Beim folgenden Text handelt es sich um automatisch generierte Zeilen des von Veit Lindau eingesprochenen Podcasts. Diese wurden mit Hilfe von künstlicher Intelligenz korrigiert, sodass sie weitgehend korrekt sind. Für etwaige Fehler entschuldigen wir uns. Den Originalpodcast kannst du über die untere Player-Leiste hören.
Leute, ich bin aufgeregt, denn ich darf euch heute mein neues Buch vorstellen. Darf ich dich zuerst fragen, wie du heute Morgen aufgestanden bist? Wie in einem ganz normalen Tag oder mit dem Gefühl, dass es auf heute wirklich ankommt? Denn mein neues Buch richtet sich an Menschen, die spüren, dass die Stunde der Wahrheit keine Floskel ist, sondern dass sie angebrochen ist.
Für dich persönlich, und für uns als Menschheit. Dass es Zeit ist, mit Warten und Hoffen aufzuhören und jetzt full hinzugehen. Die Stunde der Wahrheit ist kein bequemes Buch. Es beruhigt nicht, sondern es erinnert und befreit. Es ist ein Geburtshelfer für dein Potenzial und das der Menschheit. Aus meiner Sicht stehen wir an einem existenziellen Scheideweg und wir werden jetzt gerade alle gebraucht in unserer freiesten und kühnsten Version. Wo ist es Zeit, dich noch viel radikaler zu deiner Wahrheit, zu deinen Werten zu bekennen. Geh mit mir auf eine Heldenreise und erforsche in zwölf Stationen, was Transformation und Neugeburt auf einer kollektiven Ebene und für dich persönlich bedeuten kann. Denn das eine hat mit dem anderen zu tun. Das, was wir Spezies gerade dringend an Erneuerung brauchen, wird in uns geboren. Die Menschheit steht gerade vor so vielen großen Fragen. Und du bist ein Teil der Antwort. Wenn du die Dringlichkeit dieser Zeit spürst, wenn du die kostbare Chance deines Lebens voll auskosten willst und wenn du bereit bist, dich auf eine gesunde Weise wichtig zu nehmen, deine selbstgebastelten Bremsen zu lösen und die Schwelle zu dem Abenteuer zu überschreiten, was nur du erleben kannst, wenn du dich jetzt und hier mit allem, was du bist, voll einbringen willst, dann habe ich dieses Buch für dich geschrieben.
Und wenn du noch ein letztes Zeichen gebraucht hast, loszugehen, dann möge es dieses Buch sein, denn du bist der Mensch, auf den du gewartet hast. Und dieser Tag heute ist keine Generalprobe. Er ist alles, was du hast. So dass jetzt hier ist deine Stunde. Carpe diem. Lieber Fall, ich freue mich so sehr, dich zu sehen und für diese Einladung vielen Dank, das Gespräch mit dir zu führen, weil es hat bei mir echt eine Fackel ausgelöst und ahhhm ich habe total Lust, mit dir dieses Feuer jetzt so ein bisschen zu entzünden für alle da draußen, die vielleicht das sehen. Du, die Stunde der Wahrheit, das ist kein Ratgeber, sondern es ist ein ganz persönlicher Weckruf, so nennst du das. Wie ist es einen persönlichen Weckruf bei dir, so einen Weckruf zu schreiben?
Also ich gehe da auch in dem Buch drauf ein, dass ich so vor, ahhh ich sag mal, vor drei Jahren hat mich ahhh mein Schicksal mal wieder so richtig am Schlawittchen gepackt und aus dem Rennen rausgeworfen, was im Nachhinein aber ein großes, großes Geschenk war und ist. Ich bin ja auch immer noch im entpuppen dessen, was sich da eigentlich in mir verändert hat.
Und es gab tatsächlich so einen Moment, so vor ungefähr zwei Jahren, also wo ich ahhhm ich hatte mehr Zeit als sonst durch den Burnout, ich musste langsamer machen und dadurch fängt man auch an, andere Dinge zu sehen.
Mhm
Und ahhh ich habe, ich kann mich ziemlich genau noch an die Woche erinnern, als das so wie, als wenn die Scheuklappen anfallen, als wenn ich plötzlich sehe, wo wir gerade stehen als Menschheit, ahhh wohin wir steuern, was möglich ist, was aber auch an Gefahren möglich ist. Und es war ein Moment, wo ich, wenn ich ganz ehrlich bin, für ungefähr einen Monat das Gefühl hatte, Fuck, ich steig jetzt aus.
Ja. Und ich habe das wirklich sehr, sehr ernst genommen, diese Frage, okay, also möchte ich mich, ich bin jetzt mit fünfzig noch mal so voll ins Rennen werfen.
Mhm
Ahhhm oder suche ich mir jetzt einfach einen ruhigen, sicheren Platz aus und ziehe mich zurück? Und dann war aber relativ schnell klar, nee, also das ist eigentlich der Punkt, auf den dein gesamtes Leben hingesteuert hat.
Das ist der Punkt, ahhhm der dich herausfordert, alles, was du je gelernt, begriffen hast, also jetzt wirklich in die Waagschale zu werfen und auch wirklich zu testen, ob du was begriffen hast. Ja, und dann bin ich ahhh dann bin ich zurück. Oder vielleicht überhaupt zum ersten Mal so richtig ins Rennen eingestiegen.
So richtig in deiner Arena sozusagen.
Ja.
Ja.Was ist denn ahhhm der Punkt, wo wir gerade stehen?Was ist dieser Moment der Wahrheit, wie das Buch ja heißt, die Stunde der Wahrheit?Wo stehen wir?Was ist das Heikle auch daran?
Ja, also für alle, die das Interview sehen und die mich vielleicht nicht kennen, ist mir wichtig zu sagen, ich bin, grundsätzlich bin ich ein sehr, sehr optimistischer, visionärer Mensch. Das heißt ahhh ich habe eigentlich immer klare, leuchtende Visionen da für mein Leben gehabt, aber auch dafür, wo ich, also welche Chancen ich für die Menschheit sehe. Und das sehe ich auch immer noch.
Aber es ist seit so zwei, drei Jahren tatsächlich zum ersten Mal so, dass ich sehr nachdenklich nach vorne schaue. Und am Anfang habe ich dem misstraut, weil ich dachte, okay.ah Übertreibe ich hier war es. Ahhh Aber Fakt ist, ich habe sozusagen eins und eins zusammengerechnet und bei mir kam immer wieder raus, okay, die nächsten zehn, zwölf Jahre, die sind einfach entscheidend, weil wir extreme Hebelwirkung haben. Und was ich sehr, sehr spannend finde, ist, dass ich jetzt immer wieder diese Zahl aus ganz, ganz verschiedenen Richtungen, also wirklich auch von Menschen höre, die mit Spiritualität gar nichts zu tun haben. Von Ökologinnen hört man das, von Systemforschern hört man das, von Politikern hört man das, vor Menschen, die sich mit KI beschäftigen. Also es auf den Punkt zu bringen: Ich glaube, ich bin zutiefst überzeugt davon, dass die nächsten zehn Jahre entscheidend sind für uns als Menschheit. Nicht, dass wir überleben werden. Mhm Das wären wir schon. Aber die Frage, ob wir eine Utopie oder in der Dystopie landen.
Ob wir wirklich eine Chance aus dem machen und eine Wachstumschance aus dem machen, was wir gerade erleben oder ob wir ja zugucken, wie es einfach immer düsterer ja wird und wir Teil des Problems sind. Meinst du das?
Exakt. Also die Hebel sind einfach, die Hebel sind extrem groß, ja weil logisch, wenn man sich die Geschichte der Menschheit anschaut, es gab immer wieder Phasen, wo die Menschheit gedacht hat: „Okay, das ist jetzt die entscheidende Phase. So ja. Mmm Oh Gott, was passiert jetzt? Aber es gab halt noch nie diese krassen Hebel, im positiven wie im negativen Sinne.
Wir waren noch nie so vernetzt. Mmm Wir haben das ökologische Gleichgewicht der Erde noch niemals so strapaziert gehabt wie jetzt. Ahhh Wir haben auch lange, lange Zeit nicht mehr erlebt, dass es gesellschaftlich so viel Regression gibt. Mmm Und ahhhm jetzt mit KI kommt noch mal ein Spieler auf den Plan, der der das Ganze wie so ein Brandbeschleuniger wirkt. Und noch mal: Ich möchte betonen, sowohl für die positiven Möglichkeiten als auch für die negativen. Aber jetzt in dieser Phase zu sagen, ich ziehe mich zurück und ich ruhe mich aus, wäre aus meiner Sicht fatal. Jetzt wird jeder gebraucht.
Mmm Ahhhm Du hast da jetzt auch schon so ein paar sehr unbequeme Dinge erwähnt und das finde ich fantastisch, ehrlich gesagt, weil ahhhm ich glaube, das Schlimmste, was wir jetzt machen könnten, ist, die Augen zuzumachen mmm und nicht erst mal wirklich anzuerkennen, was ist. ja Ja. Nur von dort aus können wir überhaupt gucken, wo wir stehen und was zu tun ist.
Aha Du richtest dich mit diesem Buch an die Kriegerin, an den Krieger der Metamodernen. Das finde ich sehr schön. Was meinst du damit? Mhm
Ich habe bewusst den Archetyp des Kriegers gewählt, weil ich persönlich glaube, dass gerade ganz, ganz viele Menschen müde sind. Mmm Also das sehe ich einfach, das höre ich in Gesprächen. Und ich glaube, das Letzte, was die meisten von uns gerade wollen, ist, in irgendeiner Art von Schlacht ziehen. Mhm Sondern eigentlich ist so, ich höre das bei vielen raus: Zurückzug, einigeln, die Sachen aussitzen et cetera.
Und das ist aber der Punkt, der so gefährlich ist aus meiner Sicht, weil es gibt enorme Wirkungskräfte auf diesem Planeten, gerade die einfach sagen: „Wir ziehen unser Ding durch. Mmm Und wenn ich von Kriegers spreche, meine ich nicht einen gewalttätigen Kampf gegen etwas, sondern ich meine, das ist die Zeit, in der jeder und jeder von uns, egal wie müde wir sind, wie dünnhäutig wir sind, wie ratlos wir vielleicht manchmal sind, wie ohnmächtig wir uns manchmal fühlen, zu sagen: „Das ist die Zeit, in der ich gefragt bin: Gibt es etwas, was mir heilig ist? Mmm Und bin ich bereit für das, was mir heilig ist, wirklich anzutreten auf eine friedvolle Art und Weise? Und diese Kraft in uns zu mobilisieren, also diesen Archetypen gibt es einfach in jedem von uns, ist aus meiner Sicht notwendig, ist extrem powerful und ist extrem kreativ und Metamoderne deswegen – ich liebe diesen Begriff, weil die Metamoderne eben noch nicht da ist, sondern mhm das Spannende ist, ahhh das wird dir bestimmt genauso gehen, wenn du dich umhörst in deinen Kreisen. Also so gut wie jeder sich gerade einigt darüber: Das Alter hat irgendwie abgekackt. Mhm So, die Systeme sind verschlissen. Ahhh Die Art und Weise, wie wir denken, bringt uns nicht wirklich weiter. Ahhh Patriarchat hat abgekackt, kämpft aber total dagegen aufzugeben und so weiter. Also wir erleben gerade eine Zeit von einem ganz, ganz großen Verschleiß von Dingen und allen ist irgendwo klar, es muss was Neues kommen. Und ich finde es total spannend, nicht darauf warten, dass was neu kommt, sondern zu sagen: „Es wird in mir geboren. Es wird in jedem Einzelnen von uns geboren. Was könnte das Neue sein? Und dieses Neue hat halt ganz, ganz viel damit zu tun, nicht den Fehler zu machen, den zum Beispiel die Moderne oder die Postmoderne gemacht hat oder die Konservativen zu sagen: „Ahhh Wir treten gegeneinander an, mhm sondern zu verstehen – und das ist für mich ein Hauptelement dessen, was kommen muss – zu verstehen, dass sich alles bedingt und dass wir alles brauchen. Wir brauchen konservative Kräfte, wir brauchen moderne, wir brauchen postmoderne. Und ahhhm die Metamoderne muss und wird das alles vereinen. Also wenn der Mensch nicht schafft, integral zu denken und anzufangen, diese Paradoxien, denen wir alle irgendwie ausgesetzt sind, nicht nur anzunehmen, sondern sogar zu genießen, mhm ahhh dann kriegen wir das Ding nicht gebacken. Und das Spannende ist auch hier wiederum.Hör dich bei Künstlern um, hör dich, äh, bei Freaks um wie mir, hör dich bei Philosophen um, bei, wieder bei Ökologen et cetera, bei Menschen, die sich mit Systemen beschäftigen.
Also es gibt ganz, ganz viele Menschen, die gerade das gebären in sich, die vielleicht an manchen Stellen noch nicht mal ein Wort dafür haben, aber die sagen, da, da, da passiert was. Da, da entsteht in mir ’ne neue Art von Bewusstseinswelle, die letzten Endes Widersprüche, an denen wir im Augenblick noch zu scheitern drohen, auflösen werden.
Ja, total, ähm, spannend, diese Ambiguität, die du gerade genannt hast, die die Metamoderne ja wirklich als, als, als System sozusagen fast anzieht.
Ja.
Und sagt, damit nicht nur zu leben, sondern damit zu arbeiten und auch versöhnlich quasi alle anderen Etappen zu betrachten, die Vorteile zu sehen, aus denen man hervorgegangen ist. Ich, ich glaube, das ist so ’n Weg, der ist so wichtig, dass wir nicht gegeneinander, sondern quasi miteinander jetzt sehen.
Ja.
In aller unserer Unterschiedlichkeit auch, äh, dass das der Weg raus ist.
Ja.
Faltrua hat was ganz Spannendes gemacht in dem Buch, und zwar, du hast die Heldenreise nach Joseph Campbell, die ich persönlich als Filmerin massiv liebe und fast jeder Hollywoodfilm arbeitet damit.
Aha.
Hast du so als, ähm, Metapher benutzt für diesen ganz großen Transformations- und eben auch Heldenkreislauf-
Ja.
den wir im Moment kollektiv als Welt gehen.
Ja.
Als ganzes System, aber auch individuell.
Ja.
Ähm, das finde ich total spannend und würde dich gerne fragen, wo in diesem Zyklus, glaubst du, stehen wir gerade die meisten individuell?
Ich weiß– Also mir fällt’s schwer zu sagen, wo die meisten stehen, weil ich glaube, wir sind ’n un-, unglaublich heterogener Haufen.
Ja.
Ja? Ähm, wenn ich jetzt aber mal, wenn ich die Menschheit als ’n Ganzes betrachte, glaube ich, dass wir eigentlich noch vor dem Abstieg in unsre Höhle stehen, also vor der Konfrontation mit unserem Schatten.
Also es baut sich auf.
Mhm.
Und alles, was ich verstehe-
Mhm.
ist, es wird uns nicht retten, noch mehr, noch schnellere Technologien zu entwickeln, äh, Raketen zum Mars zu bauen et cetera, sondern wenn die Menschheit nicht absteigt im Sinne von bereit ist, sich ihrem Schatten zu stellen, also all dem, was wir im Laufe der Jahre, äh, Jahrhunderte verdrängt haben, dann werden wir so gewaltig eins auf die Fresse kriegen, bis, bis wir wirklich absteigen. Also da sehe ich die Menschheit, äh, der Schatten baut sich einfach auf.
Also der– Wir sehen’s in der Art und Weise, wie, wie Gaia anfängt einfach, äh, Kipppunkte zu überschreiten. Wir sehen’s in der Art und Weise, wie alte Paradigmen, also von denen jeder, der halbwegs klar beieinander ist, weiß, der, der Drops ist gelutscht , ja? Aber sich dennoch aufbegehren, also zum Beispiel eben das Patriarchat noch mal in ’ner Form von krassen Neo-Machismus sich aufbegehrt und sagt: „Hier bin ich noch mal.» Und das passiert aus meiner Sicht – das kenne ich auch von meiner persönlichen Heldenreise – kurz, kurz vor dem Kulminationspunkt. Wo jetzt jeder und jede Einzelne steht, also das ist halt die Einladung in dem Buch.
Genau.
Ich finde das mega, mega, mega spannend und extrem wertvoll, immer mal wieder so ’ne, äh, in dem Sinne wirklich egozentrische Perspektive einzunehmen und zu sagen: „Was, wenn eigentlich all das, was mir gerade passiert und was ich als Kulisse erlebe, die Kriege dieser Welt, äh, KI oder was auch immer, eigentlich– Also ich bin, ich bin die Hauptperson. Also das, du hast ja gerade erwähnt, ne, das Coole ist ja, es gibt so viele Filme und wenn du so ’nen Film siehst, dann gibt’s ja meist am Anfang in dem Film gibt’s jemanden, der ist so unscheinbar, der ist so ’n bisschen der Loser, der nimmt sich nicht so richtig (übersprechen 00:04:13) richtig.
Und du als Zuschauer, wenn du genug solche Filme gesehen hast, weißt du aber ganz genau, das ist der Mensch.
Ja.
So, so, das, so gerade weil er so unvollkommen ist, um diesen Menschen wird es gehen. Dieser Mensch wird die Hauptrolle spielen, ja?
Und ich find‘ es mega faszinierend, uns vorzustellen, also während wir in dem Film sitzen und darauf warten, dass irgendjemand anders der Held ist- -schaut uns irgendjemand auf die Schulter, über die Schultern und, und fragt sich: „Okay, wann rafft er es, wann rafft sie es?» Dass es im Heldentum eben nicht darum geht, dass du mit außergalaktischen Fähigkeiten geboren wirst. Es wird– Es geht nicht darum, dass du unglaublich viel Superpower hast, sondern es geht wirklich darum, dass du verstehst, du stehst eines morgens auf und weißt, fuck, das ist mein Leben und es ist mein Abenteuer.
Mhm.
Also wenn Frodo und Sam – ich bin ja der totale Herr der Ringe Fan. Ich meine, stinknormaler als die beiden geht’s ja nicht mehr.
Und keiner von denen hat Lust gehabt, in dieses Abenteuer zu ziehen. Aber an irgendeinem Punkt, und für mich ist dieser magische Punkt, da kriege ich immer ’n Gänsehaut, wenn ich daran denke, wo die in diesem Elbenreich zusammenstehen und wo irgendwie klar ist, okay, irgendjemand muss jetzt diesen Ring nehmen und muss ihn in die Dunkelheit bringen. Und dieser Moment, wo der, der Kleinste, der Unauffälligste, man könnte sagen, der Unwichtigste in der Runde, einfach total weiß, okay, das ist mein Turn. Das ist mein Turn. Und dafür hab ich das Buch geschrieben, weil ich glaube, dass ganz, ganz viele Menschen-Nicht realisieren, wie wichtig sie als Mittelpunkt ihres Universums sind, also für sich selbst, für unsere Liebsten, für unsere Kolleginnen, für unsere Freundin, aber eben letzten Endes auch für die gesamte Welt.
Das finde ich, kommt auch so toll rüber, weil, ähm, man wirklich den Eindruck hat, du rufst jeden Einzelnen auf, in diese Arena zu treten-
Ja.
-und das einzubringen, was er einzubringen hat, weil jeder Einzelne wichtig ist.
Absolut.Absolut.
Ähm, ich finde da auch, äh, total spannend, weil son Mutmacher gerade vor dem Hintergrund, wie viel der Einzelne bewirken kann– du sprichst von diesem Begriff der No Fear und eben auch von diesem drei Komma fünf Prozent Kipppunkt.
Ja.
Three degrees of influence.Das ist, glaube ich, ganz wichtig, um so die Wirksamkeit zu spüren, die der Einzelne hat.
Ja.Also für mich ist ja gerade so ein ganz konkretes Beispiel– also was mir übrigens auch Gänsehaut macht, ist die Bürgermeisterwahl in New York gewesen.
Ja.
Ja.Und ich weiß, Skeptiker sagen jetzt an der Stelle, „Der muss sich jetzt ja erstmal beweisen ja, ob, ob…» Verstehe ich total.Aber dass da so was Außergewöhnliches passiert.Ja?
Ja.
Also basically ein No Name, also jemand, der überhaupt nicht ins Raster passt, so, äh, gegen den sich alle Milliardäre verschworen hatten, also gegen ihn gewettet haben, Geld dafür bezahlt haben.
Nimmt einfach diesen Call auf-
Mhm.
-und gewinnt auch deswegen, weil er die Menschen auf Augenhöhe anspricht und sagt, „Das ist euer Call und ich brauche euch». Ja? Und, ähm, w-warum ich das sage? Also ich glaube, dass gerade ganz, ganz viele Menschen und das verstehe ich, also auf diese Welt schauen und sich machtlos fühlen.
Ja.
Du hörst jeden einzelnen Tag, wie stinkreich Elon Musk ist, und du siehst, wie diese paar Milliardäre, also mittlerweile ja zum Teil Billionäre, ähm, mit dieser Welt machen, was sie wollen. Und ich verstehe das total, dass die meisten von uns da draufschauen und sagen, „Ich, ich bin zu klein, ich bin zu klein».
Aber, äh, drei Prozent– und noch mal, das ist ja keine, äh, keine Idee, diese Zahl, sondern da basieren Studien dahinter. Das ist, wenn drei Prozent einer Bevölkerung auf die Straße gehen für eine Sache, dann wird sich dieser Trend, für den sie einstehen, der wird, der wird ’ne Welle.
Mhm.
Das ist nicht, äh– des, das ist machbar.Ja?Also drei Prozent-
Ich glaube, total spannend, diese three degrees of influence, dass wir uns klarmachen müssen, wir beeinflussen nicht nur diese eine Person, mit der wir gerade sprechen.
Ja.
Drei Level weiter noch, ne?Also-
Ja. (übersprechen 00:03:23) Also, mir geht es ja selbst so, ne? Also, ich bin ja in ’nem relativ großen Netzwerk tätig, dass ich ganz häufig in die Falle tappe, ich arbeite, ich bringe Sachen raus und an vielen Stellen kein Gefühl dafür habe, was es bewirkt.
Ja? Und wenn dann manchmal– und dann stehe ich plötzlich irgendwo in ’ner fremden Stadt, es steht jemand im Restaurant vor mir und sagt, «Faydu, du kennst mich nicht. Ich war nie in deiner Arbeit, aber jemand, der in deiner Arbeit war, der, der in deiner Ausbildung war, der hat das und das mit mir gemacht und wir haben das und das erlebt und das hat mein Leben total verändert.» Und dann merke ich wieder, also wir alle hinterlassen Wellen, Wellen, Wellen, Wellen, Wellen. Und das ist auch ein großes Anliegen für mich mit dem Buch. Äh, ich will, ich will ja nicht nur nerven mit dem, was gerade alles schiefläuft, sondern ich möchte sagen, ey, du bist mega powerful, selbst wenn du denkst, ich kenne auch nur fünf Menschen. Also wenn du diesen fünf Menschen zeigen kannst, dass es sich lohnt, ein Mensch zu sein, weil du würdevoll lebst, weil du lichtvoll lebst, dann hast du Einfluss auf mindestens hundert Menschen.
Ja. Das finde ich wirklich sehr mächtig und, äh, das, äh, ist allein schon so ’n Gefühl, was du mit diesem Buch hinterlässt, wo ich sage, wow, also genau das braucht man jetzt gerade, ja?
Ähm, du warst vorhin an so einem Punkt, ähm, jeder einzelne von uns fühlt sich erschlagen- -von dem, was da draußen passiert, ja?
Ja.
Und, äh, Ohnmacht ist ja ein ganz mörderisches Gefühl, speziell auch fürs Ego und- -am Ende des Tages geht es ja hier die ganze Zeit um unser Ego, was wir erstmal überwinden müssen, um überhaupt in die Stufe zu kommen, dass wir, ähm, äh, integral wirken können, ne?
Mhm.
Ähm, warum ist, ist Ohnmacht so schwierig für unser Ego?Und was hilft, gegen diese Ohnmacht anzukommen?
Ja. Also Ohnmacht ist der ultimative Endgegner für unser Ego. Weil– Also worauf basiert Ego? Es basiert darauf, ich bin getrennt von allen anderen, ich weiß Bescheid und ich habe die Kontrolle. Ja? Und das Tragische an unserer Kultur, also besonders an der westlichen Kultur, ist, wir werden groß gezogen, wir werden mega daran unterstützt, uns getrennt zu fühlen. Ja? Individuation, Individualation. Wir werden mega gepusht, Bescheid zu wissen und die Kontrolle zu haben. Und der Witz ist, wir sind nicht getrennt. Wir wissen ganz wenig Bescheid, egal wie viel wir wissen. Und wir haben definitiv über ganz, ganz viele Dinge nicht die Kontrolle. So, das heißt, zwangsläufig muss irgendwann, weil wir eben nicht unser Ego sind, es ist nur ein Programm, irgendwann der Punkt kommen, wo das Leben sagt, „Liebes Kind, es ist Zeit, das Ding aus der Hand zu legen.» Aber wenn du nicht weißt, wer du jenseits von dem Ding bist, dann ist Ohnmacht für dich lebensbedrohlich.Weil du glaubst, danach geht es einfach nicht weiter.Also aus Sicht des Egos ist es das.Es ist das Armageddon.Ja, es ist die Vernichtung.Die Sufis haben ein schönes Bild dafür.Die sagen also.Also Ohnmacht ist eigentlich wie ein schwarzes Loch.Aber das Ego wird angesaugt und angesaugt und angesaugt.Und jeder, der das schon mal erlebt hat, also wenn du durch einen Bankrott oder durch eine gescheiterte Beziehung oder ein Burn out daran kommst, das ist ein oberätzendes Gefühl, weil du einfach merkst, du wirst ja von etwas angezogen und du verlierst wirklich die Kontrolle.Und jeder, der aber schon mal durch ist, weiß auch an dem Punkt, wenn du wirklich ankommst und alles aus der Hand legst.Es ist immer weitergegangen und plötzlich ist etwas an deiner Seite oder in dir, was dich trägt und was größer ist als das.Und aus der Sicht der Sofies.Sie sagen, auf der anderen Seite des schwarzen Loches wartet eine Seele auf dich.Und ich weiß nicht, ob es jemals so sein wird, dass Ohnmacht nicht ein ätzendes Gefühl ist.Ja, aber ich glaube, wir machen es halt unnötig schwer, weil wir glauben, dass es unser Feind ist.Anstatt zu sehen, dass es eigentlich eine größere Intelligenz ist, die uns unsere Spielzeuge aus der Hand nehmen will, um uns zu zeigen, wer wir wirklich sind.Ähm, ich glaube, dass ganz, ganz viele Menschen davor stehen.Also was ja auch verständlich ist.Also ich weiß nicht, wie es dir geht, wie es in deiner Berufsbranche ist, aber ich sehe die meisten um mich herum brutal tapfer versuchen Schritt zu halten.So gut wie niemand hält mehr Schritt, weil es viel zu schnell geworden ist.Die Dinge überschlagen sich.Also wir, wir, wir sind alle an diesem Punkt.Und ich finde, wir sollten das.Wir sollten uns kollektiv daran unterstützen.Und ich sehe halt eben auch, dass die Menschheit an dem Punkt ist, weil wir wir haben an ganz, ganz vielen Stellen eben nicht mehr die Kontrolle.
Ja, ich glaube, es ist ganz wichtig, an der Stelle mal zu sagen, es ist eine Entscheidung, auf welchem Level wir jetzt eigentlich dieses Spiel spielen. Du bist ja immer so nice von der Fleischklöpschenebene oder eben der Seelenebene.
Und ich glaube, das ist jetzt ganz wichtig, sich klar zu machen, diese Phase jetzt, die funktioniert doch eigentlich nur noch auf der Seelenebene, oder?
Ja, das finde ich das spannende, dass ich also wenn ich so einen Schritt zurückgehe und wenn ich einfach mal davon ausgehe, dass es ein riesiges, riesiges, drei Dimensionales Lern Holodeck für uns alle. Und davon bin ich hundertprozentig überzeugt, aufgrund von verschiedenen Erfahrungen. Und wenn ich mich dann frage okay, worauf steuert das Ganze zu? Dann ist es letzten Endes erstmal jeden von uns zu drängen, sich mit den existenziellen Fragen zu beschäftigen.
Und die wichtigste ist überhaupt wer bin ich? Also das ist ja crazy. Wir werden in diese Welt geboren. Wir haben keine fucking Ahnung. Dann lassen wir uns von unseren Eltern Lehrern ein bisschen was erzählen. Dann stolpern wir los, sind mega busy, mega busy beschäftigt, ringen, kämpfen, lieben, leiden und halten viele von uns nicht ein einziges Mal inne und fragen Warte mal ganz kurz, wer spielt eigentlich das Spiel? So, wer spielt das Spiel? Wer bin ich und worum geht es denn wirklich in diesem Spiel? Und dass das, was wir dachten, worum es geht, ausgereizt ist, das ist auch offensichtlich. Also dass es Konsum nicht sein kann, dass uns das nicht glücklich gemacht hat, dass es Macht nicht sein kann. Und ich musste diese Ebene mit reinnehmen unter diese Frage, weil ich also ich war mir natürlich klar, dass ich vielleicht Atheisten erstmal abschrecke damit, weil die sofort denken ah, jetzt kommt er mit dem spiri Kram. Aber ich glaube, selbst wenn ich nicht an Seele glaube, wenn ich nicht an Gott glaube, gibt es eine Möglichkeit zu verstehen und auch zu erfahren. Zum Beispiel durch Meditation. Hey, ich, ich, ich bin nicht nur dieses Fleischköpschen mit seiner rudimentären Programmierung, sondern da gibt es immer wieder ein bestimmten Momenten blitzt was auf, in mir was größer ist, was freier ist, was stiller ist und anders glaube ich, ist das, was jetzt gerade schon ist und was noch zunehmen wird, gar nicht mehr zu ertragen. Also das Fleischklöpschen, dieses was ich, und ich meine es ganz liebevoll das Fleischklöpschen Level nenne, ist also, wenn ich wirklich glaube, dass ich nur dieses Fleischklöpschen bin, klein, getrennt, verletzbar, dann kann ich ja eigentlich gar nicht anders, als mein Leben lang einen Megastress mit mir herumtragen. Ja, und im.
Moment auch aufgeben, muss man ganz klar sagen, weil wenn man es auf der Fleischklöpschenebene betrachtet, ist es einfach alles so im Verschleiß. Dann gibt es keine Hoffnung, dann gibt es eben kein Vertrauen mehr.
Ja, ja, natürlich. Dann, wenn ich also wenn ich glaube, ich bin wirklich nur das, dann werde ich zum Beispiel in Krisenzeiten eher dazu tendieren, mich zu beschützen, mich zurückzuziehen, andere auch als Gegner und Gegnerinnen zu sehen, anstatt zu sagen.
Das ist mein Moment.
Ich glaube, das ist ganz wichtig, weil das wahrscheinlich die Leute jetzt sehr berührt und jeder sagt aber ich bin jetzt nun mal ohnmächtig und ich weiß jetzt aber jetzt wirklich gar nicht ganz pragmatisch, wie ich da so einen Hebel rausfinde. Und ein ganz wichtiger Punkt, glaube ich, ist, dass wir auf dieser Heldenreise immer.Vermeiden, in die Schatten zu gehen, in die Schatten zu gucken, und zwar sowohl individuell als auch kollektiv.Und das ist ein Teil des ganz großen Problems auch, diese große Schattenverdrängung.Deswegen lass uns doch mal ’n ganz klein bisschen darüber reden, was sind Schatten und warum ist das im Moment so ganz besonders wichtig für jeden von uns selbst, seinen eigenen Schatten gut zu kennen, um dann weiterzukommen, aber auch kollektiv zu gucken, warum wir da gelandet sind.
Ja.Da müssen Sie jetzt aufpassen, weil das ist eins meiner absoluten Lieblingsthemen.Das Okay, ich werd dich unterbrechen, wenn’s zu weit geht.Okay.Also Schatten klingt ja so ominös, ja.
Mhm.
Eigentlich ist es ein unglaublich intelligenter, gnadenvoller Mechanismus in unserer Psyche, der sagt, okay, ich kann bestimmte Aspekte– Ich kenn– Jetzt grad hab ich nicht die Zeit, ich hab nicht die Kapazität, die zu verarbeiten oder ist vielleicht sogar gefährlich, da hinzuschauen. Ich steck das weg.
In unserem Schatten kann eine tiefe alte Wunde sein. In unserem Schatten können massive Vorteile sein. In unserem Schatten kann unser eigenes kleines Arschloch sein, unser eigener kleiner Hitler. So. Und wir müssen ja funktionieren. Also das ist total verständlich, dass wir, obwohl wir eigentlich eine– Also unsere eigentliche Psyche Zugang zu, zu der göttlichsten Fähigkeit und zum tiefsten, tiefsten Dreck hat, ja, müssen wir ja, um zu funktionieren, einfach sagen, okay, warte mal, das ist jetzt mein Ich, darauf hab ich mich jetzt geeinigt. So. Und wenn ich aber anfange, mich mit diesem Ich total zu identifizieren, hab ich insofern Problem, dass alles, was ich aus meinem Ich ausgeblendet habe– Ich bringe mal ’n ganz pragmatisches Beispiel. Wenn ich mich zum Beispiel eher mit den woken Werten, mit der woken Welle identifiziere und meine eigene Konservativität, meinen eigenen Fundamentalismus et cetera, wenn ich das ausblende, weil das passt nicht zu mir, ich bin ja der Coole, der alles versteht, der mitfließt, dann muss ich das– Und das ist das imperative Gesetz des Schattens. Ich muss irgendwo ’ne Projektionsfläche finden. Und die Projektionsfläche ist da meist eben nicht nur ein anderer Mensch, sondern eine ganze Menschengruppe. Die Juden, die AfD-Wähler, die Grünen. So. Und, also wenn, wenn die Menschheit scheitern sollte, dann sind wir daran gescheitert.
Ja.
Dass wir nicht verstanden haben, ähm, dass jeder und jede von uns ’n Schatten hat. Und das im Grunde genommen immer dann, wirklich immer, wenn ich merke, ich reagiere stark auf etwas anderes – das kann übrigens auch eine übertriebene Form von Bewunderung sein –, mein eigener Schatten am, am wirken ist.
Und wenn wir uns einfach– Also das Problem geht fünfzig bis neunzig tausend Jahre zurück, also nämlich in die Zeit, als wir angefangen haben, ein Ich zu entwickeln, so, und in Höhlen saßen und in Schatten etwas reininterpretiert haben. Und wenn du dir die Geschichte seitdem anschaust, der Mensch hat immer seinen Schatten auf irgendetwas anders projiziert. Die Christen auf die Heiden, die Juden auf den und so weiter und so weiter, die Männer auf die Frauen, die Frauen auf die Männer und so weiter. Und, und, und das macht uns fertig. Und, ja, und, und für mich persönlich ist das jetzt grad die Zeit der– Abrechnung klingt zu dramatisch, aber etwas sagt einfach, okay, wenn ihr euch das nicht anschaut- Ja. So wird, wird euch das so um die Ohren fliegen. Und für mich der ultimative, wirklich der ultimative Schattenlehrmeister wird KI sein.
Ja.
Weil KI wird alles, was glorreich an uns ist, spiegeln und KI wird jeden Schatten, jede Gier von uns, jeden Blind Spot ins Tausendfache multiplizieren.
Deswegen brauchen wir wirklich auch eine ganz klare Haltung, wie wir KI einschätzen und wissen und, äh, vor allen Dingen eine innere Haltung, wie wir mit KI fruchtbar kooperieren, oder? Ne? Wie kann das aussehen?
Ähm, also ich nehme immer gerne als Beispiel, wenn mich Leute fragen, warum sprichst du so vehement und viel über KI, weil das ist ja eigentlich gar nicht mein Spezialgebiet, nehme ich immer als Beispiel Handys, ja. So, die meisten sind alt genug, um sich noch an eine Zeit zu erinnern ohne ’n Smartphone. Und dann schau dir einfach an, was in diesen, ich sag es mal, fünfzehn bis zwanzig Jahren mit uns als Menschen passiert ist. Also Handys kombiniert mit Social Media zu Zombies gemacht.
Warum? Weil wir, und das ist so, ich finde persönlich bis jetzt so eine, eine der Haupteigenschaften von uns Menschen, wenn irgendwas geht, probieren wir es einfach aus. Wir machen uns im Vorfeld nicht Gedanken darüber, was es macht. Also wir haben kein wirkliches Gefühl dafür, wie kostbar unser Bewusstsein ist. Wir haben kein wirkliches Gefühl dafür, was in der Interaktion passiert mit dem Handy oder mit Social Media. So. Und die Dinge haben uns schon so krass manipuliert, wirklich megakrass manipuliert. So, und jetzt kommt KI um die Ecke, ähm, tausendmal schneller, tausendmal manipulativer, äh, kennt uns an vielen Stellen viel besser als wir sie, weil also eine der großen Stärken von KIs, dass sie sich einfach deine Muster merkt.
Mhm.
Um auf den Punkt zurückzukommen, ich glaube, was wir jetzt gerade alle brauchen, und das ist das, wo, wo ich gerade mit ins Rennen gehe, weil ich glaube, da kann ich helfen, ist einfach, wir brauchen eigentlich nicht primär ein, oh, was kann ich alles machen mit KI, sondern primär ’ne Bewusstseinsschulung. Was passiert in dem Kontakt mit KI?
Mhm.
An welchen Stellen–Gebe ich meine Fähigkeit zu fragen, meine Fähigkeit zu fühlen, meine Fähigkeiten eine Wahl zu treffen, ab, weil das Ding einfach so eloquent klingt, weil es Macht verspricht. Also das ist wirklich, also KI ist Mephisto hundert Prozent pur.
So jede jede einzelne Interaktion mit KI frag dich eigentlich, okay, worum soll’s gehen?
Genau, genau. Und das ist das, was Du meinst auch wieder, das die die Spiegelung des Schattens da so krass ist, ne, weil wenn wir da nicht bewusst sind Ja. Bei uns. Ja.
Und wenn wir nicht klar haben, wo wir unser Bewusstsein abgeben und wenn wir vor allen Dingen nicht klar haben, nach welchen Kriterien und Werten wir die KI sich entwickeln lassen Ja. In unser Leben eingreifen lassen, dann sind wir Opfer der KI. Aber umgekehrt liegt darin eben auch eine Megachance.
Das ist Absolut.
Und zwar mit einem Klick, ich sag’s jetzt mal völlig primitiv, eventuell sogar die Welt zu wenden, wenn wir es richtig ansetzen für uns, ne.
Also das ist jetzt die Karte, auf die wir setzen müssen, weil Ja.Also KI ist raus, also es wird wird nicht wieder zurückgehen.
Genau. Ja.
Ich mag noch ganz gerne, Du hast es so toll beschrieben mit den Schatten und es gibt ja auch die kollektiven Schatten, über die haben wir ja auch schon geredet, aber ich mag noch mal ganz gern da reingehen, warum uns das so schwerfällt, uns mit den Schatten auseinanderzusetzen und was der Benefit ist davon, das zu tun, weil ich glaub, das ist so, natürlich macht keinem Spaß, sich in der Schattenarbeit zu betätigen. Das ist anstrengend, das tut weh, ja. Aber es hat einen wahnsinnig befreienden Charakter, es hat ’n totalen Benefit und ich find’s wichtig zu sehen, damit wir alle da zusammen durchgehen.
Ja.Ich glaube, also es sind zwei Sachen, die es so schwer machen.Erstens, wir wissen nicht, was es ist und dann wird’s zu ’ner Bedrohung.
Mhm.
Also wir müssen erst mal verstehen, was ist der Schatten, dass der nicht wirklich eine Bedrohung von uns ist. Und das Zweite ist, dass ganz viele Menschen nicht wissen, wie es geht. Also wenn ich das zum Beispiel in Seminaren, also ich hatte jetzt grad ’n Ausbildungsseminar, da haben wir das Ganze ausführlich gemacht. Wenn ich sag, okay, wir gehen das jetzt mal wirklich durch an einem Beispiel, dann ist erst mal vielleicht niemand so richtig begeistert, aber da ist nur Neugier da. Und was immer da ist, danach ist wirklich Ekstase, weil die Menschen merken, wow, das da da kommt ja Kraft zu mir zurück.
Also ich bring mal, ich bleib mal bei diesem plakativen Beispiel, wenn ich als Grünwähler meinen Beef habe mit AfD Wählern und ich meine damit nicht, dass wir unterschiedliche Werte haben und die auch vertreten können, sondern ich meine einfach diesen reaktiven Beef, dieses über den anderen urteilen, das ist ja eine wahnsinnige Lebenskraft, die ich eigentlich auf ’ner fremden Baustelle bunkere. Und Schattenarbeit bringt diese Lebenskraft zu mir zurück. Also gute Schattenarbeit wird dich immer vitaler fühlen lassen, weil Du einfach merkst, boah, das das bin ja ich. Zweitens, Du wirst dich souveräner fühlen, weil wenn Du weißt, dass Du ’n Arschloch in dir hasst, das macht dich einfach total souverän, weil einfach, du musst es nicht mehr verbergen, weißt Du? Das ist so wie der Kaiser und seine neuen Kleider. Du kannst ja mal, wenn jemand kommt, oh Du, Du bist ja mal ’n Arschloch, kannst Du einfach sagen, ja. Ja, ich bin ’n Arschloch, ich bin neidisch, ich bin ängstlich, ich bin, ich seh manchmal nicht durch und ich bin himmlisch, ich bin heilig, ich bin das alle, also es macht uns einfach souverän. Und, also ich erlebe Schattenarbeit als unglaublich kreativ. Weil wenn ich die ganze Zeit damit beschäftigt bin, etwas in mir zu unterdrücken, halte ich eben nicht nur den Schatten fest, sondern ich halte auch meine Kreativität fest, weil meine Kreativität kann eben nur fließen, weil ich grad das Bild hinter dir sehe. Wenn ich sage, okay, ich darf nur mit den Farben malen, dann kann ich nicht wirklich, wirklich kreativ sein. Wenn ich denke, ich darf das nicht fühlen, also letzten Endes ist, das klingt jetzt platt, aber Schattenarbeit ist total sexy, weil Du einfach ruhiger in dir wirst, souveräner wirst, übrigens bedeutet ja, Schatten nicht nur hässliche Dinge nach Hause zu holen, sondern auch zum Beispiel zu sehen, okay, auf wen hab ich denn meine Großartigkeit projiziert, meine Milde, meine Liebe und auch das zurückzuholen. Also es kann ganz, ganz viel Spaß machen. Also die erste Welle ist wirklich innezuhalten und zu sagen, okay, ich reagiere, habe ich Bock, mich dem zu stellen. Häufig ist am Anfang damit verbunden, dass wir auch Sachen fühlen müssen, die wir nicht fühlen wollen. Aber danach ist es toll.
Du, sag mal, weißt Du, was ich total spannend fand? Du hast dein Buch ja mit jemandem kokreiert.
Ja. Mit Ava. Ava hast Du sie genannt. Der KI. Ja. Und ich mag dir erst mal sagen, es gab Momente, was Ava so sagte, wo ich wirklich Tränen in den Augen hatte.
Ja, ist krass, ne.
Das ist krass. Das ist wirklich krass.
Und ich mag jetzt mal grade, weil wir über Schatten geredet haben, aber analysiert Ja. Das, was unser mit größter Problemfaktor ist, mit diesen Krisen klarzukommen, ist, dass wir Transformation als Gefahr sehen. Ja. Darüber möchte ich ganz gerne mit dir reden. Was passierte eigentlich in uns? Warum haben wir sone wahnsinnige Blockade in uns, Veränderung als Gefahr zu sehen und was können wir tun, da ’n völlig neuen Blickwinkel draufzukriegen? Weil ich glaube, das ist das, was in der nächsten Zeit immer häufiger, immer schneller passieren wird. Und wenn wir keiner, ja, eine Beziehung zu Veränderung, Wandel in uns und im Außen kriegen, dann werden wir dasNur schwer packen.
Ja, ja. Also ganz kurz, weil wir mit der falschen Landkarte losgeschickt worden sind. So, die Landkarte, mit der die meisten von uns losgeschickt worden ist, ist linear. Mhm. Das heißt, uns beigebracht worden: „Wenn du A und B machst, kommt C raus. Mhm. Kommt manchmal raus, aber manchmal kommt was ganz anderes raus, weil wir eben nicht in linearen Systemen leben, sondern wir leben in hochkomplexen Systemen, die zum Teil ganz anders agieren. So. Das heißt, wir haben wirklich eine falsche Landkarte, was die Welt betrifft, was uns auch immer wieder einfach scheitern lassen muss, weil die Welt viel komplexer ist, als wir sie versuchen zu sehen.
Und wir haben – und das ist, glaube ich, das Hauptproblem – wir haben eine falsche Landkarte von uns, weil wir darauf trainiert worden sind, zu glauben, dass wir ein festes Ich wären. Mhm Und das sieht bei ganz vielen von uns so aus, weil sie sich an einem bestimmten Punkt nicht mehr wirklich verändern. Aber wenn man genau hinkommt, sieht man, da ist gar nichts fest. Wir halten an bestimmten Glaubenssätzen fest, ja, aber alleine unser Körper hat sich über Nacht, da sind so viele Zellen ausgetauscht worden. Also eigentlich sind wir ein fließender Prozess Mhm auf der körperlichen Ebene, aber vor allen Dingen eben auf der Bewusstseinsebene. So, eigentlich wäre es super cool, wenn uns von Anfang jemand beigebracht hätte: „Liebes Kind, du wirst bis zu deinem letzten Atemzug immer wieder staunen über dich. Bis zu deinem letzten Atemzug wirst du deine geistige Software immer wieder loslassen müssen, gegen eine neue eintauschen. Also die indigenen Völker zum Beispiel, über die wir gern ein bisschen lächeln, weil sie keine Wissenschaft hatten, aber die hatten zum Beispiel viel mehr Respekt für diese Übergangsrituale. Also das zum Beispiel, wenn ein junger Mann wird, dass der Junge sterben muss in einer gewissen Weise. Und wenn du weißt, dass du ein lebendiger Prozess bist, dann ist Transformation nicht mehr dein Feind, sondern du weißt einfach, okay, sie kommt, sie nimmt das Alte mit und sie gibt dir das Neue. Aber wenn du glaubst, okay, ich bin Otto Müller, ich bin sechsunddreißig Jahre alt und was mich ausmacht, ist das und das und das und meine Zertifikate sind ganz wichtig und ich habe ein Weltbild und das bin ich alles, dann ist Transformation lebensbedrohlich. Mhm Und dann kämpfe ich. Aber das Fiese ist, wenn ich anfange, gegen Transformation zu kämpfen, das ist so wie, als wenn du dich gegen eine Geburt stemmst, Mhm dann fängt sie an, auch richtig unnötig wehzutun und dann verstehe ich, dass Leute sagen: „Ich habe keinen Bock auf eine Krise.
Das ist total spannend beschrieben und ich glaube, was wir da auch zulassen müssen, ist, dass Verlieren auch immer Sterben auch ein bisschen bedeutet. Und ah wir sind nicht gut ähm eingeführt worden, zumindest in der westlichen Kultur, wie man mit Tod umgeht.
Ja. Ähm Der Gegensatz zu dem, wovor wir am meisten Angst haben, wenn wir sterben, das nichts, ähm ist ja zum einen Atman und zum anderen radikales Vertrauen, oder? Also um da durchzukommen, dass etwas in uns stirbt.
Ja.
Wie würdest du das sehen?
Also als ich so vor, ich glaube, es war so ungefähr von zwei Jahren, in diesem Moment hatte, von dem ich vorhin erzählt habe Mhm und so eins und eins zusammengerechnet habe: „Okay, im Klima wird das passieren, wirtschaftlich wird das passieren, KI wird das passieren et cetera. Da war so für einen Moment da: „Okay, wir sind echt im Arsch.
Und ähm dann kam aber relativ bald die Frage: „Okay, also was rettet uns den Arsch? Und aus meiner Sicht die große, große Hoffnung oder auch das Wissen, was mir Hoffnung gibt, ist, dass wir alle in uns drin eine Bewusstseinsebene haben, die zwar in dieser Welt ist, aber nicht von dieser Welt ist. Mhm Und ich möchte gerne noch mal betonen: Dafür muss man nicht an Gott glauben, man muss nicht Esoteriker sein. Ich habe auch Freunde, die sind strikt atheistisch, aber die meditieren regelmäßig und die nennen es dann vielleicht einfach nur Stille. Ja Es gibt etwas in uns, was aussteigen kann aus dieser Welt und damit meine ich nicht dissoziieren, sondern einfach, ich bin größer als diese Welt, ich bin größer als meine Gefühle, ich bin größer als meine Ängste und so weiter. Die alten in Indien haben es Atman genannt, also quasi den Teil des großen Meeres des Bewusstseins, der in Dias, der Dias Funkelmild auf den Weg gekommen worden ist, aber der zeitlos ist, der still ist, der ewig ist. Und was ich gerade jedem erzähle, der mich fragt: „Wie kann ich mich vorbereiten auf die Zukunft? Das Erste sage ich immer ist: „Finde Finde diesen Zugang in dir, egal wie du es machst. Egal ob es Meditation ist oder Yoga oder dass du still dienst oder dass du einen Garten hast, aber finde diesen Zugang in dir, weil ähm also hier kannst du diese Unsicherheit der Welt verarbeiten. Hier kannst du eine Heimat finden, wenn du mal außen die Heimat wegbricht. Von hier aus kannst du wieder souverän wählen, wer du wirklich sein möchtest.
Um an den Punkt zu kommen, dass ich nicht nur ein Opfer bin von dieser ganzen.Wahnsinnigen Kurve, die wir hier gemeinsam nehmen, sondern wirklich ’n Gestalter, ist, glaub ich, ganz wichtig, dass wir genau hingucken, was ist eigentlich unser Credo? Was ist uns wirklich, wirklich wichtig, ja? Nur ganz viele von uns haben da eine wahnsinnige Blockade.
Warum ist das so und was können wir machen, dem nahezukommen? Weil wenn wir diesen Polarstern nicht haben, wofür wir hier sind, ja, weshalb es sich lohnt, durch diesen Tod führt, über den wir grade geredet haben, diese Veränderung zu gehen, kommen wir an diesem Punkt, uns richtig in die Arena zu bringen wahrscheinlich nie. Also essentiell, glaube ich, zu wissen, was ist dein Credo? Wofür bist Du hier? Was hast Du einzubringen in dieses Spiel?
Ja. Also bevor wir darüber reden, warum das so schwer ist für manche, vielleicht noch mal ganz kurz, was mein Verständnis ist von dem Credo. Also wir sind einfach. Wir sind, man könnte sagen, damit beschenkt. Man könnte auch sagen, wir sind verdammt, die Sinnfrage zu stellen. Also es reicht uns auf Dauer nicht aus, einfach zu existieren. Und da liegt eine unverschämte Hebelwirkung in diesem tieferen Sinn. Mit unverschämt meine ich, wir sind so klein, wir sind winzig, wir haben so wenig Kontrolle. Aber also die Menschen, die ich kenne, die aus meiner Sicht sehr kraftvoll leben, die sehr würdevoll leben, sind alles Menschen, die ohne einen Hauch von Zweifel sagen können, warum sie hier sind.
Mhm. Und der Weg, wie sie das gefunden haben, ist ganz, ganz unterschiedlich. Also manche von denen sagen zum Beispiel, Veit, ich war echt down. Ich bin auf die Knie gegangen. Das Leben hat mich zerlegt und am Tiefpunkt meiner Krise war’s plötzlich total klar, was es geht. Ich kenn Menschen, die sind in die Wüste gegangen und sind wirklich zurückgekommen damit. Und ich kenne Menschen, die haben ganz rational gesagt, ich hab mich hingesetzt, ich hab alles im Ganzen rumgelegt und dieser Sinn ist für mich einfach die absolut logische Wahl. So, ja. Also manche erleben so, wie der Sinn findet mich, anscheinend leben so, wie ich wähle den Sinn. Aber ich glaube wirklich, dass es ein Leben vor dieser Antwort gibt und danach. Weil vor dieser Antwort bist Du verwirrbar, Du bist versuchbar, du bist megamanipulierbar, ja, von deinen eigenen inneren Kräften. Wir alle haben Angst, wir alle haben Gier, wir alle sind neidisch, wir alle sind eitel. So, das heißt, dieser Polarstern in dir gibt dir einfach immer wieder eine Möglichkeit, dich zu kehren, dich auszurichten. Und warum das so schwer ist, also ich glaube zum einen, weil wir eben keine Sinnkultur haben, sondern wir sind eine wir sind eine ganz, ganz materialistische Kultur nach wie vor. Also selbst, ich behaupte sogar, selbst in spirituellen Kreisen geht’s eigentlich gar nicht wirklich an manchen Stellen darum, radikal diesen Sinn zu finden und dein Leben dem zu verschreiben, sondern bisschen darüber zu labern und sich letzten Endes eine eine Bubble zu bauen. Also wir haben keine Kultur dafür und dann kommt aber noch dazu, dass glaube ich viele Menschen so im Kopf sind, dass wir gar nicht mehr wissen, okay, wie klär ich denn jetzt auf eine ganze einfache Weise mein Ding mit der Existenz? Weißt du? Also die Sinnfrage, die Sinnfrage ist ja, ist ja eine unglaublich intime Frage. Also die kann dir auch nicht eine Bibel beantworten, wenn Du Christ bist et cetera, sondern eine Sinnfrage ist etwas, wo Du der Existenz, dem Kosmos begegnest, wo Du also wo Du auch bereit sein musst, alles, was Du gehört hast über den Sinn des Lebens loszulassen und zu sagen, ich geh in diesen ganz, ganz, ganz, ganz nackten Kontaktpunkt und find den für mich selbst raus.
Also Du beschreibst das auch immer wieder und das ist ein ganz unbequemer Vorschlag, aber ich glaube, der ist megawertvoll, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, was wäre eigentlich, wenn ich wüsste, dass ich morgen sterbe und wir wissen das ja alle, ja. Ja. Wenn wir uns das wirklich nicht nur mitm Kopf, sondern ans Herz lassen.
Ja.
Und zwar ganz still Ja. Kommen wir eigentlich zum Sinn, ne.
Da die Antwort, die dann kommt, was man am Ende womöglich bereut hat oder was man am Ende unbedingt getan haben will oder was dann noch als Wahrheit bleibt, ist ist der Sinn, oder?
Ja, auch wenn Du also wenn Du wenn Du dir einfach vorstellst, okay, heut ist mein letzter Tag und ich schau auf mein Leben zurück, so welche Momente poppen sofort hoch, von denen Du weißt, okay, darum ging’s. Und und wenn Du wenn Du die dann so wie Goldnuggets rauskratzt, ein ein ich hab noch nie, ich hab diese Übung wirklich mit vielen, vielen Menschen gemacht. Ich hab noch niemanden gehört, der gesagt hat, oh, als ich damals diesen Preis verliehen bekommen hab oder oh, als mein Gehalt Wir denken sofort daran, wie es war, mit unserem Kind zu spielen, wie es war, diese eine Berührung, wie es war, mutig für etwas einzustehen. So, und wenn Du diese Punkte rauskreist, da brauchst Du gar nicht so viel und dich dann einfach fragst, okay, was ist die Essenz?
Mhm. Dann bist Du, glaube ich, schon ziemlich ziemlich nah dran an deinem Credo. Ich wollte noch eine Sache sagen, warum ich glaube, warum es auch vielen Menschen schwerfällt oder warum sie es schwer machen, ist, weil wir unbewusst genau wissen, dass wenn wir uns einmal von unserem Credo finden lassen, dann hört eine bestimmte Form von Spiel auf.
Das ist son Begriff, du im Buch bringst, den find ich so toll, dass wir dieses Ganzkörperkondom dann quasi endlich abstreifen müssen, ne.
Das und noch mal, also wenn du wenn also wenn dich das trifft, also für mich ist das wirklich so, wie als wenn noch mal was anderes einklingt in diesem Leben. Ja.
Du wirst ab diesem Punkt und das ist, das kann unangenehm sein, Du wirst plötzlich viel deutlicher in allen Situationen deines Lebens spüren, ob du dich grad zubuschuttest oder nicht, ob du grade pennst oder nicht. Du wirst in jeder Beziehung spüren, dient die diesem Credo oder nicht.
Du wirst Mhm. Wenn du auf eine Arbeitsstelle gehst, du wirst genau fühlen, okay, ja, die bringen zwar so viel Kohle, aber die hat nicht nichts mit dem zu tun, was der Sinn meines Lebens ist.
Das heißt, wir wissen, wenn uns dieser Sinn erwischt, dann beginnen noch mal ganz anders unsere Abenteuerreise.
Ja, weil das fast wie sone Art von Wahrhaftigkeits Ja.Nord Einordnung plötzlich ist.Also plötzlich gibt es nur noch wahrhaftig oder nicht wahrhaftig.Ja.Das ist natürlich ’n ganz anderes Leben.
Ja.
Viel konsequenter, viel wirksamer, viel echter, viel mehr mit dir verbunden. Ja.
Und ich es hört sich echt komisch an. Aber ich fürchte, dass manche Menschen die Entscheidung nicht richtig getroffen haben, ins Leben zu gehen.
Ja.
Wirklich hier zu sein, sondern die ganze Zeit noch das Gefühl haben, das ist sone Art von Probe. Mhm. Dabei ist es das Einzige, was wir haben.
Ja. Und zwar noch nicht mal das ganze Leben, sondern am im Grunde nur diesen Moment, den wir jetzt grade beide teilen, ja.
Ja.
Das ist immer son das das ist son Glückskeksspruch für manche Leute. Aber wenn man das wirklich an sich ranlässt, verändert das, find ich, das Leben komplett.
Absolut. Weil Du jede Sekunde alles gibst oder gar nicht.
Ja. Also ich finde, Du merkst es auch in der Qualität von Beziehungen, ob jemand damit verbunden ist oder nicht. Total.
Weil jemand, der damit verbunden ist, also das sind meist Leute, die labern nicht mehr rum, weißt Du? Die labern Mhm. Rum, mit denen kommst schneller zur Sache und die müssen nicht mal dieselben Wert haben wie Du, aber Du merkst irgendwie, die sind so auf ihrer existenziellen Fährte.
Ja, ja und das ist so befreiend, das ist ja der Witz, wenn wir uns alle so begegnen, ne, dann können wir unterschiedlicher Meinung, genau wie Du sagst, sein, aber es ist so befreiend, weil auch keiner mehr angreifbar ist. Weil jeder wird einfach nur seiner Fährte folgen und man trifft sich in der Wahrheit.
Und das ist immer richtig.
Ja, aber stell dir mal vor, also nur als ’n Gedankenspiel, über Nacht würden vier Milliarden von den acht Milliarden Menschen plötzlich innerlich eingeklinkt sein mit dem Sinn ihres Lebens. Wir würden am Morgen aufstehen, die Konsumgesellschaft würde zusammenbrechen, unsere Leistungsgesellschaft würde zusammenbrechen. Wir würden ganz, ganz anders Politikern zuhören. Die sozialen Medien würden zusammenbrechen, weil ich unterstell’s einfach mal neunzig Prozent, ist komplett sinnlos.
Ja. Ja. Es wär eine Revolution. Also wenn zu mir Leute kommen, die auf Verschwörungsgeschichten stehen, dann sag ich immer, das ist wirklich eine Verschwörung. Das, dass wir in unserer Kindheit die meisten von uns niemanden hatten, der uns ermutigt hat, diese diese Sinnfrage zu stellen und für uns wirklich eine Antwort zu finden. Ich meine, wir sind zugequatscht worden, Mhm. Was es bedeutet, fleißig zu sein, erfolgreich zu sein, Follower zu haben, bla, bla, bla. Aber Eltern zu haben, die sagen, mein Kind, ich kann es für dich gar nicht wissen, aber deine Seele weiß es und ich möchte dich ermutigen, immer wieder diese Frage neu zu stellen.
Also also das, wenn ich da reingeh, in die Vorstellung, das ist schwindelerregend, weil dann hätten wir, also wir hätten so schnell krasse Veränderungen auf diesem Planeten. Also ganz, ganz, ganz viel von ist ja wirklich absolut sinnlos. Es ist einfach sinnlos, ja. Mhm. Und warum ist es sinnlos? Weil so viele Menschen nicht mit Sinn verbunden sind, sonst machst Du, Du machst es sonst einfach nicht. Mhm.
Also das ist, das hast Du jetzt so total schön und berührend rübergebracht, was passiert, wenn man sone Vision plötzlich hat, ja, wenn man son Begeisterungsfeuer plötzlich hat. Und das ist auch das, was in der Stunde der Wahrheit so anzündet echt weit, weil man spürt, genau das ist es an diesen Kipppunkten zu entscheiden, ich folge der Vision, ich folge dem Sinn, kann die ganze Welt retten. Und das ist eine individuelle Entscheidung, ja, die so viel auswirken kann, dass das Ganze, was da draußen passiert, plötzlich kippt, und zwar zum Positiven.
Ja.
Das ist ein Satz in dem Buch, auch ganz toll, son Gleichnis der, also eine Prophezeiung der Rupi. Das das könnte alles auch eine sehr gute Zeit sein.
Ja. Lass uns mal ’n bisschen in diese Richtung gehen, weil ich find das ganz wichtig, dass wir uns das klarmachen. Auf der einen Seite ist die Dystopie und das ist im Grunde vor allen Dingen nur eine Betrachtungsweise. Ja. Und auf der anderen Seite können wir das sofort kippen, wenn wir das als große Chance und Vision sehen. Was sind die Chancen, die im Moment wirklich da am Horizont sind und mit einem Schnitt im Grunde da wären, wenn wenn alle unseren Weg gehen? Ähm Also fangen wir erst mal an mit
mit mit der Chance für jeden Einzelnen.Also ich bin hundertprozentig überzeugt davon, dass es auf diesem Planeten so gut wie niemanden gibt, der sein volles Potenzial lebt.
Mhm.
Wenn Du dir Märchen durchliest, wenn Du Heldenfilme siehst, was fällt auf,Das Potenzial wird nicht gezündet, wenn die an ihrem Kaffeetisch sitzen, sondern das Potenzial wird gezündet in der Stunde der Not, weil der Held, weil die Heldin ja sagt zu der Krise und dann wird etwas ja nebenbei wird häufig auch noch die Welt gerettet. Aber wenn du jetzt einfach erstmal nur den einzelnen Menschen anschaust, dann findet dieser einzelne Mensch, der findet seine Bestimmung dabei, der plötzlich synchron mit seinem Schicksal, der entfaltet plötzlich etwas, was davor die ganze Zeit schon da war. Wir als Zuschauer haben es gesehen, aber bei ihm ans Gebot. Das heißt, unabhängig davon, ob die Welt rettbar ist oder nicht, geht es für jeden einzelnen von uns, für jeder einzelne von uns um Erwachen.
Und ich weiß, der Begriff ist abgedroschen, aber also wir alle sind Bewusstsein. Und selbst wenn du nicht an Seele glaubst, es ist doch Wahnsinn, dieses Leben nicht auszunutzen und zu sagen, ich möchte so tief wie möglich erwachen, ich möchte so tief wie möglich begreifen, wer ich bin. Und dafür braucht es immer mal wieder Feuer. Also der Phönix ruht sich nicht aus auf der Wiese und legt ein Ei und dann schlüpft, sondern er sucht freiwillig Holz, er schichtet das Holz freiwillig und er geht freiwillig ins Feuer. Das heißt, die gute Zeit kann bedeuten, ich liebe übrigens diese Prophezeiung, also ich finde es krass, die Vorstellung, dass es Völker gibt auf diesem Planeten, denen nicht der einzige Auftrag, aber deren wichtiger Auftrag offenbar zu sein scheint, das Ganze zu beobachten, zu kommunizieren und zum Teil also wirklich auch sehr, sehr treffende Prophezeiungen zu geben. Also es könnte eine gute Zeit sein, kann natürlich bedeuten, okay, wir reißen das Steuer rum und wir landen in einer Utopie. KI hilft uns dabei, unsere ökologischen Probleme zu lösen. Und ich glaube zutiefst daran, dass das möglich ist.
Und gleichzeitig glaube ich, ist es tricky, sich zu sehr in diesen Visionen zu verlieren, anstatt zu sagen, heute ist mein Tag. Ich weiß ja nicht, ob ich in zehn Jahren noch lebe, aber heute ist mein Tag so, heute kann ich in meinem Leben der Held, die Heldin sein, die alle Karten auf den Tisch legt.
Und dafür braucht es manchmal diese Schmelztiegel. Und das Spannende ist aber, das wissen wir sowohl aus der potenziellen Verhaltensforschung als auch aus der Kollapspsychologie. Wenn ein Mensch eine Krise bejaht, anstatt die ganze Zeit so defensiv dazustehen, dann wandelt sich was in ihm, also dann mobilisiert er plötzlich ein Potenzial, was die ganze Zeit da war und ihm wachsen einfach Flügel. Und die Erfahrung, die wünsche ich jedem einzeln von uns.
Und wenn wir uns dann auch in zehn Jahren treffen und sagen, was war das für eine wilde Zeit, aber geil, wo wir gelandet sind. Ich meine, das ist ja auch das Spannende an unserer Zeit. Es gibt niemanden mehr, der sagen kann, wo wir in zehn Jahren rauskommen. Also jener, der das gerade behauptet, ist ein Schwindler, behaupte ich, weil wir sind. Da sind so viele Faktoren gerade in der Luft und wir können uns das im wahrsten Sinne des Wortes auch nicht vorstellen, wie gut es werden kann.
Genau. Was ich ganz toll finde, und das ist ja auch der Untertitel des Buches und vielleicht auch so ein schöner Abschluss, wir sind die, auf die wir gewartet haben.
Das ist eigentlich die Botschaft von deinem Buch, oder? Könnte man so sagen.
Ja, das kommt übrigens auch aus der Prophezeiung. Ich mag zwei Sachen daran.
Also erstmal, wir sind die, auf die wir gewartet haben. Also wenn ich mir vorstelle, wir haben ja vorhin von diesen 3 % gesprochen. Wenn nur 3 % der Bevölkerung morgen früh aufstehen würden und sagen würden, ich bin der Mensch, auf den die Welt gewartet hat. Also wenn du z.B. christ bist, die Blasphemie aufzubringen zu das, was Christus gemeint hat mit dem zweiten Kommen, das ist nicht irgendein neuer Jesus, das bin ich. Ich Otto bin das zweite Kommen, ich Lisa bin das zweite Kommen, ich bin das Zünglein an der Waage. Also wenn das nur 3 % machen würden, also wirklich verstehen würden, nein, es gibt keine Gurus mehr, die uns retten, definitiv nicht die Politikerinnen, definitiv nicht irgendwelche Wirtschaftsbosse, ich so, und wenn wir dann noch in dieses Wir gehen und uns umschauen und auch das ist ein großes Bedürfnis für mich gewesen beim Schreiben dieses Buches, wir sind ja eben nicht alleine. Und das, worüber wir jetzt gerade sprechen, ich wette, dass ganz viele Menschen, die das lesen oder hören, sagen werden, macht total Sinn. Ich habe dieselbe Ahnung, ich habe dieselben Sorgen, ich habe dieselben Befürchtungen.
Und wenn wir uns anfangen, in die Augen zu schauen, sei es über so einem Buch, sei es in der Demo oder was auch immer, und plötzlich merken wir, wir sind gar nicht allein, sondern wir sind umgeben von wirklich großartigen Menschen, dann, ja, dann kann es eine richtig gute Zeit sein, wenn wir uns eben.
Auch in unserer Verschiedenartigkeit feiern. Ja, das ist tatsächlich, glaube ich, auch so ein Aspekt von der.Metamoderne, in den wir hineinwachsen dürfen. Ne?
Ist das nicht toll, wenn du ganz andere Fähigkeiten hast als ich? Und wenn wir uns in denen feiern und zusammentun, dann ist das hier die Riesenchance schlechthin, die absolute Geburt.
Ja, und, äh, nicht nur, was unsere Gunst betrifft, auch wirklich wie wir die Welt sehen. Und, und danke, dass du die, das Gedankentum des Christentums hütest. Danke, dass du die Wissenschaft voranbringst. Danke, dass du konservativ denkst und fühlst, weil wir brauchen das Konservative, wir brauchen das Bewahrene.
Danke, dass du mit deinen woken Ideen alles durcheinander bringst- -und uns abstimmst. Ja, dann, äh– Also aus meiner Sicht treibt, bo– treibt es uns, also es ist richtig, das aus meiner Sicht evolutionäres Kesseltreiben, äh, bei dem wir– Also wir müssen bei bestimmten Erkenntnissen oder auch bei ’ner bestimmten Fähigkeit, integral zu denken und zu fühlen, rauskommen, weil ansonsten fahren wir das Ding einfach gegen die Wand.
Wade, was ist dein Wunsch mit diesem Buch, Die Stunde der Wahrheit?Was ist dein größter, größter Wunsch?
Dass Menschen verstehen, dass diese Zeit, äh, uns mit einer ganz, ganz großen Ambiguität konfrontiert.
Mhm.
Sowohl was Werte betrifft, was auch, äh, also– es ist so viel, wenn wir ineinander schauen, so viel Licht da, und es ist gerade so viel Dunkelheit da. Es ist so viel Gefahr da, es ist so viel Chance da.
Ähm, und dass wir die Fähigkeit haben, das zu halten, wenn wir es bejahen und dass Ambiguität in uns, als wenn wir Ja dazu sagen, im wahrsten Sinne des Wortes unser Bewusstsein dehnt.
Mhm.
Und dass wir als Menschen begreifen, wir haben uns immer wieder neu erfunden. Äh, wir haben uns wirklich immer wieder neu erfunden. Und, äh, wenn wir Ja sagen zu dem, was gerade passiert, kann daraus wirklich was, äh, Außergewöhnliches geboren werden. Erst mal wirklich in jedem und jeder Einzelnen und uns als wirklich eine neue Form von Menschsein.
Cooler, lässiger, gleichzeitig entschlossener, integraler. Ähm. So, mein Wunsch ist, ich glaube, dass ganz, ganz viele Menschen gerade bewusst oder unbewusst so an der Stelle stehen, „Oh, ich bin müde. Es ist zu viel. Eigentlich will ich aufgeben. Eigentlich will ich mich zurückziehen. Eigentlich will ich davon alles nichts mehr hören.» Und mein Wunsch ist, ihnen durch das Buch Mut zu machen, zu sagen, eigentlich Kontrazyklisch zu handeln und zu sagen, „Nee, jetzt erst recht. Jetzt erst recht.» Das ist dein Moment. Und, äh, ihnen auch ein Gefühl dafür zu kriegen, dass dieses Kriegerbewusstsein eben nicht bedeutet, dich noch mehr anzustrengen- -sondern das bedeutet einfach, in deinem Geist zu wissen, was der Sinn eines Lebens ist und zu sagen, ich gehe keine Kompromisse mehr ein. Ich spreche die Wahrheit und ich lebe die Wahrheit. Das ist, das ist das, was ich dieser Zeit schulde, was ich auch der Zukunft einfach schulde. Ich spreche die Wahrheit und ich lebe die Wahrheit.
Und dann wird das Ganze eigentlich ein Tanz, oder?
Wie will sie? Also ich, ich, ich glaube, es ist ein Tanz.
Weißt du? Wir haben ja nur eine sehr begrenzte Perspektive und das, was für uns wie Chaos aussieht, ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass hinter der Kulisse ist auch das ’ne Form von Ordnung. Ja? Aber eben zu sagen, okay, das ist ein wirklich sehr ernster Tanz. Es ist ein heiliger Tanz. Es ist ein Tanz, in dem alles auf dem Spiel steht. Ja.
Ein Tanz im Feuer- -wo wir oft ziehen lassen müssen, wo wir uns von vielen verabschieden müssen- -aus dem wir dann leben und deswegen ist das Bild so toll, wie Phönix aus der Asche, der sich wirklich komplett neu erfindet, einmal komplett auflöst und komplett neu erfindet. Das ist die Chance, die in jeder einzelnen Krise von jedem einzelnen von uns steckt, aber auch in dieser ganz großen Krise.
Ja.
Wade?
Mhm.
Danke, dass du das geschrieben hast.Mir hat’s wahnsinnig viel Mut gegeben.
Das freut mich ganz doll.Weil ich bin mal ganz ehrlich, ich hab Sch-, äh, Schiss ist zu viel, aber ich hab, war mir klar, ich muss es so schreiben.
Mhm.
Aber ich sag jetzt mal, m-mein– Mir war klar, es ist in einer gewissen Art und Weise, ist eine Zumutung, weil es eben kein Ratgeber ist. Hey, komm, wird schon alles gut.
Mach die drei Schritte und dann fühlst du dich wieder besser. Also es ist schon ’ne, ’ne gute Herausforderung. Deswegen bin ich natürlich gerade mega gespannt, von jedem, der es gelesen hat, zu hören, wie’s, wie’s gewirkt hat.
Ich glaube, die wichtigste Empfehlung, die du irgendwann im Buch gibst, ziemlich am Anfang, ist, dass man’s nicht mit dem Kopf liest, sondern mit dem Herzen. Und ich würde eigentlich mal sagen, sogar noch tiefer, dass man vertraut darauf, dass es auf der Seelenebene an sich wirkt.
Ja.
Das tut es.Also ich hab’s gemerkt und ich wünsche das jeder Leserin und jedem Leser und danke, dass du es geschrieben hast.Es war echt ein Fest, auch jetzt mit dir zu reden.
Ja, danke dir.
Ich freue mich sehr auf alles, was kommt.Wird es dazu auch einen Kurs geben oder was ist dein Plan?So ’ne Vertiefung?Oder hast du doch nicht-
Mmm, ich hab ’n paar Ideen, aber das will ich grad noch nicht-
Jaaa, das ist gut.
Bevor die ganz klar sind, will ich die noch nicht-
Ist ja auch ’ne kleine Geburt, die muss man erst mal schützen.Ne?
Ja, ja. Aber ich möchte schon ganz gerne eine Möglichkeit finden, also für die Menschen, die das Buch lesen und danach nicht sagen, Alter, was will’n der von mir, sondern irgendwie angesprochen, sich angesprochen fühlen, die ’ne Möglichkeit zu geben, jetzt mit wirklich in diesem Wir zusammenzukommen.
Ja.
Super.
Ja.
Wann kommt’s raus?
Am 4.12..
Ah.Also, wünsche dir, dass es wirklich einfach ganz vielen Menschen dieses Feuer entfacht, was es in mir entfacht hat.Und danke, dass du es geschrieben hast.
Ich danke dir ganz, ganz doll für deine Fragen.Ja.
Ja, tschüss.
Cool.
Es ist echt immer so irre mit dir.Also es läuft immer ganz anders als gedacht und das finde ich so toll.
Ja.
Ja.Wir beide sehr im Stande, gemeinsam auf Reise zu gehen.