Wagnis & Würde | 2026 | Zeit für deine Wahrheit | Folge 73

Beim folgenden Text handelt es sich um automatisch generierte Zeilen des von Veit Lindau eingesprochenen Podcasts. Diese wurden mit Hilfe von künstlicher Intelligenz korrigiert, sodass sie weitgehend korrekt sind. Für etwaige Fehler entschuldigen wir uns. Den Originalpodcast kannst du über die untere Player-Leiste hören.

Ich freu mich ganz doll, dass du gerade hier bist.Herzlich willkommen.Die meisten von euch kennen mich sicher, aber ich möcht mich gern noch mal vorstellen.Mein Name ist Fred Lindau und ich hab mich sehr auf diese Begegnung mit dir gefreut.

Egal, ob es unsere allererste ist oder ob du ein alter Hase bist, denn ich möchte mit dir heute über das kostbarste Thema überhaupt sprechen: über Wahrheit.Und zwar nicht irgendeine Wahrheit, sondern ich möchte mit dir gern über deine Wahrheit sprechen.

Und deswegen steige ich gleich direkt ein, denn du schenkst mir gerade das mit Abstand Kostbarste, was du überhaupt hast, deine Lebenszeit, gepaart mit deiner Aufmerksamkeit.Und deswegen möchte ich dich gleich zu Beginn etwas fragen: Wie ist es uns beiden möglich, dass das, was wir hier miteinander teilen, nicht einfach das hundertste, das tausendste Video ist, was du siehst, was du vielleicht so nebenbei mit runternudelst, sondern: Wie können wir beide diesen Moment jetzt gerade in einen wirklich wertvollen Moment unseres Lebens verwandeln?

Und glaub mir, ich hör mir selbst gerade richtig gut zu.Und ich stell mir diese Frage selbst gerade, denn ich möchte gern hundertprozentig nicht mit dir hier irgendeinen Coaching Talk abziehen.Ich möchte gern nicht irgendein Inspirationsvideo mit dir teilen, sondern ich möchte mit dir von Mensch zu Mensch sprechen.

Und das mag dir vielleicht erst mal ungewöhnlich erscheinen, aber ich stehe heute auch selbst betroffen hier.Denn auch ich stelle mir immer wieder die Frage: Was ist meine Wahrheit?Und lebe ich meine Wahrheit?

So, wie ist es uns beiden möglich, über diese Entfernung eine Atmosphäre zu kreieren, so als wenn wir uns schon kennen, so als wenn wir uns vertrauen, so als wenn wir in der Lage wären, miteinander sofort und direkt über existenzielle Fragen zu sprechen und vor allen Dingen auf eine wirklich ehrliche Art und Weise nach den Antworten in uns zu suchen.

Ich wette, du kennst das, dass du jemand triffst, der dir etwas bedeutet und du stellst dem ’ne Frage, zum Beispiel simpel die Frage: Geht’s dir gut?Und dieser Mensch antwortet ganz schnell: Ja, alles okay.

Und du weißt eigentlich ganz genau: Nee, dir geht’s nicht ganz gut.Ich kenne deine offenen Baustellen.Oder vielleicht ertappst du dich selbst manchmal dabei, dass du auf die Frage: «Hey, läuft’s gut in deinem Leben?» sagst: «Ja, ja, alles klar», und dir das vielleicht sogar selbst einredest, aber in der Tiefe einfach spürst, dass irgendetwas nicht stimmt.

So, ich möchte dir heute gern Fragen stellen.Und ich bitte dich, damit deine kostbare Lebenszeit geehrt wird, diese Fragen nicht einfach nur in deinem Intellekt zu beantworten, sondern ich bitte dich, diesen Fragen die Erlaubnis zu geben, dich in deinem Herzen berühren zu können.

So, falls du bis eben noch so halbherzig zugeschaut hast, vielleicht noch nebenbei irgendetwas anderes gemacht hast, ich bin hartnäckig.Ich möchte wirklich, dass diese Begegnung einen echten Unterschied in deinem Leben macht, weil wir reden heute über das Kostbarste, was es in deinem Leben überhaupt gibt.

Und deswegen möchte ich dich einladen, jetzt noch mal ganz kurz innezuhalten und eine Wahl zu treffen.Nämlich entweder zu sagen: «Das ist mir zu schräg, ich hab keine Zeit, ich hab keinen Nerv, ich mach das aus oder ich mache irgendwas, etwas anderes», oder zu sagen: «Okay, ich geb dem Typen ’n bisschen Vorschussvertrauen, der scheint das ernst zu meinen, ich leg mal alles andere aus der Hand und ich lass mich auf diesen Moment wirklich ein.» Ich bitte dich, mir zuzuhören, so als wenn dieses Video, diese Begegnung die Chance hätte, dein und auch mein Leben – ich hör mir auch zu – für immer zu verwandeln.

Und weißt du was?Das hat es, wenn wir beide uns wirklich ernst nehmen, und wenn wir diesen Moment Ernst nehmen.Ich möchte mit dir heute über Wahrheit sprechen, und zwar nicht aus ’ner philosophischen oder spirituellen Perspektive über die Wahrheit, was ist wahr, sondern ich möchte mit dir heute über deine Wahrheit sprechen, so die Wahrheit, die dir wirklich unter die Haut geht.

Und das Thema passt perfekt in diese Zeit, weil wir haben grad den Jahresübergang.Das neue Jahr hat bereits begonnen.Und ich hab mir gedacht, bevor wir einfach ganz schnell wieder loslegen und in Windeseile am Ende dieses Jahres ran– rausgekommen sind und uns ’n paar wichtige Fragen vielleicht nicht gestellt haben, lass uns innehalten hier, lass uns durchatmen und lass uns zu dem Punkt kommen, der uns wirklich berührt.

Viele Menschen haben sich jetzt in den letzten Tagen zu Hause hingesetzt – vielleicht gehörst du auch dazu – und sie haben ihre Neujahrsvorhaben aufgeschrieben.Und vielleicht kennst du das, wenn du ganz ehrlich bist, dass du am Anfang eines Jahres mit ’ner großen Hoffnung startest, mit dem Gefühl von «Das wird alles ganz anders».

Und dann schreibst du ’ne Riesenwunschliste auf, vielleicht auch ’n paar Anforderungen an dich selbst, was du alles verändern und optimieren willst.Doch meist ist es so, dass wir nach ’n paar Monaten verschämt feststellen, dass ganz, ganz viel von dem bereits wieder in der Schublade gelandet ist, weil wir einer großen Illusion aufsitzen.Und die Illusion ist total simpel: Nur weil Milliarden Menschen auf der Welt Silvester und Mitternacht ein Feuerwerk veranstalten, verändert sich überhaupt nichts.

Nur weil ein Jahr zu Ende gegangen ist, hast du, hab ich mich überhaupt nicht verändert.So, der Mensch, der im alten Jahr rausgegangen ist und hier wieder gelandet ist, ist erst mal noch derselbe.Und ich sag das nicht, um dich zu deprimieren, sondern im Gegenteil, weil ich dich einladen möchte, es diesmal smarter anzustellen, profunder und auch radikaler.

Ich möchte dich einladen, für ’nen kurzen Augenblick noch mal alle deine Neujahrsvorhaben beiseite zu nehmen.Vielleicht hast du auch gar keine, ja?Und keine Sorge, ich will sie dir gar nicht ausreden.

Ich hab auch Ziele für dieses Jahr, aber es kann sein, dass du am Ende dieses Videos vielleicht ’n paar davon ausselektierst und ’n paar wenige dafür richtig an die Top-Spitze gekommen sind.Ich möchte dich einladen, mit mir gemeinsam mutig zu sein.

Und mutig zu sein, beginnt mit unserem Mut, uns einzugestehen, dass wir beide nicht wissen, ob wir am Ende dieses Jahres noch leben.Und es kann sein, wenn du mich nicht kennst, dass das jetzt zum Beispiel der Moment ist, wo du denkst, «Wow, Alter, das geht mir zu schnell, darauf hab ich jetzt grade keinen Bock.» Du brauchst keine Angst zu haben, mir geht’s grad nicht irgendetwas Morbides, im Gegenteil.

Mir geht es eine ganz vitale Wahl, nämlich aus dem Verständnis unserer Sterblichkeit heraus wirklich voll zu leben.Ich möchte dich einladen, mit mir gemeinsam für ’nen kurzen Augenblick innezuhalten und zu überlegen, ob du in deinem Leben schon mal ’n Menschen verloren hast.

Und ob du vielleicht die Ehre hattest, diese Menschen in den letzten Tagen ihres Lebens begleiten zu können.Bei mir war das mehrere Male so und ich hab sehr verschiedene Erfahrungen gemacht.Ich hab Menschen in ihrem Sterben erlebt, die wirklich glücklich waren, die vollendet waren.

Und das waren nicht unbedingt Menschen, die wahnsinnig viel im weltlichen Sinn erreicht haben.Das waren Menschen, ich denk jetzt grade vor allen Dingen an meine Urgroßmutter, die hat ’n sehr einfaches Leben gelebt, die war als kleines Kind sogar noch als ’ne Bauernmagd verkauft worden, ja?

Aber diese Frau ist einfach erfüllt und friedvoll gestorben und ist am Schluss auf eine Art und Weise gegangen, bei der ich gedacht habe, okay, wenn das möglich ist, so möchte ich gern mal sterben.Oder ich denke an meine Kindergartenfreundin Peggy, die im Alter von, ich glaube, es war zwölf oder dreizehn, an Krebs gestorben ist und ich bin ganz ehrlich, ich war feige in diesen Jahren davor.

Ich bin ihr häufig aus dem Weg gegangen, weil ich damals nicht mit der Tatsache klargekommen bin, dass meine junge Freundin, mit der ich grade noch im Kindergarten gespielt habe, plötzlich einfach an etwas stirbt, was man nicht mehr sehen kann.

Aber was mich zu dies berührt hat, ist, zu erleben, in was für ’nem Frieden dieser Mensch am Ende gegangen ist.Und vielleicht fallen dir grad Menschen in deinem Leben ein, die du in ihrem Sterbeprozess beobachten durftest.

Weil in meiner Familie gab’s zum Beispiel auch jemanden, bei dem hat sich das Sterben wirklich über Jahre hinweg hingezogen und das war fürchterlich mit anzusehen und auch zu fühlen, dass dieser Mensch nicht loslassen konnte, nicht loslassen wollte, weil so viele Rechnungen in seinem Leben offen waren.

Ich möchte dich einladen, so mutig zu sein, mit mir gemeinsam.Und das ist grade kein Coaching-Talk für mich, sondern ich steh hier auch als ’n Mensch, der sich diese Frage immer wieder stellt, dich zu fragen, okay, wenn du wüsstest, dass dies das letzte Jahr deines Lebens ist, was würdest du unbedingt verändern wollen?

Was fällt dir sofort ein, was in deinem Leben nicht mehr stimmt, weil’s nicht mehr zu dir gehört?Du kennst vielleicht das Buch von der Sterbebegleiterin Bronnie Ware, die sehr viele Menschen im Sterben begleitetet und auch befragt hat und sie hat gesagt, eine Sache, die sie immer wieder gehört hat, war, «Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben, anstatt das Leben, das andere von mir erwarten.» «Ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben.» So stell dir vor, ich komm heut im Grunde genommen eigentlich nur mit dieser einen Frage bei dir vorbei: Lebst du dein eigenes Leben?

Denn auch wenn wir alle nicht wissen, wann wir abtreten und auch wenn wir nicht wirklich wissen, was danach passiert und ich finde die Vorstellung von Reinkarnation auch oft tröstlich, aber Fakt ist, irgendwann geht diese kostbare Lebensspanne mit den lieben Menschen, die ich jetzt grade an meiner Seite hab, zu Ende und ich weiß nicht, wann.

So, das Motto dieses heutigen Abends, unserer Begegnung ist für mich, «Du und ich, wir sterben und es ist Zeit, dass wir beginnen zu leben.» Und vielleicht sagst du jetzt, Veit, ich leb schon.Und ja, ich geb dir völlig recht, ich leb auch.

Aber soll ich dir was sagen?Es gibt immer noch, immer noch Bereiche in meinem Leben, wo ich einfach weiß, hier kann ich noch viel intensiver, noch viel ehrlicher, noch viel milder, noch viel präsenter leben.

Dafür bin ich heute Abend hier.Ich möchte dich gern dafür-Ich– damit berühren, dass die zwei Worte Wahrheit und Wahrhaftigkeit nicht einfach irgendwelche abstrakten Ideen sind, weil die sind schnell in den Mund genommen.

Und ich arbeite ja in der psychospirituellen Szene und ich weiß, dass ganz viele Menschen immer ganz, ganz schnell sagen: „Oh ja, mein oberster Wert ist Wahrheit.» Doch deine Wahrheit ist nicht einfach nur ein Wort, sondern da steckt so viel dahinter.

So, hinter deiner Wahrheit steckt zum Beispiel die Frage: Gibt es für dich einen einzigartigen Weg durch dieses Universum?Gibt es Pfade, die nur für dich vorbestimmt sind?Und wenn du diese Pfade nicht gehst, weil du die Kopie von jemand anderem versuchst zu leben, dann bleiben diese Pfade leer.

Hinter der Frage «Lebe ich meine Wahrheit?» Steckt letzten Endes auch immer die Frage: Was brauche ich, um am Ende meines Lebens, egal wann es kommt, lächelnd und erfüllt loslassen zu können?So, deswegen möchte ich dich heute Abend fragen und deswegen brauche ich dich hier von Mensch zu Mensch, ganz ehrlich, ganz bodenständig: Würdest du sagen, dass du deine Wahrheit lebst oder die der anderen?

Und ich lade dich ein, die Frage ruhig mal wirken zu lassen und vielleicht nicht zu schnell darauf zu antworten.Schau, ich bin jetzt, ich muss ja mal überlegen.Ich werde in diesem Jahr siebenundfünfzig und ich bin jetzt seit über dreißig Jahren in dieser Szene unterwegs.

Das heißt, ich habe unglaublich viele Seminare selbst gegeben.Ich habe an Seminaren teilgenommen.Ich war auf spirituellen Reisen, ich habe gefastet, ich war in der Wüste, ich war auf dem Berg und, und, und, und, und.

Und ich habe mich wirklich sehr, sehr intensiv und immer wieder und immer tiefer mit der Frage beschäftigt: Wer bin ich wirklich und warum bin ich hier?Und dennoch kann ich sagen, dass es immer wieder Turning Points gibt in meinem Leben, wo ich realisiere, okay, bestimmte Parts von dem, von dem ich dachte, das wäre meine Wahrheit, sind es gar nicht wirklich.

Ein Beispiel: Die, die mir folgen, die wissen ganz sicher, dass ich vor drei Jahren ein Burnout hatte.Und natürlich werde ich immer wieder gefragt: „Okay, Faith, wie ist das möglich, dass ein Typ, der Bücher über Glück schreibt, in ’nem Burnout landet?» Ganz einfach: Weil ich an bestimmten Stellen nicht mehr wirklich meiner Wahrheit gefolgt bin und das Eventue sogar gar nicht wusste.

Ein Beispiel: Ich habe durch diesen Burnout die Erkenntnis geschenkt bekommen – und dafür bin ich mittlerweile total dankbar –, dass mein Wunsch, mein Drang, dass unser Business groß wird, dass wir ganz, ganz viele Menschen erreichen, dass das gar nicht wirklich meine Wahrheit war, sondern das war ausgelöst von bestimmten Wunden, die ich in der Kindheit erfahren habe und der Erfahrung, dass ich eine bestimmte Form von Aufmerksamkeit und Anerkennung bekomme, wenn ich eine bestimmte Form von Leistung produziere.

So, ich durfte in den letzten drei Jahren für mich die Erfahrung machen: Ich für mich brauche das gar nicht.Aber dieser Drang, immer schneller, immer höher, immer weiter – und vielleicht kennst du das auch in deinem Leben –, der hat sich irgendwann in meinem Leben einfach eingeschlichen.

Und ich will das gar nicht schlecht machen, weil der hat wundervolle Dinge produziert.Aber gerade dann, wenn unser Leben im weltlichen Sinn erfolgreich ist, ist es manchmal besonders tricky, innezuhalten und uns ehrlich die Frage zu stellen: Ist das wirklich mein Erfolg?

Ist das etwas, was meine Seele wirklich berührt?So, in den letzten drei Jahren durfte ich feststellen, dass da ganz, ganz viel Schönes, ganz viel echte Seelensehnsucht von mir dabei war, aber eben auch Anteile, ein innerer Antreiber zum Beispiel, der nicht wirklich etwas mit mir und meinem Lebensweg zu tun hat.

Ich möchte dich darauf hinweisen, wenn wir heute so viel über Wahrheit sprechen, dass wenn du beginnst, deiner Wahrheit zu lauschen und deiner Wahrheit zu folgen – und ich wette, du hast diese Erfahrung schon gemacht –, dass das eben nicht einfach immer nur angenehm ist, sondern dass dich auch, das wird dich einfach etwas kosten.

So, ich lade dich ein, einfach mal in den letzten Moment zu denken, in dem dich deine Wahrheit, dein Stehen zu deiner Wahrheit etwas gekostet hat.So, ich habe zum Beispiel in den letzten drei Jahren viel in meinem Leben verändert und es hat mich gekostet.

Es sind Menschen gegangen, weil sie gesagt haben: „Faith, du hast mir vorher besser gefallen.Du hast nicht so unbequeme Fragen gestellt.» Ich habe ’ne bestimmte Dimension von Erfolg verloren.Ich habe, ähm, Menschen verloren, die mir wichtig waren, weil sich unsere Wege einfach getrennt haben und ich kann das in Ruhe und in Frieden sehen, aber ich möchte dich einfach darauf hinweisen, dass das, worüber wir heute reden, meistens, nicht immer, aber meistens auch etwas kostet.

So, deiner Wahrheit zu folgen bedeutet manchmal, an einem Abend, in dem alle gerade gut drauf sind und in einer Scheinharmonie unterwegs sind, dich hinzustellen und etwas auszusprechen, was eine Bombe platzen lässt und du wirst nicht mehr gemocht.

Deiner Wahrheit zu folgen, kann dich manchmal sehr einsam machen.Deiner Wahrheit zu folgen kann manchmal bedeuten, okay, ich sehe, dass die ganze Welt in diese Richtung rennt, aber ich fühle, dass meine Seele dahin will und ich muss euch loslassen.

Deiner Wahrheit zu folgen kann bedeuten, dass du ausgelacht wirst, weil die anderen nicht verstehen, was du meinst.So wie ich zum Beispiel, als ich damals mein Medizinstudium abgebrochen habe, lange, lange ist es her, also all die Menschen enttäuscht habe, die völlig selbstverständlich davon ausgegangen sind damals, dass ich die Weißkittel-Karriere anstrebe.

Und versteh mich bitte richtig: Ich habe ’nen großen, großen Respekt vor Ärzten, aber ich hab irgendwann in dieser Uni, in diesem Studium realisiert, ich weiß zwar nicht, was meine Wahrheit ist, aber das ist nicht meine Wahrheit.

Und ich bin damals ausgelacht worden.Und als ich angefangen habe, meine Arbeit zu machen, über die Dinge zu sprechen, die mich bewegen, bin ich wieder ausgelacht worden.Ich weiß noch, dass manche damals gesagt haben: „Ey Veit, nicht du, ich kenn dich.» Und manche haben gesagt: „Hey, über solche Themen zu sprechen, das ist was für Verrückte.» Aber ich habe einfach gespürt, das ist mein Weg, selbst wenn ich nicht mal einen Namen für diesen Beruf hatte.

Warum dann doch deiner Wahrheit folgen, wenn die so viel kosten kann?Ganz einfach, weil sie uns über alle Maßen beschenkt.Und darüber möchte ich heute mit dir sprechen.So, das Erste ist: Wahrheit ist Energie.

Also Wahrheit ist nicht einfach ein Konzept, sondern deine Wahrheit ist Energie.Und das hast du schon erlebt.In einem Moment, wenn du aus einem Gefängnis ausbrichst, wenn du deine Wahrheit sprichst und wenn es wirklich deine Wahrheit ist, egal wie sehr es dich herumkracht, du wirst merken, dass in dir Energie frei wird.

Wenn du aufhörst, bestimmte Gefühle zu unterdrücken, von denen du dachtest, die passen nicht zu dir.Traurigkeit, Verletzbarkeit, Schwäche, Ratlosigkeit.Du wirst immer merken, dass Energie freigesetzt wird.

So deine Wahrheit ist pure Lebensenergie.Wahrheit ist Stimmigkeit.Wir sind wahrscheinlich alle Meister und Meister darin, uns etwas einzureden.Und besonders dann, wenn wir vielleicht zehn, zwanzig Jahre eine bestimmte Karriere oder ’ne bestimmte Beziehung in eine bestimmte Glaubensrichtung investiert haben.

Es ist brutal hart, stehen zu bleiben und uns selbst einzugestehen, das ist nicht mehr stimmig.Aber dann wieder zurückzukommen, deine Fährte wieder aufzunehmen, fühlt sich unglaublich befreiend an und ich wette, du kennst das, wenn du merkst, okay, selbst wenn der Ton noch schräg ist, aber es ist einfach dein Ton.

Selbst wenn die anderen nichts damit anfangen können, du bist wieder zurück auf deinem Pfad.Und diese Stimmigkeit hat sehr, sehr viel damit zu tun, herauszufinden: Was ist dein Polarstern?Wir Menschen sind eben keine Leistungsmaschinen, sondern wir sind Sinnwesen.

Selbst wenn wir uns die Frage nicht bewusst stellen, unbewusst bewegt die uns den ganzen Tag.In der Art und Weise, wie wir mit Geld umgehen, wie wir nach Gott oder nicht nach Gott suchen, welche Arbeit wir wählen.

Hinter allem steckt die Frage: Was ist der Sinn meines Lebens?Und wenn du den gefunden hast und dann anfängst, dein Leben in Einklang damit zu bringen, dann wirst du eine Stimmigkeit erfahren, die dich unabhängig macht von der Anerkennung der Welt da draußen.

Noch ein großes Geschenk von Wahrheit ist Selbsterkenntnis.So, wie können wir unsere Wahrheit erfahren?Wie können wir erfahren, wer wir wirklich sind, wenn wir immer nur auf den vorgefertigten Autobahnen bleiben?

Das funktioniert, das ist bequem, das ist sicher.Aber wenn du einfach mal zurückschaust in deinem Leben, wirklich du in deiner Power, aber auch mit deinen Wunden, mit deiner Verletzbarkeit, in deiner einzigartigen Schönheit und Komplexität.

Du bist immer dann aufgetaucht, wenn du den weniger betretenen Pfad genommen hast.So eines meiner absoluten Lieblingszitate.Du kennst es vielleicht aus dem, aus dem Film «Der Club der toten Dichter».Wenn nicht, kann ich dir das, den Film sehr ans Herz legen von Robert Frost.

«Im Wald zwei Wege bo-boten sich mir dar: Ich ging den, der weniger betreten war und das veränderte mein Leben.» Ich wette, du hast Vorbilder.Und ich wette, wenn du dich mit der Biografie dieser Menschen beschäftigst, wirst du feststellen, die haben irgendwann einfach den weniger betretenen Weg gewählt.

Wann hast du das das letzte Mal gemacht?Wann hast du dir erlaubt, frei deiner Wahrheit zu folgen?Und was hast du dabei über dich entdeckt?Wahrheit ist Selbstachtung.Wir können uns so viel einreden, ja?

Wir können Mantra-mäßig herbeten, wie viel Follower wir auf Instagram haben oder wie viel Bestseller ich geschrieben habe, bla, bla, bla, bla, bla.Aber wenn’s, wenn’s drauf ankommt, dann nutzt dir nicht mal all das Schöne, was du erfährst, wenn du meditierst, sondern des, was uns wirklich Selbstachtung schenkt, ist, wenn wir unsere Werte kennen, also wenn wir wirklich wissen, das sind meine Werte, die sind unverhandelbar.

Und wenn wir zu diesen Werten stehen.So Werte irgendwo aufgeschrieben zu haben, nutzt gar nichts.Aber wenn du weißt, was deine Werte sind und du stehst dazu, dann baut sich in dir ein wirklich geistiges Rückgrat auf.Und das ist echte Selbstachtung.

Ich lad dich ein, dich kurz, damit es wirklich persönlich ist für dich und du dich nicht einfach so berieseln lässt, dich zu fragen: Okay, wann hast du dich das letzte Mal mutig für deine Wahrheit entschieden und gegen etwas anderes?

Zum Beispiel gegen den Komfort einer Beziehung, die für dich nicht mehr gestimmt hat.Gegen den Komfort eines Business, was dir vielleicht gute Kohle gebracht hat, aber einfach nicht mehr gestimmt hat.

Gegen den Komfort der Angehörigkeit einer ganz bestimmten Religion gegenüber und du hast einfach gemerkt: „Ich muss da raus, das ist nicht mehr meine Kirche.» So, wie fühlt sich das für dich an, wenn du für deine Wahrheit gehst?

Und würdest du mir zustimmen, wenn ich sage, dass Wahrheit immer auch etwas Befreiendes hat?So, wo in deinem Leben, jetzt gerade, aktuell, fühlst du dich energiegeladen?Und es muss nicht immer diese Wow-Energie sein, sondern es kann auch so ’ne ganz stille, leise Freude sein.

So, wo merkst du: «Okay, wenn ich daran denke, wenn ich das tue, wenn ich mir das einfach nur vorstelle, da wird Energie frei.» Und wo in deinem Leben fühlst du dich gerade ausgelaugt, frustriert, erschöpft?

Und kann es daran liegen, dass du in der einen Richtung deine Wahrheit lebst und in der anderen nicht?Kann es sein, dass heutzutage so viele Menschen gereizt sind, erschöpft sind, deprimiert sind, dass das etwas damit zu tun hat, dass wir kollektiv aufgehört haben oder vielleicht nie wirklich angefangen haben, uns die Frage zu stellen: Was ist eigentlich wirklich meine Wahrheit?

So, stell dir vor – und dafür sind wir heute hier –, du wüsstest wirklich, wer du bist.Stell dir vor, du weißt wirklich, wer du bist und du beschließt einfach, dass du dich ab heute nicht mehr verstellst.

Kein falsches Lächeln mehr, keine falsche Sicherheit anstellen, wo du einfach nicht weißt, wo du ratlos bist.Und auf der anderen Seite genauso, wenn du voll in deiner Lust bist, in deiner Unverschämtheit bist, auch kein falsches Runterdrosseln mehr.

So, wenn du dir dis vorstellst, was macht das in deinem Körper?Was macht es in deinem Körper, wenn du dir vorstellst, du gehst einer Arbeit nach, wo du dich nie wieder verstellen musst?Du hast nur noch Beziehungen, denen du dich in deiner vollen Wahrhaftigkeit zumuten kannst.

In deiner vollen Power und Größe und genauso gut in deiner kleinsten Form der Verletzbarkeit.Ich möchte dich von Herzen einladen, für ’nen kurzen Augenblick von dem Punkt zu kommen, dass es kein Zufall ist, dass wir uns hier treffen.

So stell dir vor, es gibt wirklich Engel.Und keine Sorge, ich weiß, dass ich kein Engel bin.Aber stell dir für ’nen Augenblick vor, ich wäre ein Engel und ich komme jetzt gerade in diesem Video mit einer einzigen Botschaft zu dir: Du stirbst.

Irgendwann stirbst du.Beginne zu leben.Beginne radikal zu hinterfragen, was wirklich deine Wahrheit ist und was nicht.Denn nur weil wir am Leben sind, heißt das noch lange nicht, dass wir uns voll für das Leben entschieden haben.

Nur weil wir beschäftigt sind, nur weil wir schnell unterwegs sind, nur weil wir ganz viel Erfolg haben, nur weil wir laut sind, heißt das noch lange nicht, dass wir uns wirklich bereits voll inkarniert haben.

So, meine These ist, dass ganz, ganz viele von uns noch gar nicht wirklich da sind, sondern wir leben Programme, die uns von anderen anvertraut worden sind.Also frage ich dich: Wo zögerst du noch?Wo merkst du, du stehst auf der Bremse und worauf wartest du noch?

So, kann ich dich dazu verführen, heute mit mir zu fühlen, wie unendlich kostbar dein Leben ist?Was es für ’n Wunder ist, dass du jetzt gerade überhaupt existierst?Dass wir beide einen Geist haben, mit dem wir gerade miteinander kommunizieren können?

Dass ich fähig bin, zu denken, zu fühlen und zu lieben und du genauso?Dass wir in diesem riesigen Universum aus Pi mal Daumen das, was wir wissen, 13,5 Milliarden Jahre alt ist, für einen kurzen Augenzwinkern sind wir beide da und dann sind wir wieder weg.

Es ist doch crazy, wenn wir diese Zeit mit Pflicht und mit Routinen verbringen, mit Kopien, anstatt uns jeden Morgen wieder neu zu fragen: «Wer bin ich wirklich?Was möchte heute in mir geboren werden?

Scheiß drauf, was die anderen dazu denken.» Und ich bin mir bewusst darüber, dass das.Manchmal echt schwer ist, weil wir reden hier eben nicht nur von ’ner persönlichen Herausforderung, sondern wir reden von einer wirklich kollektiven Herausforderung.

Ich mach das ganz kurz, aber ich möchte einfach ganz kurz erklären, warum ich glaube, dass dich zu deiner Wahrheit zu bekennen und zu sagen, «Ich möchte wahrhaftig leben», ein echter heiliger Kampf ist und wirklich bedeutet, gegen den Strom zu schwimmen.

Erstens: Wir leben in einer stark materiellen Konsumkultur.So, selbst unsere Spiritualität ist zum Teil extrem materialisiert.Und das heißt, dass wir von Beginn an in unserem Leben die falschen Fragen gestellt bekommen.

Wir werden ganz häufig nicht dazu ermutigt zu fragen: «Wer bist du wirklich?Was will heute aus dir raus?Was will geboren werden?Was willst du ausprobieren?Was willst du heute neu erfinden?» Nein, wir werden gefragt: «Wer willst du mal werden?» Aber was damit gemeint ist, ist nicht, «was will aus dir herauswerden», sondern «was passt in diese Gesellschaft rein?» Ich hab kein Schulfach gehabt, was mich eingeladen hat, was mich aufgefordert hat, meine Wahrheit herauszufinden.

’ne große Herausforderung ist, dass wir konditioniert werden durch unsere Eltern.Das geht im Grunde genommen gar nicht anders, wenn das nicht Heilige wären.So, wir kommen mit ’ner relativ blanken Festplatte und die wird vollgespielt mit Ideen davon, was für ’n Mann ist, was ’ne Frau ist, was gut ist in der Gesellschaft und, und, und, und, und.

Ich hab zum Beispiel lange gebraucht, um meine Entscheidung, kein Arzt zu werden, nicht mehr als ’ne Niederlage zu werten, weil ich aus ’ner Arztfamilie komme.Und weil mir beigebracht worden ist, das ist die erwartete Rolle.

Später kommen die Schule und da geht es weiter.So, das heißt, wir werden bombardiert von Beginn an mit Rollen, mit Erwartungen, mit falschen Mythen, zum Beispiel mit dem Mythos davon, wenn du die Form von Erfolg erreichst, die Karriere erreichst, wenn du erst mal einfach verheiratet bist, dann wird alles gut.

Und das Tragisches, wenn wir, und deswegen nerve ich dich so mit deiner Sterblichkeit, wenn wir nicht begreifen, wie kostbar unser Leben ist, dass wir der Versuchung unterliegen könnten, einfach durchzumarschieren und die ganze Zeit Rollen leben, die gar nicht wirklich unsere sind.

Und dann kommen noch die großen kollektiven Trancen dazu.Leistung zum Beispiel.Auf diesem Planeten ist genug Wohlstand da, wenn wir das gerecht verteilen würden und wenn wir nicht permanent schreien würden, weiter, weiter, weiter, weiter, weiter.

Wir hätten genug zu essen für alle.Wir hätten genug Reichtum, wir hätten genug Bildung für alle und wir würden sehr wahrscheinlich, Stand heute, bereits mit viel, viel weniger Stunden Arbeit zurechtkommen.

So, wer hat diese Maschine entwickelt?Wer hat uns erklärt, dass unser Wert von Geld abhängt?Wer hat uns erklärt, dass unser Leben sich an Zeit orientieren sollte?Wer hat uns erklärt, dass es normal ist, am Morgen nicht natürlich wach zu werden, sich dem Wecker zu stellen und, und, und, und, und?

Wer hat uns erklärt, wer Gott ist und was Gott von uns will?Du kriegst den Punkt.Ich möchte gerne noch eine Sache ansprechen, weil das ist wichtig zu verstehen.Objektifizierung ist ’n Wort, was erst mal ’n bisschen sperrig klingt, aber es ist wichtig zu verstehen: Du bist ein Subjekt.

Und Subjekt heißt, dass es in dir eine subjektive Wahrheit gibt, die niemand anders einschätzen kann.Und dass du eigentlich dafür geboren wurdest, aus dem Innen herauszuleben, dich aus dem Innen heraus zu entfalten.

Und jedes kleine Kind, was noch nicht erzogen worden ist, macht das.Auch wenn es uns manchmal nervt, weil es so unvorhersehbar ist, weil es so energisch ist.Und was spätestens in der Schulzeit mit uns passiert ist, wir werden als Objekte behandelt.

Objekte heißt, jemand anderes betrachtet mich als Kind als ein Objekt und sagt: «Jetzt setzt du dich hin.Und jetzt denkst du darüber nach.Und jetzt machst du Mathe, egal ob meine subjektive Wahrheit das überhaupt will oder nicht.» Und das ist die größte Gehirnwäsche überhaupt.

Und deswegen brenne ich so für dieses Thema Wahrheit, weil wir alle überhaupt nicht mehr wissen, wie sich wirklich wahrhaftiges freies Leben anfühlt.Und weil wir spätestens – und das ist krass, zieh dir das mal rein – wenn wir aus der Schule rauskommen, gelernt haben, uns selbst als Objekte zu betrachten, nicht mehr morgen aufzustehen und uns zu fragen: «Was will denn aus mir heraus entstehen?», sondern mich zu fragen: «Wo passt dieses Objekt am besten rein?

Wie kann ich am besten funktionieren?» Wir sind eine eigentlich von unserem Potenzial her so schöne, begnadete Spezies.Aber wir leben krass fremdbestimmt und das Krasseste überhaupt ist, Leute, wir verteidigen es.

Mit Sprüchen wie «Das Leben ist kein Ponyhof».Wir müssen erwachsen werden und, und, und, und, und.Dann möchte ich gern ganz kurz nur darauf eingehen, unsere eigene Blindheit für unsere Wahrheit.So, die meisten Menschen, wenn sie nicht Therapie, Psychologie, sonst was studiert haben, wissen gar nicht, wie sie an ihre eigene Wahrheit überhaupt da rankommen.

Wir haben zum Beispiel immer eine Oberflächenwahrheit und eine Tiefenwahrheit.Oberflächenwahrheit könnte zum Beispiel so aussehen:Ich will abnehmen.Ich erzähle mir, dass ich abnehmen will und deswegen kaufe ich noch meine Illustrierte mit irgendeiner Scheißdiät.

Meine Tiefenwahrheit ist: Ich mag mich nicht so, wie ich bin.Das ist mir irgendwann beigebracht worden und wonach ich mich eigentlich sehne, ist, in meinem Körper so anzukommen, dass mein Körper sich endlich entspannen kann.

Eine Oberflächenwahrheit kann so aussehen: „Ich bin wütend auf den, weil der anders denkt als ich.» Wenn ich anfange, das tiefer zu untersuchen, merke ich plötzlich: „Das stimmt gerade.Ich bin nicht wütend.

Das macht mir Angst, dass du anders denkst.Weil eigentlich mag ich dich.Eigentlich will ich eine Brücke bauen.» Und weil ich meine Angst nicht halten kann, weil ich meine Ohnmacht nicht halten kann, fange ich an zu kämpfen.

So, das heißt, wir wissen gar häufig nicht, was ist eigentlich wirklich unsere Wahrheit, weil wir uns ganz häufig mit dieser relativ platten Oberflächenwahrheit zufriedengeben, weil wir, je gestresster wir sind, einen Tunnelblick kriegen und gar nicht mehr wirklich mitbekommen, worum es wirklich geht, sondern eigentlich nur noch im Angriff-und Fluchtmodus sind.

Weil wir gelernt haben, schon von unseren Eltern, dass es Sicheres war, zu verleugnen.Wir haben Mutter und Vater beobachtet und wir haben uns angeschaut, wo sie nicht die Wahrheit gesprochen haben, wo sie nicht wirklich ihren Träumen gefolgt sind und wir haben das gelernt.

Wir kriegen das nicht mal mit, dass wir die Wahrheit ganz häufig dadurch verleugnen, dass wir eine Netflix-Serie anschauen, dass wir rauchen, dass wir streiten, dass wir obsessiv über andere Menschen lästern.

Alles Möglichkeiten, uns davon abzulenken, was eigentlich in uns passiert.Wir projizieren unsere Wahrheiten manchmal auf andere Menschen.Vielleicht lästerst du über irgendwelche Hippies auf Bali et cetera, weil du dir den Teil in dir, der vielleicht selbst ausbrechen möchte, einfach nicht eingestehen kannst.

Frage an dich: Berührt dich das?Und jetzt gerade, einfach nur mal so aus dem Blauen: Wo rennst du vielleicht gerade vor deiner Wahrheit weg?So, ich bin zum Beispiel nach dem Burnout darauf gekommen: Ich will nicht mehr coachen.

Ich will einfach nicht mehr coachen und ich will auch keine Coaches mehr ausbilden.Und es war erschreckend, weil ich war richtig, richtig, richtig erfolgreich damit.Und es gab eine Menge Freunde, die gesagt haben: „Falti, ja, aber warum nicht?» Und ich konnte einfach nur sagen: „Ich kann es dir noch nicht erklären.

Das Neue ist noch nicht da, aber ich muss diesen Weg folgen.» So, was jetzt rauskommt, je mehr ich mir lausche, ist, dass ich viel einfacher bin, als ich dachte.Dass ich viel zarter bin, als ich dachte und dass zum Beispiel viel von meinem taffen Draufhauen, große Klappe halten, ganz viel war vor meiner eigenen Zartheit wegrennen.

Was ist es bei dir?So, wo unterdrückst du eventuell eine Wahrheit durch eine Sucht?Arbeit kann eine Sucht sein, Alkohol kann eine Sucht sein, Streiten kann eine Sucht sein.So, wo ploppt immer mal wieder etwas in dir hoch und du drückst es einfach weg?

Und wo projizierst du eventuell Wahrheiten auf andere Menschen?Ich glaube zum Beispiel, dass eine kollektive Wahrheit, die wir gerade, zumindest viele von uns teilen, ist, dass wir ratlos sind, zutiefst verunsichert sind, uns ohnmächtig fühlen über das, was in der Welt passiert.

Aber anstatt dass wir alle stehenbleiben und uns diese Wahrheit eingestehen und das Fühlen, wirklich durchfühlen, durchfühlen, durchfühlen, fangen wir an, gegeneinander zu kämpfen, was der totale Bullshit ist.

Um ganz kurz noch, bevor wir zur Lösung kommen, weil ich möchte dich ja nicht deprimieren, ich will dich motivieren: Wir leben in einer wirklich besonderen Zeit und deswegen ist für mich Wahrheit in dieser Zeit relevanter denn je.

Wir waren noch nie so gehetzt und wenn Menschen gehetzt sind, können sie ihre Wahrheit nicht mehr fühlen.Wir sind noch nie so bombardiert worden mit Informationen, die uns gar nicht zur Ruhe kommen lassen: „Was will ich eigentlich?

Was ist für mich eigentlich wahr?» Wir erleben eine massive kollektive Realitätserschütterung durch Fake News, durch KI.Und du hast den Begriff sicher schon mal gehört: Die Technologien, die heutzutage unterwegs sind, besonders in den sozialen Medien, besonders in unseren Handys, führen zu einer Fragmentierung unseres Bewusstseins.

Das heißt, ganz viele von uns sind gar nicht mehr wirklich richtig zu Hause, hier in sich, um zu spüren: Was tut mir eigentlich gut?Was ist für mich eigentlich wahr?Was ist für mich wirklich gut, sondern wir werden bewusst und mit Absicht irritiert, damit wir unsere Wahrheit nicht mehr fühlen.

So, viele von uns haben gar nicht mehr den Raum und die Zeit, zu fühlen, was sich gerade jetzt für uns stimmig anfühlt.Und für mich das Besondere an dieser Zeit ist, mal abgesehen davon, dass es aus meiner Sicht nicht Sinn macht, sich darüber zu streiten, was die eine große Wahrheit ist.

Dass immer mehr Menschen so irritiert sind, dass wir uns auf bestimmte universelle Wahrheiten, wie zum Beispiel Mitgefühl macht wirklich Sinn.Freundlichkeit macht wirklich Sinn.Nicht mehr einigen können und viele Menschen überhaupt keine Werte mehr haben und deswegen wirklich ruderlos unterwegs sind.

Ich betone das deswegen so, weil ich habe ein persönliches Anliegen mit diesem Video, aber ich habe auch wirklich ein kollektives Anliegen, weil ich glaube, dass gerade, weil auf diesen großen Ebenen Wahrheit so erschüttert worden ist.

Wir brauchen gerade viele Menschen, die so mutig sind, bei ihrer Wahrheit zu bleiben und diese Wahrheit auch wirklich zu halten.Selbst wenn die Massen einfach wie so eine Herde in eine crazy Richtung trampeln.

So wahrhaftig zu sein bedeutet, den Mut zu haben, dich auch mit Scham und mit Angst auseinanderzusetzen.Es ist keine Kunst zu sagen: „Ich bin behaftig, wenn du von allen gefeiert wirst.Aber wovor hast du zum Beispiel jetzt gerade Angst, es mal praktisch zu machen?

Wenn du dir vorstellst, dass du deiner Wahrheit radikal folgen würdest?So, wovor hast du Angst?Ich habe zum Beispiel Angst – ich bin ganz ehrlich –, ich habe Angst, wenn ich immer wahrhaftiger bin, wenn ich wirklich immer mehr einfach nur dem folge, was sich absolut stimmig im Herren fühlt –, dass ich in der Bedeutungslosigkeit verschwende und ein Teil von mir sagt: „Ey, cool, kannst du durchatmen.

Aber ich bin auch ganz ehrlich: Es gibt einen Teil von mir, der ist durch all die Jahre von relativ viel Erfolg daran gewöhnt.Der hat Angst davor.Ich habe Angst davor, mich verletzbar zu machen, wenn ich Menschen, die mir wichtig sind, zeige, wie wichtig sie mir sind.

Wovor hast du Angst, wenn du an deine Wahrhaftigkeit denkst?Wahrhaftigkeit muss auch oft Scham überwinden.Erst mal die Scham von Selbstverrat.Als ich zum Beispiel damals durch den Burnout gezwungen war, stehen zu bleiben.

Ich konnte einfach nicht mehr.Ich glaube, das Schlimmste danach war, so langsam zu realisieren, an wie vielen – das waren gar nicht große Sachen, es hat sich einfach summiert –, an wie vielen kleinen Stellen ich mich selbst verraten habe.

Und das nicht zu rechtfertigen, nicht schönzureden, sondern mir das einzugestehen: „Okay, da bin ich vom Weg abgekommen.Das war mit Scham verbunden.Wenn du da erst mal bist, wenn du dazu stehen kannst, bist du befreit.

Aber erst mal ist es häufig was, worüber wir uns schämen.Wo hast du dich schon mal selbst verraten?Und wie hat sich das für dich angefühlt, dir das einzugestehen?Und dann gibt es die Scham der Sichtbarkeit.

Ich weiß nicht, ob du das kennst, aber als ich zum Beispiel das erste Mal als ein absoluter Nobody mit einem total verkorksten Leben auf einer Bühne gestanden habe und gesagt habe: „Ich möchte aber über die Liebe sprechen.

Das ist hier drin, das muss raus, gab es einen Teil in mir, der hat sich geschämt dafür, sichtbar zu sein.Wer bist du, dass du dir das erlaubst?So, wenn wir über Wahrhaftigkeit sprechen, muss uns auch klar sein: Wahrhaftigkeit bedeutet, verletzbar zu sein.

So zum Beispiel als Chef vor deinen Leuten zu stehen und zu sagen: „Wenn ich ganz ehrlich bin, ich weiß es nicht.Oder vielleicht in einer Sexualität, ’n Wunsch einzugestehen, ’ner Verletzung einzugestehen, ’ne Grenze einzugestehen, die nicht in die normale sexuelle Norm passt, macht dich sichtbar.

Wenn du vielleicht bis jetzt eine kleine Maus warst, dich in die Arena zu stellen und zu sagen: „Leute, ich habe was zu sagen und ich werde das jetzt sagen, macht dich sichtbar.Aber genau diese Verletzbarkeit befreit auch unantastbare Würde in dir.

So, wir haben gelernt, wir sollen uns kontrollieren.Wir haben uns gelernt, wir sollen immer Checker sein.Aber es waren die Momente in meinem Leben, in denen ich gesagt habe: „Ich kann nicht mehr, ich weiß nicht mehr, das tut mir weh, ich habe gerade Angst, ich bin genauso wie du, die sich auf der einen Seite verletzbar angefühlt haben und gleichzeitig total befreiend und würdevoll.

So was löst es in dir aus, wenn du dir vorstellst, dass du dich ab heute nicht mehr versteckst?So Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern es ist die Entscheidung, zu sagen: „Die Wahrheit ist mir wichtiger, weil ich lebe nur einmal.

Und ja, Wahrheit ist unbequem, aber sie ist eben auch unendlich kostbar.So Wahrheit kann unserem Ego extrem wehtun.Wenn du dir selbst eingestehst: „Da habe ich mich verrannt, da habe ich mir was vorgemacht, das tut weh.

Aber die gute Nachricht ist: Du bist eben viel, viel, viel, viel mehr als dein Ego.So Wahrheit befreit und heilt deine Seele.Und das lohnt sich so, so sehr.Es lohnt sich so, so sehr, dein Leben zu ehren und zu sagen: „Ich höre auf mit den Lügen.

Ich höre auf mit den faulen Kompromissen.Ich stehe jetzt auf.» Und es ist ein Kampf.Und mir geht es gerade nicht darum, zu sagen: „Hey, komm, fang hier an mit einer Hauruck-Revolution, sondern für mich persönlich ist es mittlerweile ein Weg, jeden einzelnen Tag etwas wahrhaftiger zu werden.

Wir können es schaffen, du und ich können es schaffen, auch in dieser crazy Welt stehen zu bleiben und unser Leben durch Wahrhaftigkeit zu ehren.So Wahrheit setzt dich frei.Keine Idee setzt dich frei.

Kein Mantra setzt dich frei.Wahrheit setzt dich frei.Und nicht die Wahrheit, die dir andere Menschen erzählt haben, sondern deine Wahrheit.So ist es Wahrheit, die dein volles Potenzial entfesselt und die auch dein Potenzial in allen Bereichen entfesselt.

Wenn du zum Beispiel anfängst, in deinen Beziehungen wahr zu sein – kleine Vorwarnung: Du wirst weniger Freunde haben.Aber in den Freundschaften, die bleiben, ihr werdet zum allerersten Mal anfangen, wirklich euer volles Potenzial miteinander zu entfesseln.

Also möchte ich dich heute einladen.Stell dir vor, das ist kein Zufall, dass dieser Typ heute bei dir vorbeikommt.Er kommt mitten in deinem Leben vorbei und sagt dir: „Die Wahrheit ist, wenn du morgen früh aufstehst, ist das ein Bonustag.

Wenn ich morgen früh aufstehe, ist das ein Bonustag.» Keine Garantie.So, wie wäre es, wenn wir beide anfangen, dieses unbegreifliche, atemberaubende Geschenk, unsere Existenz, dass wir existieren, dass du und ich, dass wir gerade hier sind, zu ehren, indem wir anfangen, wahr und wahrhaftig zu leben.

Und die gute Nachricht ist: Niemand von uns muss das alleine machen.Und jetzt komme ich zu der sehr wahrscheinlich wichtigsten und persönlichsten Einladungen, die ich in diesem Jahr aussprechen werde.

So die, die mir eine Weile folgen, die kriegen sicher mit: Auch ich verändere mich.Man könnte sagen, ich habe durch das Leben an bestimmten Stellen gut einen auf die Fresse bekommen.Und ich bin jetzt mittlerweile an einem Punkt, wo ich sehr dankbar dafür bin, weil es mir geholfen hat, wieder zu meinem Weg zurückzukommen.

Und ich werde meine Arbeit reduzieren, also nicht unbedingt vom Umfang her, weil ich arbeite wirklich sehr gerne, aber von den Themen.So ein Thema, auf was ich mich konzentrieren möchte, weil es mich persönlich auch so sehr betrifft und weil ich glaube, dass die ganze Welt danach schreit, ist Wahrheit und Verhaftigkeit.

Deswegen, wenn dich das Thema berührt und du merkst, okay, da ist echt noch Luft nach oben und du hast Lust herauszufinden, wer du wirklich bist und wie so ein Leben in Wahrheit und Wahrhaftigkeit aussehen kann.

Wie wär’s, wenn wir für ein Jahr diesen Weg zusammen gehen?Und schau, es gibt ganz viele Themen, die ich total liebe, über die ich ganz richt– wirklich sehr, sehr gern rede, aber ich komme jetzt gerade aus ’nem vierzehn-Tage-Retreat über Weihnachten und Silvester und mir ist noch mal klar geworden: Ich diene wirklich gerne.

Also meine Arbeit ist in der Tiefe wirklich dienen, aus ganzem Herzen dienen, weil ich Menschen liebe, weil ich unsere Chance liebe.Womit ich dir am meisten dienen kann, ist nicht irgendein Thema, sondern womit ich dir am meisten dienen kann, mit dir gemeinsam einen Raum zu schaffen, in dem du deine Wahrheit findest, in dem du dir nicht mehr von anderen Menschen erzählen lässt, was die Wahrheit ist, sondern du findest deine Wahrheit.

Und wenn wir diesen Raum so gestalten, dass du nicht nur herausfindest, was deine Wahrheit ist, sondern dass du auch den Mut findest und den Selbstrespekt findest, deine Wahrheit sanft und radikal zugleich zu leben.

So, das ist das Thema, das Kernanliegen von einem der wenigen Projekte, die ich in diesem Jahr angehen werde und du fühlst es sicher schon: Ich begleite es nicht nur, ich stehe genauso auf der Übungsmatte.

Für mich ist es genauso dran, noch viel, viel wahrhaftiger, noch viel, viel radikaler zu leben.Und das ist meine Einladung.Weil, weißt du, ich bin jetzt seit über dreißig Jahren in diesem Business und wenn ich eine Sache wirklich erkannt habe, ich habe mit sehr, sehr, sehr, sehr vielen Menschen gearbeitet, in Coachings, Seminaren et cetera.

Wenn ich eine Sache erkannt habe, jeder und jede von denen, wirklich jeder und jede von denen wusste und weiß, was für sie gut ist.So, selbst wenn du vielleicht gerade an einem Punkt bist in deinem Leben, wo du sagst: „Wahrheit ist gerade total ganz viel im Umbruch und ich bin gerade unklar», et cetera.Glaube ich dir.

Und ich behaupte dennoch frech: In der Tiefe weißt du, was gut für dich ist.Du weißt es einfach.Das geht gar nicht anders, weil du bist ein ultra intelligentes, weises Wesen.Du bist halt nur eventuell genauso wie ich irgendwann verwirrt worden in deiner Weisheit.

So, was es braucht, ist erst mal die Sehnsucht.Die Sehnsucht, dass wir sagen: „Okay, ich will nicht einfach nur durchkommen.Ich will nicht einfach nur die Karriereleiter hochkommen.» Und noch mal, damit ihr mich nicht falsch versteht: Wenn sich weltlicher Erfolg auch noch nebenbei mit einstellt, finde ich das supergeil.

Ich bin überhaupt nicht dagegen.Ich bin kein Morale-Apostel.Aber für die Wahrheit brauchst du Sehnsucht.Die Sehnsucht zu sagen: „Ich will, wenn ich jetzt schon mal hier bin, herausfinden, wer ich wirklich bin.» Und du brauchst die Bereitschaft, dafür Opfer zu bringen.

Du brauchst die Bereitschaft, dem Raum und Zeit zu geben, damit deine Wahrheit überhaupt erst mal zu dir sprechen kann.Und in diesem Raum brauchst du die richtigen Fragen.Und die nicht nur einmal vorschnell beantwortet, sondern mit denen darfst du schwanger gehen.

Deswegen ist das für mich auch bewusst ein Jahresprojekt.Ich möchte also nicht einfach nur in einem Workshop Menschen begeistern, sondern ich möchte mit Menschen zusammen, die die Sehnsucht haben nach Wahrheit, die bereit sind, dafür was aufzubringen, den richtigen Fragen für ein Jahr lang Raum und Zeit geben.

Und dann eben nicht uns unter den Druck zu setzen, wir müssten von heute auf morgen alles verändern.Das ist totaler Bullshit.Und das stresst nur, sondern zu sagen: „Okay, jeder von uns auf seinem Level mit dem Mut, der dir zur Verfügung steht, zu sagen: „Ein klein wenig, ein klein wenig jeden Tag mehr meine Wahrheit leben.» So was das Projekt, das heißt mein Jahr, meine Wahrheiten nicht ist: Es ist kein Coaching-Projekt.

Es ist kein Coaching-Projekt, wo ich dir das Leben erkläre.Es ist kein Chaka-Chaka-Projekt, Durchbruch, Quantensprung, sonst was.Es ist definitiv auch kein Projekt für Menschen, die sagen: „Ich suche jemanden, der mir die Verantwortung abnimmt», sondern es ist für mich – und ich suche echt noch nach einem Wort dafür –, es ist eine existenzielle Einladung zu leben.

So, wenn du kommst und du bist vielleicht schon eine Weile in der psychospiele Szene unterwegs, ich bitte dich, alles zu vergessen von „Ich habe schon so viel Workshops gemacht und so weiter, sondern einfach von dem Punkt zu kommen: Hier kommen Menschen zusammen, die leben müssen.

Die leben müssen und die herausfinden wollen, was ihre Wahrheit ist.Das Ganze hat vier Etappen, also ein Jahr lang, unterteilt in jeweils viermal drei Monate.Die erste Etappe ist Wahrheit.Ich mache es heute nur ganz kurz.

Könnt ihr euch auf der Website umschauen.Wahrheit geht es erst mal meine Wahrheit überhaupt herauszufinden.Wie finde ich meine Wahrheit?Wie finde ich meine Werte?Wie komme ich in Kontakt mit meinem Nervensystem, zu fühlen, dass ich vielleicht in Situationen, wo ich denke, ich bin mega aktiv, eigentlich die ganze Zeit drüber bin in einem Angriffsmodus.

Wie finde ich Zugang zu meiner Intuition?Wie kann ich, wenn mir das Leben ein verlockendes Angebot macht, kristallklar unterscheiden, ob das wirklich auf dem Weg meiner Wahrheit liegt oder nicht.Würde in der zweiten Etappe, da geht es erst mal darum, dass wir lernen, uns selbst und unserer Wahrheit ernst zu nehmen und zu halten.

Wie ist es möglich, so in Kontakt mit mir zu bleiben in einer so lauten Welt, dass ich mich nicht permanent verrate?Es geht nicht eine Nabelschau, sondern ich stehe darauf, wenn wir in der Welt unterwegs sind, wenn wir uns einbringen.

Aber wie ist es möglich, gerade wenn ich aktiv in der Welt unterwegs bin, wenn ich vielleicht so ein großes Ding rocke, die ganze Zeit würdevoll mit meiner Wahrheit verbunden zu bleiben?Der dritte Teil: Wagnis.

Hier geht es wirklich darum, zu sagen: „Okay, wo in meinem Leben entspricht meine Realität nicht meiner inneren Wahrheit?Was muss angepasst werden?Welche Beziehungen darf man für ein wahrhaftigeres Level?

Wo spreche ich noch nicht meine Wahrheit?Wo ist es Zeit, dass ich mich in den Mittelpunkt der Arena stelle und sage: „Hier bin ich und das ist mein Spiel?» Und der vierte Abschnitt ist Weg.Da geht es mir darum, wirklich all das, was wir miteinander lernen, für dich – wirklich, es geht immer dich –, in einen Weg zu verwandeln, den du jeden einzelnen Takt für dich praktizierst.

Nicht, weil das dir irgendein Guru gesagt hat oder irgendein Priester, sondern weil du für dich einen Weg gefunden hast, der dir hilft, deine Wahrheit immer tiefer zu erforschen und dir immer treuer zu sein.

Im Kern, wenn ich das in einem Wort zusammenfassen sollte: Es geht um Verkörperung.Es geht darum, das, was du weißt, was du in deiner Tiefe weißt, wirklich zu verkörpern, aber eben auch in deine anderen Körper zu bringen, in deine Emotionen zu bringen, in deinen physischen Körper zu bringen, in dein Nervensystem zu bringen, in den Körper deiner Beziehung zu bringen, in den Körper deiner Arbeit zu bringen und in den großen Körper unserer Welt zu bringen.

Ich möchte heute Abend bewusst nicht sehr detailliert auf Format und Struktur eingehen.Das findest du alles auf der Webseite.Heute nur ganz kurz.Wir benutzen ein spezielles didaktisches Prinzip, was wir in den letzten Jahren entwickelt haben, weil ich mich viel mit der Frage beschäftigt habe: Wie ist es möglich, dass wir uns nachhaltig verändern, dass wir wirklich über ein Jahr lang am Ball bleiben?

Und vor allen Dingen, wie ist es möglich für Menschen, die echt busy sind – und die meisten von euch sind das – am Ball zu bleiben?So, das Prinzip, was wir entwickelt haben, ist machbar für jeden und es wirkt nachhaltig.

Es geht um Compound.Wir sammeln Mini-Effekte an über den ganzen Zeitraum.Wir wiederholen es immer, wiederholen es immer, verfeinern es et cetera.Und im Endeffekt kommt echte, nachhaltige Veränderung raus.

Es gibt immer ein Wochen-Thema und dann gibt es tägliche Umsetzungsimpulse, die dir aber im Laufe der Zeit mehr Zeit schenken werden, als sie dir nehmen.Ein ganz wichtiger Part ist Reflexion.Das heißt immer wieder innezuhalten, dich selbst besser kennenzulernen, zu gucken: Hat es funktioniert?

Hat es nicht funktioniert?Und was bei uns ganz, ganz wichtig ist, ist: Es ist kein Muss, es ist eine Einladung.Wir laden euch ein, den Weg eben wirklich nicht alleine zu gehen.Wir haben extra dafür im letzten Jahr eine eigene Community aufgebaut, weil wir raus wollten aus Facebook und Co, wo ihr die Möglichkeit habt, in einem sehr sicheren, sehr vertrauensvollen, sehr werteorientierten Rahmen miteinander in Verbindung zu stehen, euch auszutauschen und sogar, wenn ihr wollt, in Magic Teams, also noch kleineren Gruppen, den Weg intensiver zusammenzugehen.

Das Ganze ist so konzipiert, dass jeder und jede, sorry, auf seinem Level machen kann.Das sage ich bewusst, weil es gibt Draufgänger und die sagen: „Boah, für mich ist dran in diesem Jahr der große Rundumschlag.» Und es gibt aber auch vielleicht Leute, die sagen: „Hmm, ich will schon, aber ich brauch’s langsamer.

Ich brauch’s zarter.» Und das ist total okay, ja.Ich möcht’s gern noch mal sagen: Es ist kein Coaching-Programm.Es ist definitiv nichts, wo wir dich zu irgendetwas pushen, so nach dem Modell, leb deine Wahrheit.

Es ist kein Chaka-Chaka-Chaka, ja, sondern es ist menschlich, es ist würdevoll und es ist ehrlich.Also ich werd auch, ich steh genauso mit euch auf der Übungsmatte.Was du gewinnst durch dieses Jahr, wenn du dich darauf einlässt, ist erst mal mehr Klarheit darüber, wer du bist, was du willst, wo du stehst, was deine Werte sind, was wirklich dein Weg ist.

Mehr Sinn und Stimmigkeit.Okay, das ist mein Polarstern und dem bleibe ich treu.Ganz wichtig: mehr Zeit.So, das Programm ist so konzipiert, dass es dir nicht mehr Zeit nimmt.Du wirst natürlich Zeit brauchen für die Übungen et cetera, aber im Endeffekt ist es da, mehr Zeit zu gewinnen, weil du Sachen verabschiedest, die überhaupt keinen Sinn machen.

Definitiv mehr Energie, mehr Mut und innere Führung, also wirklich dem zu folgen, was deine Wahrheit ist.Stärkere Beziehungen, die tragfähig sind, in denen du dich wirklich zeigen kannst, mehr Wirksamkeit, weil du wirklich verbunden bist mit deinen inneren Kraftquellen.

Und vor allen Dingen mehr Frieden für deine Seele.Weil egal, was die Welt dazu sagt, du wirst einfach fühlen: „Okay, ich bin auf meinem Weg unterwegs.» Wenn du darauf Bock hast, richtig Bock hast, wir starten gemeinsam am 18.

Januar.Falls du das Video mal später siehst, du kannst auch noch später jederzeit einsteigen, aber am 18.Januar kommen wir alle zusammen, dann geht’s los.Ich möchte gern noch mal sagen: Komm bitte nicht, wenn du jemand bist, der nicht bereit ist, Verantwortung für sein Leben zu übernehmen, der nicht bereit ist, ein gewisses Maß an Disziplin und Hingabe aufzubringen, der einfach nur neugierig ist, der einfach nur spielen will.

Und vor allen Dingen komm nicht, wenn du immer noch auf der Suche bist nach dem großen einen Durchbruch, der alles für dich lösen wird.Komm bitte nur, wenn du leben willst.Wenn du leben willst, wenn du herausfindest, was es bedeutet, dass du wirklich deine Wahrheit lebst.

Und wenn du merkst, das ist ’ne echte Sehnsucht und wenn du merkst, okay, du hast keinen Bock mehr zu warten, sondern das ist jetzt dran.Komm, wenn du bereit bist, für dein Leben volle Verantwortung zu übernehmen.

Komm, wenn du bereit bist, dir ehrlich anzuschauen, weil es kann manchmal wehtun, die Gap zwischen dem, wo wir sein wollen und wo wir wirklich sind.Komm, wenn du bereit bist, dein Leben zu ehren, mit so kleinen Augenzwinkern, weil übertriebene Ernsthaftigkeit macht nicht wirklich Spaß.

Komm, wenn du bereit bist, dich endlich in den Mittelpunkt zu stellen und zu feiern.So, das ist meine Einladung an dich, für ein Jahr lang vollen Fokus, sanft und entschlossen, vollen Fokus auf der Frage: Was ist wirklich meine Wahrheit?

Was ist meine einzigartige Wahrheit, die ich finden muss, der ich treu sein muss?Und wie kann ich die auf eine friedvolle und gleichzeitig radikal entschlossene Art und Weise leben?Das ist die Einladung.Also wenn du jemand bist, der, wenn du ehrlich bist, an manchen Stellen seines Lebens das Gefühl hat, nee, du lebst nicht wirklich stimmig oder du lebst nicht mehr stimmig und du hast immer noch auf’n Zeichen gewartet.

Entweder nach dem Video weißt du einfach, okay, das ist dein Turn oder nicht.Brauchst nicht groß drüber nachdenken.Weil es mir wichtig ist, darauf hinzuweisen, dass ich nicht daran interessiert bin, diese, ’ne bestimmte Form von Nabelschau zu fördern, die es aus meiner Sicht häufig in der psychospirituellen Szene gibt: Oh, ich und meine Wahrheit, hm.

Möchte ich dich einladen, noch mal zu sehen, das Ganze hat wirklich auch ’ne kollektive Dimension.Ja.So, aus meiner Sicht, sehr wahrscheinlich das kommende Jahrzehnt das Entscheidende für die Menschheit, ob wir in einer Utopie landen oder einer Dystopie landen.

Es steht grad extrem viel auf dem Spiel.Und es gibt viele, viele Krisen, aber einfach noch mal zum Schluss ’ne These.Vielleicht haben wir nicht wirklich ’ne Polarisierungs- oder eine Technologie- oder eine Umweltkrise, sondern vielleicht haben wir einfach zu wenig Menschen auf diesem Planeten, die ihre Wahrheit kennen, weil sie nie danach gesucht haben, weil sie immer voll bombardiert worden sind mit fremden Nachrichten und Wahrheiten.

Vielleicht hat sich diese wunderschöne Spezies deswegen so verirrt, weil so wenig Menschen ihre Wahrheit kennen und weil noch weniger Menschen bereit sind, für ihre Wahrheit wirklich aufzustehen.So, des ist kein Programm für Menschen, die sagen: „Ich suche ’ne kleine Cosy Bubble und dann treffen wir uns und wir reden über Wahrheit», sondern ich suche Menschen, die verstehen, dass die Menschheit grad an einer existenziellen Gabelung steht und dass wir jetzt grade viele Menschen brauchen, die sich wichtig nehmen und die sagen: „Ich finde meine Wahrheit und ich werfe die dann voll mit in diesen Schmelztiegel der Evolution.» Also, ihr Lieben, ich hoffe, ist rübergekommen.

Des bin ich, da steh ich, das durchflutet mich, das bewegt mich gerade, das sucht mich, das will mich, dem gehöre ich, das ist mein Leben und es ist dein Leben.Und ich kann dich nur einladen, ich kann dich wirklich nur einladen, zu verstehen und zu fühlen, wie kostbar dein Leben ist.

Und dich zu fragen, ob du deine Wahrheit, wirklich deine Wahrheit schon wirklich lebst.So, wenn du ’ne Resonanz spürst, hier bin ich.Es wäre mir eine Ehre und Freude, mit dir gemeinsam diesen Weg zu gehen.

Am 18.Januar geht’s los.Und ich glaube nicht an Zufälle.Und wenn du dieses Video siehst, gibt es irgendwo in deinem Leben einen Bereich, in dem du noch nicht wirklich voll lebst.Deswegen möchte ich dir zum Abschied sagen, nicht moralisch, sondern einfach als Freund, als Mensch: Beginne bitte voll zu leben.

Ich danke dir.

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