Mitgefühl an einnehmen und auch eine Haltung von, hey, wenn wir mal ganz ehrlich sind, irgendwie sind wir da alle schon mal gewesen.
Du kannst uns alle fragen, Du kannst auch wirklich uns richtig challengen, Du kannst uns Fragen stellen, Du kannst natürlich Fragen zum Thema stellen. Ihr ihr kriegt auch wirklich richtig, finde ich, coolen praktischen Input, auch dazu fragen, also auch bei den nächsten Mal einfach die Fragen, die euch bewegen aufschreiben und dann geben wir die alle an, ja. Und heute sind schon richtig viele reingekommen, also fangen wir mal an.
Genau und Fight wär natürlich nicht Fight, wenn er nicht aus allem, also aus jeder Landschaft, wo er persönlich durchgelaufen ist, natürlich auch richtiges Teaching draus macht. Aber ganz ehrlich, also ich es ist mir auch es ist mir so wichtig, dass wir miteinander lernen zu sprechen. Es ist so, so wichtig, dass jeder und jede von uns sich in dem, also in dem Bereich Beziehung und wenn’s eng wird und wenn’s wehtut und wenn’s schwierig wird.
Das Schlimme ist, dass wir alle so alleine sind. Das Schlimme ist, dass wir alle so isoliert sind und dass wir so wenig miteinander sprechen und dabei gibt es so viel Hilfe, dreihundertsechzig Grad ringsherum.
Wir dürfen und wir müssen nur lernen, dass wir wirklich ein Tribe sind und dass wir füreinander da sind und dass wir’s dass es nur besser werden kann, wenn wir gemeinsam in die Themen reingehen. Erste Frage heute ist von Heike. Hallo liebe Heike. Ich verstehe das Thema Co Abhängigkeit als Beziehungskiller nicht und auch nicht, wie gegenseitige Co Abhängigkeiten gut matchen können. Kannst Du Beispiele bringen? Das war noch an dich, weil das von ganz von Anfang an war.
Ja, total gern. Übrigens an euch alle, wenn ihr jemand spezifisch fragen wollt, also wenn ihr zum Beispiel eine eine Frage nur an Andrea habt, einfach an Andrea ansprechen, sondern oder mich. Ansonsten teilen wir das immer und dann dann auf. Also Heike, vielleicht hilft’s dir, wenn ihr Forscher ist, also Chorabhängigkeit ist son bisschen der Blinde und der Lahme helfen sich durch durch das Leben und das kann tatsächlich richtig gut funktionieren.
Also es gibt Koabhängige Beziehungen, die funktionieren richtig stabil über viele, viele Jahre, aber was ist, wenn der Blinder eigentlich gar nicht blind und der Lahm eigentlich gar nicht lahm ist, aber sie haben sich so sehr daran gewöhnt. Das ist das Problem. Wenn Du zum Beispiel lernst, eine bestimmte Bedürftigkeit, die Du hast, noch so ein klassisches Beispiel zu bringen, dadurch zu kompensieren, dass Du immer jemand anderen hilfst, in der Hoffnung, dass es dann zu dir zurückkommt, ja? So wie son Helfersyndrom und dann vielleicht auf jemanden triffst, der eine Alkoholsucht am Laufen hat und Du denkst, Liebe ist, wenn Du dich den kümmerst, den Arsch abwischt und ihm am besten noch die Flasche reißt et cetera, dann kann das krasserweise total lange eine Beziehung sein, aber das ist halt nicht das, was Andrej und ich unter einer lebendigen Beziehung entstehen.
Also verstehen also, co abhängig, der Name sagt schon, also immer dann, wenn Du abhängig wirst von jemandem, ist es co abhängig und logisch sind wir manchmal auf auf eine natürliche Art und Weise abhängig. Ein kleines Kind muss abhängig sein von seinen Kids etc, aber wenn ich zum Beispiel als Mann, wie es mir gegangen ist, emotional abhängig werde von Andrea, das heißt bestimmte, eine bestimmte Form von emotionaler Zuneigung, die ich mir selbst nicht geben kann, über sie einhole, dann mache ich mich von ihr abhängig und das führt letzten Endes immer zu einem Sumpf und niemals zu einem starken Erblühen von beiden, Ja.
Nächste Frage ist von dir, liebe Minir und übrigens schön, hier auch im Chat zu sehen und deine Frage zu haben.
Wir schreiben uns ja oft auf der Plattform, deswegen freue ich mich, dass Du hier wirst. Übrigens überhaupt an alle, ich freue mich so doll, dass wir tausend Menschen gleich sind. Vielleicht sind wir es jetzt sogar schon. Das macht mich wirklich, wirklich, wirklich glücklich und das zeigt mir, dass das Thema wirklich wesentlich ist und dass das gefragt ist und ja logisch, so sehe ich das auch, das brauchen wir wirklich alle.
Also Minir, deine Frage. Was, wenn der Partner Beziehungsangst hat? Könnt ihr etwas dazu sagen? Ja, dazu würde ich gerne was sagen. Und ich guck dich jetzt nicht an, weil Du Bindungsangst hast, weil Minir und jeder und jede, die hier zuhört, ich glaube, dass jeder von uns, jede und jeder hat Bindungsangst. Jeder von uns an einer anderen Stelle, jeder von uns in einer verschiedenen Tiefe, in einem verschiedenen Couleur, aber ich glaube, dass wirklich jeder Bindungsangst hat. Und jetzt zu deiner Frage, was ist, wenn dein Partner Bindungsangst hat?
Dann würde ich vorschlagen, dass Du dass Du ganz offen sprichst und dass Du ganz offen wünschst, deinen Wunsch äußerst, wohin Du denn eigentlich mit deinem Partner zusammen gehen möchtest. Und das nicht als Vorwurf und das möglichst nicht als Druck und nicht als Ziehen und Stoßen, sondern wirklich als Wunsch. Hey, ich wünsche mir, ich sehe, dass in unserer Beziehung das und das möglich ist. Und ich sehne mich sehr danach von, war ja die Sehnsucht schon mal hier Thema. Ich sehne mich so danach, mit dir zusammen die und die Räume zu betreten und die und die Erfahrungen zu machen. Und ich möchte gerne, dass wir an der und der Stelle Kommunion miteinander erfahren.
Das ist das eine. Du wünschst es dir und Du gehst dafür und selbstverständlich bist Du selber das allerbeste Beispiel dafür. Und da bin ich mir sehr sicher, so geht’s mir auf jeden Fall, dass es da jeden einzelnen Tag wirklich sehr viel zu entdecken gibt. Das ist das eine oder das ist der zweite Punkt.
Der dritte Punkt und das ist für, ich finde persönlich nicht nur für uns Frauen, aber es ist für uns Frauen, finde ich sehr, sehr, sehr wichtig, wirklich auch ganz klar dir selber ein ein ein Limit zu setzen, wie lange Du in einer Beziehung sein möchtest, in der bestimmte wirklich ganz wesentliche Punkte, nach denen Du dich sehnst und die Du erleben möchtest, nicht kommen, sodass dir nicht passiert, dass Du dann mit sechsundachtzig da stehst und sagst, ja scheiße, ich hab mir das eigentlich mein ganzes Leben lang gewünscht, seit ich fünfundzwanzig bin, aber ich hab’s nie erschaffen und ich habe es nie wirklich gefühlt und bekommen.
Also bekommen im Sinne von, wir beide haben es nicht erreicht in einer Beziehung. Das halte ich für ganz, ganz, ganz wichtig. Ich kenne es von mir und ich kenne es von so vielen Frauen und vielleicht kann es bestimmt auch von Männern sagen, vielleicht vielleicht an anderen Stellen, vielleicht aber auch nicht. Es ist total wichtig zu wissen, bis wohin möchte ich gehen und wo ist meine Linie, wo ich den, wie heißt das beim Flugzeug, den, wenn man wenn man abstürzen Ja, ist die Reißleine, damit der Fallschirm aufgeht und der Sitz raus der Schleudersitz.
Wo ist der Punkt, wo ich meinen Schleudersitz aktiviere?
Weil die allergrößte Verantwortung mir selber gegenüber als Mensch habe ich, dass ich es erschaffe in Beziehung. Nicht, dass ich warte und nicht, dass ich das von dem anderen haben will, sondern dass ich es erschaffe in Beziehung.
Ich würd gern noch was ergänzen.
Für alle, die das Thema betrifft, richtig gute Nachricht. Also wir haben wir haben, finde ich, eine ganz tolle Lektion dafür vorbereitet, weil tatsächlich ist das son fehlender Puzzle in unserer Beziehung gewesen. Also ich sag mal, mir war immer bewusst, dass ich eine Macke habe, was das Thema betrifft, aber ich hab nie wirklich in der Tiefe und mit Mitgefühl verstanden, wo das eigentlich herkommt.
Und wir wollen euch einladen, ich glaube, es ist die dritte Lektion, eure Bindungsmuster, die ihr mitbringt, erst mal wirklich mit Mitgefühl zu erforschen und zu sehen, also zum Beispiel auch wenn Du jemand bist, der Bindungsangst hat hast, Du bist nicht falsch, sondern das das ist die beste Antwort, die Du damals in deiner Kindheit geben konntest. Also das hilft schon mal total viel. Also ich hab in den letzten drei Jahren noch mal so tief verstanden, wo das bei mir herkommt Und das wiederum hat mir geholfen, also entspannter mit mir zu sein. Und jetzt kommt aber die zweite Gute erreicht und das schließt einen an das, was Andrea gesagt hat.
Wir dürfen da nicht stehen bleiben. Also wir dürfen nicht stehen bleiben, okay, so bin ich halt, ja? Sondern es gibt eine Möglichkeit und auch die wollen wir euch zeigen, dieses Muster langsam zu verschieben.
Das braucht Kompromisse auf beiden Seiten, aber das geht tatsächlich und das ist auch für den Menschen, der die Bindungsangst hat, letzten Endes total befreiend, wenn er merkt, ich bin gar nicht so eingesperrt, ich dachte, sondern ich kann aus diesem Gefängnis mit kleinen kleinen Krebsschritten, deswegen mag ich die Einsiedlerkrebse so, auf den anderen zugehen und das ist genauso wichtig, ja.
Iris, über welche Themen konntet ihr denn eigentlich nicht sprechen?
You first? Me first?
Ich first? Ja, gerne. Okay, ich first, liebe Iris. Das ist eine tolle Frage. Ich liebe ja so nur Fragen so wie zum Beispiel, was dürfen wir nicht von dir wissen? Das finde ich ganz, ganz toll.
Über welche Themen konnte ich, ich bezieh mich kurz wirklich nur auf mich und Veit kann damit von sich sprechen. Also bei mir war wirklich sehr, sehr viel Angst da, das möchte man nicht denken, weil wenn man mich kennt, dann weiß man irgendwie, okay, Andrea geht irgendwie für ihre Sachen, die geht auch für ihre Sachen. Und trotzdem war eine ganz, ganz tiefe Angst da, bestimmte Sachen anzusprechen, wo klar ist, das ist eine Kritik oder wo klar ist, dass ich mit bestimmten Sachen nicht ganz rund laufe, weil ich Angst hatte, frei zu verlieren. So. Deswegen habe ich es bisschen weicher gemacht, habe ich es manchmal vielleicht sogar gar nicht angesprochen.
Auf der anderen Seite dann aber auch irgendwie, ich sag jetzt mal scheiße angesprochen und nicht wirklich ausgewogen, weil es dann übergesprungen ist.
Also es gibt ganz es gibt jetzt nicht so generelle Themen, würde ich sagen, in unserer Beziehung, die wir nicht angesprochen haben, aber in jedem möglichen Thema so Spitzen wegnehmen. Kennst Du vielleicht oder ich weiß es nicht, kenn ich jetzt, weiß jetzt nicht, wer Du bist, so Spitzen wegnehmen.
Also um’s mal andersherum zu sagen, ich wäre wirklich, ich bin glücklich, wenn ich ein Mensch bin, der egal was ist und egal was wirklich in in in mir vorgeht, in Ruhe dastehen kann, ganz aufgerichtet, ganz ruhig und sehr, sehr klar und sagen kann, hey, ich sehe das und das. Ich wünsche mir das und das, wo ich ganz klar die Frage stellen kann, hey, was brauchst Du von mir oder worum geht es uns beiden eigentlich? Das macht mich ganz glücklich.
Q, jetzt bin ich gespannt.
Viele Themen, viele Themen. Also wir waren und das war so krass, wir waren halt an dem Punkt, dass es so wund und so angespannt war, dass wir eigentlich also alles, was auch nur den Touch von Kritik hatte und ich bin zum Beispiel jemand, ich, wenn ich nicht aufpasse, ich fixiere mich erst mal meist auf das, was nicht funktioniert, was nicht schon, also beide Systeme waren so roh, dass wir nicht darüber sprechen konnten.
Wenn wenn ich etwas von meinem Schmerz erzählen wollte, hat das Andrea total persönlich genommen. Wenn Andrea mir davon erzählen wollte, warum eine bestimmte Art, wie ich auf sie eingesprochen hab manchmal, sie wiederum gestresst hat, Angst gemacht hat et cetera, wollte ich das nicht hören. Also es war, also wie, vielleicht kennt ihr das, also wir konnten eigentlich so, es war nicht dieses eine große Thema, über das wir nicht mehr sprechen konnten, sondern über ganz viele und spannend ist, weil wir ja beide noch mal sehr viel Biografiearbeit gemacht haben, hab ich zum Beispiel für mich realisiert, ich hab von Anfang an über bestimmte Themen nicht gesprochen und zwar nicht, weil ich feige bin, sondern ich hab die gar nicht zu greifen gekriegt in mir, sondern ich bin da selbst drüber gegangen über eine bestimmte Art von Zartheit, über eine bestimmte Art Weise, wie wie ich Dinge brauche, damit ich überhaupt aufmachen kann, solche Sachen.
Wir reden neu über Körperlichkeit, wir reden neu über Sexualität, wir reden aber auch über alles neu. Also wir reden neu über, wie wir uns zuhören. Wir reden neu über bestimmte Dinge, die uns in der Vergangenheit verletzt haben.
Ja. Also wir werden bestimmt auch zwischendurch immer mal wieder so spezielle Themen rausgreifen, aber eigentlich ist es eher so, dass ich das Gefühl hab, ah, es war so wund, dass das eigentlich so gar nix mehr ging, ja.
Ja und vor allen Dingen haben wir das Reden neu gefunden. Ja. Also das überhaupt Reden.
Ja.
Anja, wie schaffe ich es, meinen Partner mit ins Übungsboot zu bekommen?
Wenn ich alleine rangehe, fühlt es sich irgendwie sinnlos an, logisch. Ich danke euch. Da ich die andere Frage ja sehr ähnlich war, magst Du jetzt darauf antworten?
Ja, ich freu mich ehrlich gesagt, dass Du die Frage stellst. Also nicht, dass Du in der Situation bist, aber ich freu mich, dass die Frage kommt, weil da wollt ich eh drauf eingehen. Bitte mal alle zuhören, die das betrifft, weil das ist ja son Klassiker.
Wir sind uns, glaube ich, einig darüber, dass wenn ihr grad in Partnerschaft seid, dass es total Sinn machen würde, gemeinsam durch den Prozess durchzugehen. Ja.
Was nicht funktioniert, ist fordern, weil diese Themen gehen ans Eingemachte und das spürt jeder, selbst wenn er sich noch nie mit irgendeiner Form von Bewusstseinsarbeit beschäftigt hat.
Was nicht funktioniert, ist Betteln. Was nicht funktioniert, ist Manipulieren. Was Du machen solltest, Anja, ist dich erst mal ganz in Ruhe für dich hinsetzen und für dich vielleicht sogar aufschreiben, warum dir das so wichtig ist. Warum es dir so wichtig ist, dass dein Partner oder deine Partnerin dabei ist. Und dann auf den anderen zugehen und ich würde euch empfehlen, den anderen zu bitten, einfach zu sagen, kannst Du mir bitte einfach mal fünf Minuten einfach nur zuhören?
Und dann sagen, hey, ich würde, kleiner Tipp, ich würde immer damit beginnen mit, wie wichtig euch der andere ist, Ja. Also nicht im Sinne von, hey, ich ich will, dass Du mal mit dem Kurs reinkommst, damit ich dir endlich sagen kann, was alles nicht stimmt, sondern komm von dem Punkt, wenn ihr den noch fügen könnt, ey, ey, unsere Beziehung, Du bist mir total wichtig. Ich will mit dir zusammen sein und ich glaube, da ist noch so viel möglich. Ich hab von diesem Kurs gehört.
Sag ihnen einfach, das sind keine Pseudlerleuchteten, die so tun, als wenn alles in Ordnung wär. Also hier, wir werden auch ehrlich über uns auspacken und hier geht’s auch wirklich nicht darum, Leute, dass jemand, weil wir grad das Thema Beziehungsangst hatten, dass jemand sich öffnen muss oder dass jemand sein muss et cetera. Dein Partner kann ja auch erst mal ganz passiv zuhören.
Aber sag ihm einfach, ich würde mich mega freuen und das würde mir total viel bedeuten, weil ich wünsch mir so sehr, dass wir eine richtig gute Beziehung haben.
Und dann will ich loslassen.
Und loslassen heißt, das Risiko eingehen, dass es wehtut, wenn Du eventuell die Erfahrung hast, dass der andere sagt, nee, guck mir das nicht an.
Wir werden uns, das versprechen wir euch, in dieser Zeit auch anschauen, was das natürlich auch ehrlich für Konsequenzen haben kann oder vielleicht haben sollte, ja. Also es ist ja absurd, also stellt euch mal vor, ihr stellt euch mal vor, ihr wollt mit jemand zusammen auf Mondeverest, ja. Und dann sagt der Bergsteiger zu euch beiden, okay, jetzt gibt’s fünf Stunden lang eine Einführung, auf was alles zu achten ist.
Da sagt doch auch nicht einer von von euch sagt doch nicht, nee, darauf habe ich jetzt auch keinen Bock. So und wenn das der mal sagen würde, dann würdest Du sagen, na dann geh, dann häng ich mich aber nicht mit dir in die Klippe ran. Also logisch, wir sind uns einig darüber, wär’s absolut selbstverständlich, dass dein Partner sagt, boah, ich hab vielleicht keinen Bock oder ich hab vielleicht sogar Angst davor, das drückt mir die Knöpfe, ich hab keinen Bock auf den Psychogramm, aber für unsere Beziehung, klar, mach ich das.
Aber wir können es fucking nicht erzwingen, ja? So.
Aber macht den anderen klar, warum es euch wichtig ist. Und macht ihnen auch wirklich klar, sag, okay, wenn Du mir zeigen willst, wenn Du mir zeigen willst, dass ich dir wichtig bin, dann wünsche ich mir das von dir und dann würde ich loslassen.
Ja.
Genau. Ich würd gern noch was dazu sagen und zwar Folgendes. Manchmal ist die Situation zwischen zwei Menschen ja wirklich super verfahren. Kennen das jeder, jeder, der hier, jede und jeder, der hier davorsitzt, kennt es.
Und manchmal geht es wie einfach nicht, weil es so verkantet ist. Also Feit hat’s ja auch schon berichtet. Wir haben Zeiten gehabt, Alter, wir konnten nicht mal wir konnten nicht mal Satz in Ruhe miteinander reden, weil das sofort hochgegangen ist. Also und wenn es so verfahren ist und wenn der andere, also Du hast ja deinen Partner vor Augen und wenn der andere jetzt ad hoc noch nicht sofort oder vielleicht auch nicht nach zehn Tagen ja sagen kann, dann möchte ich dich einladen, liebe Anja, wirklich alleine loszugehen an dieser Stelle und zu sagen, ja okay, Du möchtest es nicht.
Du bist, also Du hast einfach gewählt, das jetzt nicht zu tun. Okay, das respektier ich, das macht mich traurig. Und ich würde es mir eigentlich sehr gerne ganz, ganz anders wünschen. Aber für mich ist es wichtig und ich gehe jetzt alleine los.
Und mal unter uns, Anja, es gibt doch nichts Sexieres und nichts Verführerisches als eine Frau, die losgeht und wirklich für das geht, was sie selber anturnt und die die Kapazität und die Power hat, sich erst mal auch selbst zu fallen an. Korrekt?
Ja, also das kann ich, das habt ihr vielleicht mitgekriegt, aber das war definitiv für mich so ein echter Wachmacher als Andrea im letzten Jahr. Ich glaube, es war erst letztes Jahr oder so krass.
Nee, zwei Jahre.
Zwei Jahre, vor zwei Jahren einfach gesagt hat, sie zieht jetzt aus. Sie zieht jetzt aus, sie geht ins Hotel. Das war definitiv Musterbreaker. Mir fällt noch was ein, Anja und die es alle betrifft, kleiner praktischer Tipp, was wirklich hilfreich sein kann, muss nicht so sein, aber wenn ihr grad in Beziehung seid, die spannungsgeladen ist, schaut euch das auf separaten Bildschirm an.
Also weil, wenn ihr nebeneinander auf Couch sitzt, also dann sitzt ihr, ihr sitzt ja in dieser Wolke an Missverständnissen, Verletzungen, was auch immer und die Wahrscheinlichkeit ist extrem groß, wenn wir dann irgendwas am Bildschirm sagen, wo Du denkst, das sollte jetzt aber dein Partner verstehen, dann das sind jetzt diese minikleinen Gesten, weißt Du, dieses Stöhnen an der richtigen Stelle etc, was den Knopf drückt und ich habe zum Beispiel also bestimmte Dinge, die konnte ich viel besser nehmen und hören, als Andrea nicht dabei war, weil ich mich nicht bewertet, nicht beobachtet gefühlt hab, also einfach in einen anderen Raum.
So und jetzt kommt kurz kurz der Ökonom bei mir durch und dann bitte ich für die Zeit für die Zeit des Kurses noch Abo abzuschließen bei uns fairerweise.
Süß. Sandra, was ist eure Definition von Liebe? Das ist eine ganz, ganz schöne Frage. Ich hab sie ja schon im Chat gelesen und die hat mich direkt berührt.
Meine Antwort ist, dass es mein Bedürfnis ist, ein Biotop für den anderen zu sein, damit er wachsen oder sie, damit er oder sie wachsen und erblühen kann. Und zwar nicht, wie ich mir das vorstelle und nicht, wie ich denke, dass es richtig ist, sondern wirklich sehr rezeptiv zu hören und zu sehen, wie was der andere sich wirklich wünscht, also in der echten Entwicklung und das zu unterstützen. Und das wiederum muss nicht immer zart oder schön sein, das kann auch schmerzhaft sein, weil das Schwert in der Liebe anzusetzen ist in meinen Augen wirklich eine sehr hohe und eine sehr reife Form von Liebe.
Aber manchmal ist sie nötig und manchmal ist das viel viel wertvoller, als wenn Du hundert Blumensträuße nacheinander bekommst.
Für mich ist es so, Sandra, dass ich unterscheidet zwischen Liebe und Lieben und ich würde diese Arbeit nicht machen und nicht mehr uns Menschen glauben bei all dem Scheiß, den wir anstellen, wenn ich nicht zu daran glauben würde, dass es tatsächlich eine Quelle der Liebe gibt, die uns hervorgebracht hat, die ich auch an in einigen Momenten meines Lebens wirklich kosten durfte und deswegen zutiefst davon überzeugt bin, dass es die gibt.
Ich glaube, dass diese Quelle der Liebe durch alle unsere Beziehung wirken möchte und dass wir bis jetzt nur einen absoluten Bruchteil davon durchlassen und dass das Lieben wiederum, also das, was wir ja auch mit euch gemeinsam üben wollen, also das ist für mich das Trainieren der Liebe durchzulassen in all ihren Facetten und da hat, wie Andrea schon sagt, das das kann die nährende süße Muttermilch sein und das kann das Schwert sein.
Alles, ja.
Janine und Marco, toll, ein paar hier vor der Sendung. Wie schafft ihr es, in oder vor einer Diskussion aus alten Mustern auszusteigen? Habt ihr Signalwörter und Rituale, wenn ihr in alte Muster verfallt? Aha, unser Lieblingsthema.
Klar, wir haben ein Signalwort und wenn das einer von uns beiden sagt, dann ist sofort Schluss, dann ist sofort Schluss mit Streiten oder mit irgendwas, dann haben wir das voll auf Kante. Nee, das haben wir nicht. Also wir haben wirklich tausendmal versucht, irgendwelche Sachen einzuführen, die ein Signal sein könnten für, okay, jetzt sind wir kurz vor dem Ausbruch des des Vulkans und jetzt müssen wir irgendwie jetzt müssen wir kurz innehalten. Ich finde, dass wir damit immer klüger werden, aber haben wir Signalwort?
Nee, wir haben’s irgendwie immer noch nicht richtig installiert.
Hab schon geschwommen.
Ah ja, dann bin ich ja wirklich echt sehr gespannt. Welches denn?
Welches? Salin und Marco, also ich finde, sieht das grad zu kritisch, weil ich persönlich bin grad total happy, weil ich wirklich wirklich Unterschied sehe und der hat, da gehen wir auch bei Bindungsmustern und bei Nervensystem drauf an. Also unser verheerendes Muster, was heißt verheerend, aber weil wir es nicht gecheckt haben, war, also Andrea geht, wenn wenn sie getriggert ist, in die Bindung rein, ja, total in die Bindung, also mehr Beziehung, mehr Beziehung. Und bei mir ist so, also ich geh voll raus zum Teil bis richtig schockgefroren und das bedingt sich.
Also je mehr Andrea nachsetzt, umso mehr zieht das bei mir runter. Und was uns tatsächlich hilft und da finde ich persönlich wirklich, dass das viel besser wird, ist, dass wir das realisieren, wenn es bei dem anderen passiert und dass mein Signalwort an Andrea ist zum Beispiel nicht bestimmtes Wort, aber dass ich sage, jetzt ist es so weit, gib mir mal zehn Minuten. So. Also für Andrea ist wichtig zu wissen, ich tauche jetzt nicht für eine ganze Woche ab und für mich ist aber wichtig, dass ich diese zehn Minuten wirklich kriege.
Oh nö, ich finde, das geht immer besser.
Das ist wirklich korrekt. Das ist echt wirklich korrekt, dass es immer besser geht.
Ihr fragt ja auch, wie wie ob ob oder wie wir es schaffen, vor einer Diskussion aus alten Mustern auszutreten. Und also das hat das also die zwei Jahre, die wirklich so ganz, ganz schwierig hier waren oder anderthalb, ich weiß nicht, jeder einzelne Tag davon war irgendwie zu lang und echt schwierig, haben wir, finde ich persönlich, also viel mehr Liebe in dieser Beziehung gefunden. Und durch das Finden und das Dasein von von weiterer tieferer Liebe ist viel mehr Kapazität da bei mir und bei dir sehe ich das auch wirklich, also auf dich, also bei mir ist viel mehr Kapazität da, auf dich zuzugehen und dich wirklich in mir entstehen zu lassen.
Und andersherum von dir zu mir finde ich das auch. Und das erschafft natürlich viel größeren Raum von Sicherheit, einen viel größeren Raum von von einer relativen Ruhe. Also früher also war es so, ein Wort hat das nächste gegeben und wirklich also ein Zündholz und das Riesenfeuer war da. Und jetzt ist so, jetzt ist viel mehr Kapazität für mehr Ruhe da, für mehr Pausen.
Wenn ich wenn ich zum Beispiel merke, oh, jetzt wird’s aber hier wirklich wieder irgendwie, hol ich, also wenn ich’s schaffe, dann hol ich mich bisschen zurück und sag, okay, Andrea, jetzt ist es grad wieder bisschen schwierig so, what? Du weißt doch, wo ihr am, also Du weißt, wo ihr am Ende landet. Also wirklich mach mal mach mal keinen Stress von deiner Seite aus.
Ja.
Genau.
Also vielleicht noch Oh scheiße.
Warte mal.
Du kannst helfen.
Ja, ich glaube hier musst Du.
Genau und dann Warte, wir haben eure Fragen verloren, aber wir finden sie wieder.
Also ganz kurz vielleicht noch dazu für euch alle.
Ich hab dir gerade zugehört und ich würde sagen, also ein eines tatsächlich der Hauptprobleme, die uns in diesen Verschleiß gebracht hat, war, also ich bin son, ich hab son Skorpion in mir und ich hab die ganze Zeit gedacht, okay, wir müssen, wir müssen, wir müssen das ausdiskutieren, wir müssen das ausdiskutieren. Also sozusagen, ich war so fixiert darauf, auf diesem Weg in die Wahrheit zu kommen, dass ich nicht verstanden habe und da ist wirklich dieses neue Wissen vom Nervensystem ist die Revolution für mich, dass, wenn wir beide nicht in diesem Fenster der Toleranz waren und das war mir ganz häufig nicht, dass es völlig sinnlos ist, über irgendwas zu diskutieren, weil jede Form von Diskussion wird zu noch mehr Angriff, zu noch mehr Flucht gehören, dass das, was wir was wir gelernt haben oder lernen ist, also erst mal viel weicher miteinander zu sprechen, aber auch wirklich zu realisieren, wenn wir beide im Nervensystem so dicht sind, dass es jetzt überhaupt keinen Sinn macht, darüber zu reden.
Ja. Ich finde schon, dass es besser wird.
Mhm. Nächste Frage ist von Marty. Lieber Andrea, Du bist eine megastarke Persönlichkeit. Du hast, wo hat dein zarter Teil Raum? Was ist der zarte Teil für dich und wie und wo kannst Du ihn leben und ist er dann geschützt?
Oder musst Du ihn noch schützen und verteidigen wie in der Beziehung wie in der Beziehung und wie im Alltag? Ja, ich bin eine mega, also ich bin megazart in, das ist so. Das ist wirklich richtig doll so.
Und manch, also erst mal, ja, ich lebe bei Zartheit. Also zum Beispiel hier in der Beziehung zu Fight gibt es ganz, ganz viel Raum, jeden Tag Und wirklich ganz viel Raum, mich wirklich also ganz inniglich zart zu zeigen, so wie ich im Innern auch bin. Also ich bin sehr stark im Innern, ich bin aber auch sehr zart und beides braucht Raum, total korrekt. Und am wichtigsten von allem ist aber, dass ich selber Beziehungen, eine eine Beziehung, und zwar eine richtig gute Beziehung, eine ganz tiefe Beziehung zu meiner eigenen Zartheit habe.
Weil wenn ich mit ihr in Verbindung bin und wenn ich dem die also ihm diesem Teil die Erlaubnis gebe und wenn ich sogar Liebe dem gegenüber empfinden und wirklich hervorbringen kann, dann ist es natürlich leichter. Wenn Du mich fragst nach Zartheit im Alltag, das ist manchmal, finde ich persönlich, gar nicht so einfach. Heut zum Beispiel war wieder wieder eine solche Situation. Also ich mein, Fabio ist im Chat.
Fabio hat heute mit mir zusammen an der Front gestanden.
Manchmal ist es nicht einfach. Manchmal oft ehrlich gesagt, bin ich in irgendwelchen Meetings, wo ich mit irgendwelchen, vor allen Dingen auch Männern zu tun habe, wo ich richtig einen vorlegen muss, wirklich. Wo weil sonst werden die Themen, die ich habe und die Punkte, die mir wichtig sind, zum Beispiel euch alle zu schützen hier in HomoDEA, die damit wär ich einfach, könnte ich leicht an die Wand geblasen werden, wenn ich nicht sage, hey, stopp mal, stopp. Über diese Linie kommt jetzt hier keiner hinweg, weil ich sage, dass mir das wichtig ist.
Das sind die Werte von HomoDEA und dafür steh ich ein. Also ist manchmal nicht so einfach, aber auf der anderen Seite bin ich auch jemand, ich kann auch, also so kann ich Zartheit zeigen. Also ich kann hab überhaupt gar kein Problem da draußen, auch mit ganz fremden Menschen. Wenn mich was richtig berührt, dann steh ich da und dann wein ich.
Ja, was gibt’s denn noch zu sagen dazu, Feid? Du siehst, das ist süß. Du stehst da und guckst mich an und bist verliebt, aber hilf mir mal mit meiner Zartheit.
Doch, ich finde, doch, doch, ich finde, dass ich wirklich großen zarten Teil hab, Mathia, Mathia, Entschuldigung.
Und ich finde, ich ich liebe ihn auch. Und dann gibt es natürlich diese andere Seite, wo ich und ich finde, wir sehr viele Frauen von von uns, meine Schwestern, zu hart geworden sind oder denken, wir müssten jetzt hart reagieren, wir müssten jetzt männlich reagieren, wir müssten jetzt unser Mann stehen. Und das ist dann oft etwas, womit wir uns, finde ich, persönlich selber erst mal sehr verletzen und dann aber auch Situationen schwierig kreieren können. Alles ist sehr delikates, sehr wunderschönes, aber auch ein sehr, ja delikates ist eigentlich das schönste Wort, ein sehr delikates Thema.
Ich würde sagen, dass Part Part des Wunders, dass wir miteinander leben, ist, dass Du, finde ich, viel, viel tiefer verstanden hast, wie zart Du eigentlich bist Und dass ich das viel mehr sehe und auch viel mehr sehe, wie ich wie ich dich unterstützen kann, die Zartheit zu leben. Und das wiederum liebe ich so sehr und dadurch erlaubt es sich in mir immer tiefer zart zu sein.
Lorean, ich nehme allein teil, der andere hat Beziehungsängste, ohne es zu sagen. Ich will eigenverantwortlich meine inneren Geistern, die mir selbst im Weg stehen, anzusehen, heilen zu lassen, Liebe zu leben. Wie kann ich dies am besten schaffen?
Vorschlag, Lorraine, also erstens, ich finde es super super cool, dass Du dass Du für dich einfach losgehst. Ich möchte dich dennoch einladen, das vielleicht deinem Partner oder deiner Partnerin auch mal aufzuschreiben, falls es dir wichtig ist und dann geh einfach los. Und mein mein mein Vorschlag ist, also ich glaube, es wird ganz, ganz viel bei dir bewegen und das wird zwangsläufig auch etwas in eurer Beziehung verändern, aber wenn Du nach dem zweiten oder dritten Mal das Gefühl hast, okay, Du weißt nicht, wie Du die Brücke schlagen sollst von deinem Prozess in eurer Beziehung, dann frag uns frag uns da noch mal, ja? Aber jetzt erst mal einfach voll losgehen.
Ey und was für eine was für eine weise Aussage, möchte sagen weise, was für eine weise Aussage zu sagen, hey, ich möchte erst, ich bin in einer Beziehung, aber ich möchte erst mal eigenverantwortlich meine eigenen Geister ansehen. Also das ist das ist ganz, ganz viel.
Das ist das, worum jeder von uns oft lange drumherum tanzt, weil wir das natürlich in dem anderen erst mal sehen und aber nicht so sehr wirklich in den eigenen Spiegel schauen. Ich find das ganz, ganz powervoll, ganz wunderbar.
Was willst Du vorlesen? Fällt will vorlesen.
Claudia, wie findet man einen guten Coach beziehungsweise Therapeuten, Oh ja. Mit dem man eine Beziehungskrise überwältigen? Über interessant, deine Wortwahl Beziehungskrise überwältigen kann.
Ja. Schreiben?
Na ja, das ist, also ganz ehrlich, Claudia, ich bin mal wirklich, ich bin mal ehrlich. Das ist wirklich schwierig, weil ich finde persönlich, das ist ja also wirklich richtig gute Begleitung zu finden, das ist, also ich empfinde das oft als wirklich ein Stecknadel in Heuhaufen suchen. Das soll dich jetzt aber weder, das sollt ich mich entmutigen, das sollt ich auch nicht abturnen. Du kannst uns wirklich sehr gerne schreiben. Alles, was ich weiß, kann ich teilen.
Es gibt, ich weiß nicht, ob Du André. Nee. Ach so, Du bist schon beim nächsten Claudia. Ich weiß Claudia, weiß natürlich jetzt nicht, welche Claudia Du bist und ob ich dich kenne und ob Du auf Homodea bist, weil heute Abend ist ja frei für alle, auch Menschen, die nicht im Abo sind. Aber bei uns im Homodea auf der Plattform gibt es Marketplace, wo man wirklich alles teilen kann, was man sucht, was man teilen möchte, was man finden möchte, was man geben möchte. Dort ist es in jedem Fall sehr, sehr gut aufgehoben und ich kann ja auch sagen, allein wir haben ja so viele Coaches ausgebildet, die also sehr viele auf der Plattform sind. Das heißt, das ist richtig guter Heuhaufen und da gibt es richtig gute Nadeln drin.
Go for it. Übrigens für alle, das soll jetzt nicht eine Werbeeinblendung sein, aber wirklich ein innigliches euch nahebringen. Also wenn Du jemand bist, der noch nicht auf der Homodea Plattform ist, dann schau sie dir wirklich sehr, sehr gerne an. Also es passiert eine Menge auf der Plattform.
Wir haben sehr viele Kurse, wir haben sehr viele Live Events, wir haben sehr viele wunderbare Menschen. Du hast sieben Tage frei, das zu kosten. Und wenn’s dir schmeckt, kannst Du ins Abo gehen. Und wenn’s dir nicht schmeckt, dann kannst Du es lassen.
Diese Sendung heute ist ganz frei und ab der nächsten ist es dann wieder im Abo, weil das ist hier eine Serie, die eigentlich nur im Abo stattfindet. Aber heute wollten wir das unbedingt frei für euch alle machen.
Gut, nächste Frage, Du liest vor?
Ja.
Andre fragt, wie geht ihr damit wenn eure Nervensystem aktiviert sind?
Ich bin mir an der Stelle ganz gemein André, weil wir dafür eine Extraliktion haben, würde ich dich gern darauf vertrösten, aber darauf gehen wir ganz speziell an, versprochen.
Na ja und auf jeden Fall können wir sagen, wenn die Nervensystem aktiviert sind, gehen wir sehr dumm damit
Nö. Nö. Ich finde, wir gehen immer besser damit
Okay. Ja. Ja. Okay, einer sagt grade, das Glas ist halb voll und der andere sagt, das Glas ist halb leer.
Okay. Cool. Nein. Gute Nervensysteme. Gute.
Nix von.
Ja. Doreen, lieber Andrea, wie reagierst Du, wenn Fald dich triggert, es ihm nicht bewusst ist und er es auch nicht ändern kann?
Da hab ich eine sehr weite Spannweite, liebe Doreen. Von ganz bescheuert eng reagieren, weil’s mir Angst macht oder weil ich wütend zum Beispiel werde, bis hin zu ganz großherzig sein und ganz weich sein und einfach sehen, dass FALT wunderbarer Mensch ist und dass er vielleicht einfach selber grad in irgend ’ner Ecke steht. Ich hab da eine wirklich ganz, ganz große Spannweite.
Ja, das ist die ehrliche Antwort. Also wenn ich eng bin, reagier ich blöd, dann fang ich an irgendwie zu schieben oder ich zieh mich auch zurück, weil’s mir wirklich sehr, sehr wehtut. Und wenn ich sehr weit und in der Liebe bin, dann kann ich, finde ich, sehr cool reagieren und sehr viel Raum geben und sagen, hey, ich seh dich. Ich weiß, dass es grad schwer ist.
Wir sehen uns später. Take your time. Mach’s einfach so, dass es für dich wieder richtig gut ist. Und wenn Du dann bereit bist, dann können wir wieder gut miteinander reden.
Also Andrea ist ja ganz offenkundig heute diejenige, die kritischer auf unserer Beziehung schaut. Ich also ich bin wirklich der Meinung, dass Andrea, was das betrifft, in den letzten zwei Jahren sich krass verändert hat. Also angefangen damit, dass sie mich viel eher loslässt, also nicht jetzt die Beziehung, aber quasi mich. Also macht ja keinen Sinn, knornen Hund auch nach die Hand einzustecken.
Also sie kümmert sich viel schneller sich und ich hab aber auch wirklich das Gefühl, also noch mal, was bei uns wirklich Durchbruch war und ist es, Wir lernen beide unser Nervensystem, also die Sprache unseres Nervensystems zu verstehen und anzusprechen. Das heißt, also wenn wenn ich in meinen Bock komme, kriege ich mich da eher wieder raus und wenn Andrea getriggert ist durch mich, habe ich das Gefühl, dass sie sich viel, viel eher wieder in das Fenster, in Toleranz bringt, ja.
Finde ich schon.
Lieben, wir machen heute noch zwei Fragen, damit es nicht zu lange wird.
Komm mal bitte.
Du willst, Du falls wir dann immer alle Fragen machen.
Ich find, find’s Also dann lad ich dich ein, mach’s dir bequem und hör sehr, sehr gerne zu.
Ich find’s noch nicht.
Ja, ich weiß. Sollte es dir aus irgend Grund zu lange sein, dann weißt Du ja, wie Du dich dich kümmern kannst.
Okay. Sind sind noch fünf Fragen, die die die würd ich gerne heute noch.
Okay, Du.
Hannah schreibt, ich möchte Mut fassen, offen und frei zu sein für echte Beziehung, Kontakt zu Menschen, die diese Offenheit teilen.
Lieber Hannah, halleluja.
Du stehst mit uns gemeinsam auf der Übungsmatte.
Ich könnte genau dasselbe aufschreiben. Mhm. Und ich hab Vorschlag an dich. Ich weiß nicht, ob Du schon auf der Plattform bist, aber wenn Du da bist und wenn Du schon im Tripe bist, also im Community Part, sei doch einfach so mutig und schreib das heute Abend da rein und guck mal, wer oder wie was eine Resonanz verspürt und antwortet. Ja.
Genau. Richtig cool, Hannah. Am Anfang war das Wort und wird muss gleich gefolgt gefolgt werden von einem Tun und ich find Fights Vorschlag richtig cool und so kommst Du dann immer weiter ins Tun.
Barbara schreibt, wir haben aktuell Probleme mit Menschen, die uns die Tür vor der Nase zuknallen, nur Vorwürfe machen, nicht gesprächsbereit sind, da es Nachbarn und Vermieter sind, müssen wir uns mit ihnen beschäftigen. Wie geht man mit solchen Beziehungen bei denen man nicht mehr reden kann, aber zusammenbleiben muss?
Auch hier bin ich ganz gemein, Barbara.
Du bist Bei euch würdest Du gern was sagen, Barbara. Aber ich kann schon mal, also zum Vortrösten und Vorfreuen kann ich schon mal sagen, wir haben drei drei Lektionen nur zum Thema Konflikt, ja? Also und die sind richtig gut, aber Okay, Barbara, also ganz quick, weil falsch hat er gesagt, da kommen wir noch mal drauf zurück und da freu ich mich auch drauf.
Aber jetzt schau mal, Barbara. Also okay, das sind deine Nachbarn, das heißt, Du bist Du bist neben denen und Du wirst ja jetzt wahrscheinlich auch nicht wegziehen und sie jetzt auch nicht. Jetzt leben wir in Deutschland. Ich nehme an, Du bist in Deutschland und Deutschland ist oft so beinhart und wirklich komplett spaßbefreit.
Ich teile jetzt einfach mal kurz Instinkt, den ich habe. Warum nicht irgendwie das Ding voll umdrehen und nicht sauer sein auf deine Nachbarn, die das und das nicht bringen und die so und so blöd sind, sondern mal das Ding völlig drehen, völlig unerwartet unerwartet dich mit denen sozusagen, also dich zeigen, völlig unerwartet geil mit denen reden und irgendwie etwas ganz Neues erschaffen, indem Du wirklich von ganz anderen Punkt vielleicht kommt als von dem Punkt, von dem Du immer gekommen bist. Ich will jetzt nicht irgendwie stundenlang darüber reden, aber vielleicht kriegst Du den Impuls von mir jetzt grade und vielleicht macht das irgendwie in dir, ah ja, interessant, könnte sein, könnte ich ja mal so und so versuchen.
Mach’s mal irgendwie fresh, sei Du mal fresh. Weil ich bin mir sehr sicher, dass Du schon eine Menge Erfahrung hast, wo Du mit denen geredet hast und wo das und das nicht funktioniert hat und sie immer so und so reagiert haben. Alles cool, verstehe ich. Sei Du mal fresh. Bring Du mal was Neues und schau mal, was passiert.
Und son kleiner Trick dafür, das in in im Kopf zu reframen, also anders zu deuten, was wir manchmal machen in solchen schwierigen Situationen, wir wir kommen einfach von dem Punkt, okay, dieser Mensch ist bei uns quasi in unsere in unser Lernholodeck reingesetzt worden, damit wir was lernen, so. Und es geht gar nicht darum, dass der doof ist oder was wir von ihm wollen, sondern es geht eigentlich darum, dass wir auf eine völlig neue Art und Weise agieren und wir haben wirklich, ich sag nicht, dass es immer klappt, aber wie Andrea schon sagt, wir haben echt schon oft die Erfahrung gemacht, dass wenn wenn Du Mensch, also wenn Du das Spiel nicht bedienst und darauf werden wir eingehen, sondern von ganz anderen Richtung kommst, dass Du dann häufig das Spiel beim anderen auch aushebelst. Ja.
Uta, ich nehme alleine teil, für mich war das alles nicht neun, ich sehe das auch so, nur leider verstehen die Männer, mit denen ich in Beziehung war, das alles nicht. Konflikte sind für sie bedrohlich, Vermeidung, Entzug. Ich hab das Gefühl, es bringt gar nichts, wenn ich immer mehr verstehe, wenn das Gegenüber zurückbleibt.
Du, weil Du Mann bist.
Okay, liebe Uta.
Ich geborene dir an einem Punkt wirklich, was heißt recht, stimme ich dir zu, habe ich dieselbe Wahrnehmung. Ich glaube tatsächlich, dass Frauen, was Beziehungen betrifft, einen Entwicklungsvorsprung haben. So dort den Rahmen sprengen, darauf einzugehen, warum das so ist. Es hat viel mit dem Patriarchat zu tun. Das heißt, ich verstehe diesen Frust, ich verstehe die Enttäuschung, ich verstehe den Schmerz und ich wünsche jeder Frau, die sich mit solchen Themen beschäftigt, dass sie niemals die Hoffnung aufgibt.
Das heißt nicht blind und blöd an irgend Stelle zu warten, wo keine Hoffnung ist. Also wenn ich dich richtig verstehe, bist Du ja gerade alleine.
Geh voll hier rein für dich, aber wie wär’s denn zum Beispiel, wenn Du total offen dafür bist, dass Du im Laufe dieses Prozesses hier Mann kennenlernst, der offen ist für diese Themen? Die gibt’s. Ich ich mein Gefühl ist, es sind es noch nicht, die Ratio ist noch nicht eins zu eins, aber die gibt’s. Und ich weiß, dass ich immer mehr Männer auf den Weg mache. Ich wünsch dir total, dass mit diesem Kurs auch auf dieser Ebene echtes Wunder passiert. Ja.
Und liebe Uta, wenn ich in der Wüste unterwegs bin, dann suche ich nach Wasser. Dann suche ich nicht nach Sand und dann suche ich nicht nach Trockenheit, sondern dann suche ich nach Wasser und damit meinen, nicht wirklich aktiv zu schauen, wo Du etwas in deinem Gegenüber findest, was dich erfreut, was funktioniert, was gut ist und was einfach Konstruktiv ist.
Angelika, das berührt mich grad sehr. Angelika schreibt, bin ich in der Lage noch einmal eine Partnerbeziehung zu erleben? Ich bin gewillt meines dazu zu tun.
In meinem Universum sehe ich mich mit über siebzig gerade niemanden, der mit mir diesen Schritt geht. Angelika, ich bin so happy, dass Du hier bist. Mhm.
Und ich kann dir sagen, dass wir in unserem Universum, alleine in unseren Seminaren, Mhm. Und das ist nicht irgendwie hingelabert, sondern wir haben wirklich, wir haben Menschen gesehen, die sich mit achtzig neu verliebt haben, mit fünfundachtzig. So mit siebzig bist Du noch junges Hüpferli. Und die Wahrscheinlichkeit ist relativ groß, dass Du noch mindestens zwanzig, wenn nicht sogar dreißig Jahre auf diesem Planeten unterwegs bist. Also yes, please, geh dafür. Und genau dasselbe, was ich Hanna grade vorhin gesagt habe, geh gleich in den rein.
Schönes Bild von dir, ehrliches Bild. Bei uns muss man keinen Filter drüber legen und sag, hey, ich bin siebzig, ich bin bereit für die nächsten zwanzig, dreißig Jahre, es noch mal so richtig knallen zu lassen und sei offen für Wunder. Das wünsche ich dir total, ja.
Wie war dein Name? Johanna Angelika. Angelika. Ey und liebe Angelika und Du rührst mich auch gerade sehr, ich werde für dich beten und ich sag ja nicht, dass das irgendwas macht, aber ich finde persönlich immer ist es sehr, sehr schön, wenn wir uns in dieser Kraft verbinden. Ich werde jetzt eine Woche lang jeden Abend für dich beten, dass es dass dein Wunder passieren möge und ich würde mich sehr, sehr freuen, wenn irgendwas passieren würde.
Shakti, hallo Shakti. Wenn mein Mann ein Problem mit Sucht hat und keine Einsicht, allerdings keine Sucht nach Drogen, sondern mit Aktienspielsucht, Er hat in den letzten Jahren fast das gesamte Erbe seiner Eltern verloren, die er vor mir zu verbergen versucht. Ups.
Kann ich warten, hoffen, dass er bei euch lernt, seine Wunden zu spüren und zu sich zu nehmen und was kann ich tun? Mhm. Also, liebe Shakti, das Erste, was Du tun kannst mit allem, was Du bist, voll wach an diesem Kurs teilnehmen, weil wir werden auch über dieses Thema reden. Wir werden über ungesunde Co Abhängigkeit sprechen, wir müssen darüber reden. Wir müssen darüber reden, welchen Part die Menschen dazu beitragen, die diese Co Abhängigkeit mittragen. Die sind mitverantwortlich und zu deiner Frage, klar kann man das, aber das braucht son Hauch an Öffnung. Es braucht einen Hauch an Ich würde gar nicht sagen, dass er hier ankommen muss und sofort bereit sein muss, sich seiner Sucht zu stellen, das ist mega heikles Thema, aber es muss Hauch geben von, okay, ich realisiere, ich weiß noch nicht alles und ich hab ich bin bereit, da zuzuhören.
Und ich selbst wenn er die Sucht nicht adressiert, ich weiß einfach aus meiner eigenen Erfahrung, wenn sich generell in meinem Leben was verändert, weitet, mehr Energie rankommt, dann müssen sich auch, dann tut sich, muss sich was an den Süchten tun, weil die kompensieren ja was, was uns fehlt. Also ja, ja, ja, ja, ja.
Liebe Shakdé, wenn Du Lust hast, dann schreib mir doch mal in den nächsten Tagen morgen gerne oder in den nächsten Tagen schreib mir eine E-Mail, weil ich hab exakt zu diesem zu deiner Frage hab ich gestern ein so berührendes Ding gelesen.
Ich les grad Shirley McLane und die eine solche Situation mit ihrem Vater hatte und in zwei Seiten in ihrem Buch darüber schreibt. Und das hat mich so geöffnet, das hat mich so berührt, weil also wie sie das gemacht hat, wie sie mit ihrem Vater gesprochen hat. Und ich bin sehr sicher, dass dich das auch inspirieren könnte. Das heißt, schreib mir gerne eine E-Mail und dann gebe ich dir den Titel und die Seitenzahl durch, okay? Ist wirklich wunder wunderschön, wirklich wunderschön, weil es ganz direkt und ganz zauberhaft, wirklich auch zauberhaft ist und den Vater PS super geöffnet hat, exakt mit einer Sucht.
So ihr Lieben, letzte Frage von heute von Katrin, ist eine Beziehung noch zu retten, wenn wir seit fünfzehn Jahren kaum noch Sex hatten, uns aber immer noch lieben, was meint ihr?
Logo.
Also erstens, wer sagt, dass ihr Sex haben müsst, aber ich vermute mal, dass Sex, der mangelnde Sex natürlich Ausdruck ist von anderen Dingen, die auch nicht mehr fließen, aber logisch wirklich. Also wir haben so viele Wunder erlebt in unserer Beziehungsarbeit auf alle Fälle, ja.
Ey Kathrin, also wie mutig von dir, wie mutig von dir, das zu sagen und dich damit zu zeigen.
Und das finde ich ganz, ganz mutig. Also hast meinen wirklich vollen Respekt. Und Du selber sagst, wie wie hast Du wörtlich gesagt, dass ihr euch aber immer noch liebt. Und solange lieber im Haus ist, sind Wunder immer möglich.
Und mit Wunder meine ich jetzt nicht irgendwelche verdrehten Sachen, sondern mit Wunder meine ich einfach etwas, was Du dir jetzt heute noch nicht vorstellen konntest, aber morgen passiert. Das ist ein Wunder. Und ich wünsche euch von ganzem, ganzem Herzen, dass viele Wunder in eurer Beziehung passieren. Wenn ihr wenn Du dir Sex wünscht, wenn ihr euch Sex wünscht, dann möge Sex passieren.
Kommunion möge passieren, Freude möge passieren, Spaß möge passieren. Wirklich alles, was gut ist und was hilft und was gewünscht wird, jedes Wunder dieser Welt.
Hey Feit, ganz kurz, ich möcht mich bei dir bedanken, wirklich ganz ehrlich.
Möchte mich bei dir bedanken, wie in meinen Augen Du diesen Abend begonnen hast. Und noch mal, ich hab dir ja in kleinen Pause gesagt, so geil hab ich dich noch nie über Liebe sprechen hören. Und ja, und ich danke euch da draußen, dass ihr, ich guck mal in die Kamera, danke euch da draußen, dass ihr da seid, dass ihr dem Ruf gefolgt seid, dass ihr ihn gehört habt.
Bedeutet mir grade ganz wirklich viel und ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass das, was wir teilen, dass es euch berühren möge und dass es etwas in euch verwandeln möge. Ja, und ich wünsche euch einen ganz, ganz schönen Abend.
Und ich freue mich über jeden und jede von euch, die den Ruf verspürt und mit uns weitergeht. Also ich glaube, ihr kriegt Gefühl dafür, das wird einfach ehrlich, ehrlich und menschlich und gleichzeitig teilen wir wirklich ein paar Sachen, die die Power haben, die was bewegen können, die was öffnen können und die erstaunlicherweise oft sehr einfach sind. Ja, also kommt dazu.
Nächsten Dienstag geht’s hier weiter, wenn ihr’s noch nicht gesehen habt, unten drunter unter dem Video gibt’s ein PDF zu heute, was euch hilft jetzt noch mal das Rad der Beziehung, was ich vorhin kurz eingeblendet hab, für euch, für eure wichtigsten Beziehungen durchzugehen, zu gucken, wo ihr da gerade steht und auch für euch nochmal zu erfassen, okay, wenn hier alles möglich wäre und da ist ganz viel möglich im Leben lernen, was wünscht ihr euch?
Genau. Wir freuen uns auf euch.
Wunderschönen Abend,